Kind von schaufel erschlagen

Hallo,

ich glaube, der Vater wird seines Lebens nicht mehr froh, das ist das Schlimmste, was einer Familie passieren kann.

Wie ist denn so eine Schaufel überhaupt mit dem Merlo verbunden? Gibt es ein hydraulisches Schnellwechselsystem?

Gruß Andreas
 
Mitfahren in so einer Radladerschaufel dürfte ja auch verboten sein, so gesehen selber ist der Vater selber schuld und deshalb auch nicht bemitleidenswert.

VG Gerd
 
also Gerd...ich staune ja immer wieder.....es ist ja ohnehin schon eine zutiefst traurige Geschichte, ich glaube aber kaum, dass hier jemand das Recht hat, über Mitleid oder kein Mitleid auf diese Art zu entscheiden....oder sehe ich da was falsch??....völlig egal, was verboten ist..... :(

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr...
.....wenn der klügere immer nachgibt, wird die welt bald von den dummen beherrscht
 
Ingo, wieso staunst du???

Über Schuld oder Nichtschuld entscheidet eh Staaatsanwalt und Richter, Mitleid kann man nur für den Rest der Famile empfinden. 

Wer was verbotenes tut und es geht schief, wird auch mit den Konsequenzen leben müssen.... 

Warum die Schaufel sich selbständig gemacht hat, werden die auch rausfinden. Aber ein Kind hat während der Fahrt in so einer Schaufel definitiv nichts zu suchen!!!!!

VG Gerd
 
Zu so einen Dreck was er von sich hier lässt hat man ja auch überhaupt keine Worte

Gruss Nico
 
Ach Gott, wie soll man für solchen in meinen Augen vorsätzlichen Leichtsinn Mitleid zeigen??? Für Mutter, Oma usw. ist das sehr sehr tragisch, keine Frage, aber den Fahrer und Vater hier zu bemitleiden, ist irgendwie fehl am Platze.

VG Gerd
 
Hallo Ingo,

nun, ich möchte nicht über die Einstellung von Gerd entscheiden, aber, es ist traurig, was passiert ist. Vielleicht haben sie es auch schon oft so gehandhabt und es ist gut gegangen. Und in diesem einen Moment kam etwas dazwischen und das Kind hat seine Neugier mit dem Leben bezahlt. Der Vater hätte das Mitfahren in der Schaufel nicht zulassen dürfen, aber, es ist trotz dem das schlimmste Ereignis, was ihm passieren konnte, eingetreten.

Gruß Andreas
 
Man macht so oft Dinge, bei denen etwas schief gehen kann. Ich bin auch schon mit unseren Jungs auf dem Schoß mit dem GT gefahren. Passieren sollte da möglichst auch nichts.

Die Mitfahrerei in irgendwelchen Schaufeln finde ich allerdings schon immer etwas zweifelhaft. Das scheint ja so selten nicht zu sein.

Nichtsdestotrotz wird sich dieser Vater sicherlich genug Vorwürfe machen.
 
gerd bei dir denkt man auch manchmal du hast mal ne schaufel auf denn kopf bekommen.

du musst keinen bemitleiden, dann denk dir dein teil und schreib nicht so ein müll. mein hobby sind auch trakoren und meine kinder wollen auch immer mit wie schnell hat man da mal ne dummheit gemacht und denkt passiert schon nichts. der vater ist genug gestraft....

mfg
 
Guten Morgen,

Dies hier ist bei uns vor 2,5 Jahren passiert. ich war damals einer der ersten mit der FW vor Ort. Ich kenne die Familie sehr gut. Das Mädchen sitzt jetzt im Rollstuhl und hat richtig Probleme.

Aber so was wird auf einem Bauernhof immer wieder gemacht und keiner von uns kann sagen das er das nicht macht oder als Kind nicht gern auf der Pritsche vom GT gesessen ist. Ich auf jeden Fall bin immer auf der Pritsche von unsrem RS 09 mit gefahren.

