Lahm und Rostig, die Bahnfracht.

Hallo Tom 

Ich denke, du warst arbeiten! Hast da noch Zeit, Videos zu sehen? ;-)  

Gruß Timo 
 
Hallo Timo,

den Beweis bist uns/mir schuldig, es ist nichts zu sehen ;-)

Viele Grüße Jan
 
Hallo Timo,

interessanter Beitrag! Video ist unten verlinkt ;-) . 

Leider vom Thema her nichts Neues. Für die Verkürzung der Reisezeit im Personnenverkehr ist nichts zu teuer ...

Nur was nützt mir die Verkürzung der Reisezeit zwischen den großen Zentren, wenn die Peripherie auf der Strecke bleibt?

Die Güterzüge passen dann nicht mehr in die zur Verfügung stehenden Zeitfenster, in denen  die Strecke frei ist; weil zu langsäm um den nächsten Bahnhof zu erreichen.

@ Jan,

ich habe das Video mal angehangen  ;-) .

Gruß Wolfram

Übrigens, ich bin letztens mal wieder mit der Bahn / PRESS gefahren.

https://www.hr-fernsehen.de/sendung...-und-rostig--die-bahnfracht,video-114568.html
 
Hallo

Danke Wolfram 

Das kommt davon, wenn man sich den Beitrag nicht nochmal ansieht, bevor man ihn abschickt!

Aber hat ja trotzdem geklappt! ;-) Irgendwie. 

Zum Video. Das mehrfache umspannen der Loks, von Diesel auf Elektrisch ist ja auch was! 

Gruß Timo 
 
Wobei das Umspannen nur Sinn macht, wenn neben Diesel auch Eloks im Unternehmen laufen. Für kleinere EVUs ist es billiger mit Diesel durch zu fahren. Viele EVUs nutzen auch schon Eloks mit Lastmile Diesel oder auch vollwertige Dualmod Loks. Problem dabei ist im Mittelgebirge reicht deren Leistung nicht immer. Ich bin auch mal mit 2000t Getreidezug mit 2xBR203 ( je1700PS) auf die Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Hannover umgeleitet worden. Mehr wie 40kmh mit Vollgas war da nicht drin, dicke Luft im Tunnel inklusive. Auch die ganzen Nebenbahnen haben kaum noch Kreuzungs- und Überholmöglichkeiten, selbst mit kurzen 400m Güterzug passt man in viele Bahnhöfe nicht rein, saniert wird nur für den  aktuellen Personenverkehr, es wird nicht bis morgen gedacht.

Gruß Robin 
 
Hallo,

ohje, schwieriges und komplexes Thema. Tja der einstige Auftrag von Herrn Mehdorn die Bahn Börsenfähig zu machen hat der Bahn einen Todesstoß versetzt, aber es war halt der Auftrag! Dieser drastische Rückbau macht sich heute bemerkbar. Und er hat gespart und zurückgebaut wo es ging. Zu DDR-Zeiten wurde ganz klar ab 50 km mit der Bahn gefahren, Basta.

4x umspannen von Kassel-Bettenhausen nach Mercer, nun das ist nun mal notwendig, mit Strippe von Anschluß zu Anschluß geht es nun mal nicht wenn ich ein Kranbares Gleis brauche! Und Kassel-Bettenhausen ist eh nur Industrie, dort gibts zig Anschlüsse, deshalb gibts da nun mal keinen Draht. Es wird also alles mit Diesel bis Kassel Rbf gezogen. Dort kommt die Elok dran. Damit gehts bis Stendal. Dort ist Lokwechsel auf die Nebenstrecke nach Niedergörne. Die ist nicht elektrisch, dafür war eben früher kein Bedarf weil nix los. Und dann ist nochmal Lokwechsel weil der Anschluß Mercer in Privathand ist, dort der Betreiber halt mit seiner eigenen Werklok fährt. Wenn jetzt da soviel fährt könnte man sicher überlegen Stendal-Niedergörne zu elektrifizieren um gleich bis hier zu fahren, aber ob sich das letztlich rechnet für ein paar Minuten Zeitersparnis auf ein paar km? Und 1h für Lokwechsel, da weiß ich nicht was man da so macht in der Zeit, das geht schon schneller.... ;) Im Gesamtwirkungsgrad ist die Diesellok immer noch haushoch vorn, denn es müssen Masten gesetzt werden, und der Strom fließt auch nicht einfach so in die Leitung. Es braucht eben Infrastruktur. Die Diesellok baue ich zusammen und kann fahren wo immer ich will.

Ja es ist halt ein riesen Räderwerk, und wenn ein Zahnrad klemmt, dann klemmt halt oft das ganze Getriebe.

Viele Grüße Jan
 
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