K700 - Ölaustritt am Turbolader

Kemat

LPG-Vorsitzender
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19. Sep. 2007
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Hallo,

ich hatte ja bereits in meinem Vorstellungsthread gepostet, dass ich bei meiner letzten Testfahrt ein "geringes" Ölproblem am Turbolader hatte. Grund war wie gesagt ein abgeknickter Ölablaufschlauch.
Nun muss ich zugeben, dass ich in Richtung Turbolader ziemlich ahnungslos bin und ich mich heute erstmal in die Thematik einlesen musste.
Die gängige Abdichtungsart bei den Turbolader ist ja eine Labyrinthdichtung mit Kolbenringen. Wenn dies auch beim K700-Lader so ist, dann sollte doch der Überdruck bzw. das Durchschlagen von Öl eigentlich keine weiteren Schäden am Lader verursacht haben oder sehe ich das falsch?

Gruß Matthias
 
Hallo Matthias,

nö würde sagen das siehst du richtig. Kenne mich mit dem K-700 Lader speziell nicht aus, aber wie du sagst ne berührungslose Dichtung geht eigentlch nicht kaputt. I.d.R sind auf der Welle Ringe an denen sich das Öl sammelt und dann wird es in Spalte geschleudert in denen es sich auch sammelt und über einen Ablauf abgeführt wird. Geht bei mehreren 100000 Umdrehunden die so ein Turbo mitunter macht auch nicht anders. Das hält keine Lippendichtung lange durch und die Temperaturen eh nicht.
Schaden nimmt ein Turbo eigentlich nur, wenn du den Motor richtig arbeiten lässt wobei der Turbo sehr heiß wird und ihn dann direkt danach aus machst. Das Öl im Turbo verkocht dann und dabei kann das Lager verkleben. Manche Turbos sind so aufgebaut, dass im Gehäuse eine Bronzebuchse läuft und in der Buchse läuft die Welle Abgasturbine mit dem "Frischgasgebläse" verbindet. Sinn ist die effektiven Drehzahlen zu senken in dem z.B. die Buchse zum Gehäuse mit 100000 u/min dreht und die Welle zur Buchse auch mit 100000 u/min dreht. Wenn jetzt die Welle mit der Buchse verklebt, dann dreht die Buchse gegenüber dem Gehäuse mit 200000 u/min wourch der Turbo früher verschlissen ist.
So kleiner Monolog beendet. Vielleicht hilft es ein bisschen. ;)

Gruß Thomas
 
Hallo Thomas,

ja das ist genau meine Denke. Ich bin mir halt nur ein bisschen unsicher (obwohl ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen kann), dass der Turbo eine Konstruktion hat, wo sich die Dichtfflächen evtl. durch den zu hohen Druck einseitig verdrückt haben und die Dichtflächen sich daraufhin berührt haben.
Naja, ich schraube dieses Wochenende halt alles wieder zusammen und probiere es aus.

Gruß Matthias
 
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