Mfg

Lutz

http://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/archiv/maedchen-mit-lebensbedrohlichen-verletzungen-ins-klinikum-eingeliefert-tragischer-sturz-auf-bauernhof-d1169602.html
 
Moin zusammen,

Für mich ist es grade ein Anlaß, mal drüber nachzudenken, wie oft ich mich zu "Dummheiten" frei nach dem Motto: wird schon nix passieren, hinreißen lasse. ....

Mein Mitgefühl dem Vater und der Familie.... ( egal, ob die Sache leichtsinnig, verboten oder sonst was war). Ein Familienmitglied durch einen Unfall zu verlieren, ist mit das Schlimmste, was einem unerwartet widerfahren kann.

In diesem Sinne.... passen wir auf uns auf!

Schöne Grüße Thomas
 
Hallo,

ich weiß nicht ob ich es jetzt so schaffe meine Meinung rüber zu bringen, ich versuche es mal. Das das ein fürchterlicher Unfall ist und den Angehörigen und vor allem dem Opfer unser Mitleid gilt ist klar. Ich kann Gerd auch verstehen. Ich kenne den Vater nicht, darum kann ich hier nur einen Aspekt darstellen. Ich erlebe es oft, im Beruf, bei der U- Bahn, da kann man recht schnell " Zug" kriegen, daß ich, besonders Väter, darauf aufmerksam mache, daß es gefährlich ist wenn Dreijährige auf dem Bahnsteig Laufrad fahren. Dann passiert es oft, daß ich zur Antwort kriege, mein Kind passiert sowas nicht ich habe die Sache im Griff. Hoffentlich stimmts. Nun frage ich mich, ist es OK so einen Menschen, wenn es doch passiert, das Gefühl zu geben alles Schicksal, schlimm für Dich. Sollte man nicht auch, zur Abschreckung für weitere solcher Supermänner klar sagen. Du bist Schuld, wie konntest du so etwas tun und ihm nicht das Gefühl geben, wie schlimm ihm doch das Schicksal mit gespielt hat?

Gruß

Uwe
 
Na klar ist es verantwortungslos, ein Kind- oder auch einen Erwachsenen- in einer Frontlader- oder Radladerschaufel mitfahren zu lassen. Das habe ich beim Koppelbau schon öfter gesehen, dass mit einem Teleskoplader gefahren wurde und zwei Mann in der Schaufel saßen. Dass dann auch auf öffentlichen Straßen. Wagen würde ich das nicht, da man im schlimmsten Falle nicht mal mitbekommt, wenn Einer aus der Schaufel fällt und man ihn überrollt.

Von daher ist er  schon dran schuld.
 
"Arbeitsschutz geht alle an!" hieß es im "Unrechtsstaat", ich schreibe hier bewusst nicht DDR, da wurde sehr viel Wert drauf gelegt. Sei es nun die monatlichen Belehrungen und auch die Arbeitsschutzkontrollen, diese wurden selbst auch bei den kleinen Privatbetrieben gemacht, und da haben sich die Herrschaften von der ABI nicht abwimmeln lassen! Heut zu Tage kümmert sich die BG um die Kleinbetreibe fast nicht und kontrolliert auch nichts, außer der pünktlichen Beitragszahlung. Auch die Gewerbeaufsicht schlägt bei den wenigsten Firmen mal auf...

Arbeitsschutz ist zwar Unternehmerpflicht, wird aber oft auf externe Fachkräfte übertragen, die nur ab und an mal aufschlägt und von den wirklichen Gepflogenheiten in mancher Firma rein garnichts mitbekommt.

Ja und eine ganze Zahl Kleinbetriebe fallen überhaupt nicht in die Zuständigkeit einer BG!!!

Und so ist dieser Fall nur ein schlechtes Beispiel, wie man es nicht machen soll oder es kam wie es kommen musste.

