Kopplungswagen + 2x B231

Johnn(y)

Brigadir
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24. Sep. 2005
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Hallo,

zu DDR-Zeiten gab es für den K700 den Kopplungswagen mit 2 Feingrubbern. Seit längerer Zeit interessiere ich mich für dieses Gespann.

Kennt sich jemand mit dieser Technik aus, und könnte mir mitteilen inwiefern diese Kombination gut oder schlecht war in bezug auf Haltbarkeit Arbeitsqualität usw.

Weil ich die Idee habe mir solch ein Gespann zu besorgen, um es hinter einem Claas Axion mit 210 PS auf sandig lehmigen Boden einzusetzten.
Erfahrungsgemäß reicht die PS-Zahl aus?

Ich würde mich über Meinungen zu meinem Vorhaben sehr freuen.

Vielen Dank im Vorraus!

Gruß Johnny
 
bei mir in der Gegend stande immer noch ne ganze zeit so ein teil!!!leider weiß ich nicht wo es hin ist das war zum schluß glaube ich ne nCase Magnum davor.

Mfg Marco
FORTSCHRITT IST BEWEGUNG
Fortschritt die Macht aus dem Osten
 
Hallo Johnny

mein Nachbar hat noch min 3 Stk davon zu stehen.Wenn du Dir die mal anschauen möchtest dann sag Bescheid. Der will die auch verkaufen...das mußt Du aber selber klären...wegen Preis und so...(ich denke Schrottpreis +X...)
Übrigens : Die genaue Bezeichnung davon ist Kopplungswagen T 890
Ja und zur Haltbarkeit: Die max 300 PS vom K700 haben die Dinger nur dann nicht ausgehalten....wenn jemand damit einen "Plötzlich" auftauchenden Strommasten entsorgen musste....oder nen Findling...oder sowas...

mlg axel
 
Hallo Johnny,

Im genannten Kopplungswagen waren 3 x B231 eingehängt, aber nur die Mittelteile. Dadurch kommst du auf 3 x 3m Arbeitsbreite. Die Aufhängung der Grubber war etwas störanfällig, und wie schon Sven sagte ist es sehr schlecht beim Transport.
Es gab auch noch eine Variante, wo der Tragramen zum Klappen war und die beiden äußeren Grubber dann über das Mittelteil geklappt wurde ( so wie der B231 nur breiter ). Ich stand vor Jahren auch mal vor der Entscheidung, was ich an einen 220-PS-Schlepper hänge. Meine Entscheidung fiel dann auf einen KON 800. Der ist besser beim Transport, hat keine Fahrspuren hinter den Walzen und wesentlich stabiler gebaut. Mit dem kannst du auch mal Stoppelsturz machen oder auch bei pflugloser Bestellung nehmen. Ich habe dann noch die 2x280-er Drahtwalzen gegen eine 480-er Rohrstabwalze ersetzt. Macht ein sehr gutes Arbeitsbild. Wenn du Interesse hast, kann ich dir auch mal ein paar Fotos machen.

Gruß Mirko
 
Hallo Sven,

Ich hab noch mal bei meinem Vater nachgefragt, er hat seit 1969 K700 gefahren. Er sagt, es gab 2 Varianten. Die erste mit den 2xB231 war etwas störanfällig, wenn ein Seitenteil zu tief eingestellt war. Deshalb gab es dann die Variante mit 3 x 3m ( nur Mittelteil ). Die liefen dann ruhiger.

Gruß Mirko
 
Hallo,

Da mehrere User angefragt haben, hier ein paar Bilder vom KON 800.









Die Tragachse sitzt original weiter vorn, ungefähr in Höhe der seitlichen Tasträder. Sie diente als Tiefenführung, aber beim Transport war die ganze Last hinter der Achse und die Ackerschiene wurde nach oben gehoben. Ich habe sie gedreht und weiter hinter gesetzt. Auf dem 3. Bild sind noch die alten Löcher zu sehen. So wird die Achse weniger belastet und es kommt mehr Last auf die Ackerschiene. Die Rohrstabwalzen habe ich nachgerüstet, weil die 2 Reihen Drahtwälzeggen mit Holzlager zu störanfällig waren. Durch die Lochplatten ist eine sehr gute Tiefeneinstellung möglich. Wenn sonst noch Fragen sind, einfach schreiben.

Gruß Mirko
 
Interessant. Was benötigst du an Pferdestärken für das Gespann bzw. womit ziehst du ihn? War das Ding verbreitet, bekommt man so was heute noch?
mfg florian
 
Hallo Florian,

Wo ich ihn gekauft habe, kam ein Fastrac 3185 mit 185 PS davor. Arbeitsgeschwindigkeit war bis ca. 15 km/h. Jetzt ist der Fendt 820 mit 205 PS davor. Ich habe bis heute noch keinen zweiten in dieser Ausführung gesehen. Das liegt sicherlich auch daran, dass die originalen doppelten Drahtwälzeggen mit Holzlagern sehr störanfällig waren. Es gibt aber noch die Variante für den direkten Anbau im Dreipunkt. Davon habe ich auch zwei. Bei Bedarf mach ich davon auch paar Fotos.

Gruß Mirko
 
Ich habe den hier heute gesehen. Ist kein "Kopplungswagen + 2x B231". Bezeichnung habe ich leider nicht.



Mfg
Lutz
 
Nabend,

ursprünglich gab es den KON 800 nur als 3-Punkt-Variante für den T-150K & K 700.
War aber leider zu hoch!
In den späten 80ern wurden die vom KON bekannten Arbeitsfelder um ein (besch....) Fahrwerk ergänzt, welches hauptsächlich durch erhebliche negative Stützlasten bekannt wurde. Darum hat Mirko die Achse weiter nach hinten gesetzt...

Empfehlenswert wäre auch ein T890 mit 3x B 610 Feingrubber, der ist robuster als die alten B 231!

Grüße.
 
hallo

so einer wie lutz auf dem foto hat steht hier in der nähe auch
ist ein feingrubber aber nicht die teile vom b231 wurde in irgend einem kfl gebaut, aber ich denk der hält schon, sieht jedenfals relativ stabil aus
mfg alex
 
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