VG Gerd
 
Normalerweise halte ich mich bei solchen Themen hier im Forum lieber zurück, da die Meinungen hier immer sehr weit auseinander gehen und das Ganze in der Regel in Unsachlichkeit endet.

Ich selbst habe im Tief- und Ingenieurbau als leitende Person gearbeitet und habe auch selbst einen landw. Nebenerwerbsbetrieb und weiß somit auch zu welchen Mitteln man manchmal greift.

In dem Baubetrieb, bei dem ich meine Brötchen verdienen durfte, sind im Laufe der Zeit auch so manche Unfälle passiert welche zum Teil einen Ausgang mit Schrecken sowie aber leider auch einen schrecklichen Ausgang hatten.

Zum Beispiel löste sich bei einem Vorführbagger beim schwenken der Schnellwechsel vom Greifer. Der Greifer schlug neben einer Person ein. Dieser ist glücklicherweise nichts passiert, bis auf das Öl, welches er durch die abgerissenen Hydro.-Schläuche abbekommen hat. Das war Glück im Unglück. Wem möchte man da aber eine Schuld zuteilen? Dem Baggerfahrer, weil er nicht kontrolliert hat, ober der Schnellwechsel verriegelt war und weil er gearbeitet hat, obwohl eine Person im Schwenkbereich stand? Oder vielleicht der Person, die im Schwenkbereich stand?

Ein anderer Unfall ging leider weniger gut aus.

Dabei führte ein Arbeiter ein Rüttelplatte, welche am Bagger hing. Der Arbeiter stand auf der vom Fahrer abgewandet Seite (weil diese im Verkehrsraum vom Verkehr abgewandt war) und wollte bei langsamer Fahrt die Rüttelplatte nur vor starkem pendeln halten. Der Bagger fuhr durch ein kleines Schlagloch, wobei die Rüttelplatte einen solchen schlag bekommen hat, sodass der Arbeiter von dieser getroffen wurde und zu Boden ging. Ehe der Baggerfahrer das mitbekommen hatte, hat er seinen Kollegen schon überfahren. Der Mitarbeiter verblutete innerhalb von Sekunden.

Sicherlich ist es Unvernuft bzw. Fahrlässigkeit sein Kind in die Radladermulde zu setzen und auf der Straße mit so hoher Geschwindigkeit zu fahren, sodass es bei einem Schlagloch aus der Mulde katapultiert wird. Aber solche Dinge sind in den meisten Fällen Entscheidungen von Sekunden, bei welchen man i.d.R. nicht groß nachdenkt, weil: ist ja schon immer gut gegangen, warum sollte denn jetzt etwas passieren.

Ich selbst habe solche "s. g. verbotenen Dinge" schon getan, wie jeder Andere unter uns auch, bloß bei mir ist es halt immer gut gegangen.

Wenn es passiert ist, wissen es alle Anderen natürlich besser.

Der Vater des Jungen ist mit Sicherheit für sein restliches Leben bestraft, genauso wie alle Angehörigen der Familie. Diese Situation hängt mit Sicherheit für ein ganzes Leben an.

Um so schlimmer ist es, wenn außenstehende Personen es besser wissen und diese auch niemals Fehler machen.

Wie ausgangs schon geschrieben, jeder macht mal solche "Dummheiten" und man denkt i.d.R. erst darüber nach, wenn etwas passiert ist.

Es geht schon los, wenn man ein Kind auf dem Kotflügel eines Traktors mitnimmt, wer hat dafür einen zulässigen Sitz???

Manch einer sollte schonmal ein bischen nachdenken, bevor man einen solchen geistigen Unfug in die Öffentlichkeit bringt....

 
 
Ich weiß jetzt nicht ob die Aussagen auf meinen Beitrag zielen. Aber ist es nicht ein bischen einfach zu sagen, jeder kann machen was er will, egal wie gefährlich, haben wir alle auch schon mal gemacht, ich auch, wenn es klappt OK, wenn nicht Schicksal. Sollte man nicht klar sagen, der Mann hat, warum auch immer, falsch gehandelt, Leute denkt dran was passieren kann. Er hat Schuld und nicht alles nur aufs Schicksal beziehen. Mir geht es nicht darum den Mann zu bestrafen, er ist ja wahrlich genug gestraft. Mir geht es darum so etwas nicht so einfach als Schicksal ab zu tun. Ich habe das Gefühl, immer weniger Leute nehmen sich nicht mehr die Zeit vorher etwas nach zu denken. Ist es denn auch Schicksal, wenn ein Jugendlicher auf einen Güterwagen klettert, wo jeder weiß und sieht, dass dort eine Oberleitung ist und dann einen Stromschlag bekommt.

Wie gesagt, ich habe auch schon genug Mist gemacht und hinterher gedacht, wie konntest du nur. Aber ich habe mir dann auch gesagt, nächstes mal machst du es anders und nicht , hat ja nochmal geklappt und wenn nicht Schicksal. Klingt jetzt wie Herr Oberlehrer, will damit aber sagen man kann nicht alles entschuldigen, man muss auch klar sagen, das war einfach Sch...

Gruß Uwe

Ich finde es auch nicht schön, daß sich in diesem Forum immer mehr Leute dazu auserwählt fühlen, festzulegen was richtig oder falsch oder geistiger Unfug ist. Dies ist ein Forum und solange niemand beleidigt wird hat jeder das Recht seine Meinung kund zu tun. Die man nicht teilen muss der man auch wiedersprechen sollte, wenn man anderer Meinung ist, davon lebt ein Forum.
 
Was noch viel schlimmer ist!!!! Das man nirgends mehr seine Meinung schreiben kann, ohne das sich gleich immer welche finden, die einen gleich nieder machen wollen! Deswegen schreib ich in Foren immer weniger!

Gruß Andreas
 
Hallo Uwe,

ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Aber mein Satz mit dem "geistigen Unfug" zielte nich auf deinen Beitrag ab, sondern auf diejenigen, die den Vater einfach so aus der Hüfte verurteilen. Ich gehe davon aus, dass der Vater dies nicht mit absicht getan hat.

Und wie du schon schreibst, bin ich auch davon ausgegeangen, das der Beitrag von dir zum nachdenken eingestellt wurde und nicht, um den Vater des Jungen oder irgend jemand anderen, in einer breit gefecherten Öffentlichkeit zu verurteilen. Dazu denke ich, sind wir aufgrund eines solchen Artikels auch nicht in der Lage.

Meine Sätze habe ich auch nur aufgrund dessen von mir gegeben, da sich hier der ein oder andere für unfehlbar hält und alles aus Sicht eines Halbgottes verurteilen. Ich habe dies nur geschrieben um evtl. mal darzulegen wie schnell, aus welcher geistigen Umnachtung auch immer, ein solcher unfall passiert und man nicht immer gleich mit dem Finger auf einen zeigen sollte. Wie gesagt, jedem passieren solche Dinge, weil es vielleicht schnell gehen soll, billiger ist, oder einfach aus gaudi oder als Mutprobe oder, oder, oder....

Das es am Ende aber so tragisch ausgeht, ist natürlich das Schlimmste, was einer Familie passieren kann und man sollte daher über sein eigenes Handeln nachdenken.

Ich denke auch, dass ich weiß von was ich rede, da ich als Bauleiter und Sicherheitingenieur auf größeren Baustellen sowie auch als angehöriger einer Feuerwehr das ein oder ander gesehen und mitbekommen habe, wo man manchmal auch so darüber nachdenkt, wie sich ein Mensch in die ein oder andere missliche Lage bringt. Doch so einfach Urteilen kann und darf man nicht.

Gruß Tobias
 
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