MTS 52 Riss im Block

rudi52

Traktorist
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21. Feb. 2011
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Hallöchen,

wir sind gerade dabei die Zylinderkopfdichtung, Düsenhülsen etc. zu wechseln und jetzt wo wir den Block etwas gereinigt haben zeigt sich ein ca. 12cm langer Riss am Rand. Er scheint schon eine Weile da zu sein und wurde anscheinend auf der einen Seite auch schonmal aufgebohrt und zugeschweißt.
Wir sind uns jetzt etwas uneinig über die weitere Verfahrensweise. Wir würden die andere Seite des Risses auch aufbohren. Dann stellt sich aber die Frage, einfach so lassen und neue verstärkte Dichtung und planen Kopf wieder drauf? Oder mit Hochtemperaturknetstahl verfüllen ... oder hartlöten...? Dann hätten wir aber das Problem den Block wieder plan zu bekommen... Wie es aussieht ist der Riss ja auch nur am Rand zu verorten und sollte keinen Einfluss auf die Dichtheit der Kopfdichtung haben da dort keine Kanäle laufen, oder?

Wie würdet ihr vorgehen? Großer Aufriss oder ignorieren?

Frohe Ostern!
Gruß, Jürgen

PS: sorry für die schlechte Bildqualität



 
Hallo,

neue Osterüberraschungen:
beim Aufbohren des Risses stellten wir fest, dass dieser sich bis zum Kühlkreislauf zieht, ist warscheinlich ein Frostschaden vom Vorbesitzer...
Da uns das nötige Kleingeld fehlt um den Block wegzuschaffen, bleibt uns nur die Möglichkeit es selber auszubessern.
Ist die Variante mit dem Hartlöten dauerhaft erfolgversprechend? Hat das schonmal jemand gemacht? Im Kühlkreislauf herrscht ja auch nicht so ein/e hoher Druck bzw. Temperatur, ein Bekannter meint er hätte sowas schon mit Knetstahl geflickt und es hätte gehalten...

Anregungen willkommen ;-)

Gruß, Jürgen
 
Hallo Jürgen!
Ich habe schon mal mit "Flüssigmetall" Epoxidharzkleber ein großes Loch von einem Deutz Motor gelebt, bei dem ein Pleuel durch den Block geflogen ist, und der Motor läuft nun schon wieder fast 10 Jahre und ist immer noch dicht!!Allerdings hat der keine Wasserkühlung aber dafür höhere Gehäusetemperaturen und auch reichliche Schwingungen (Radlader SKB von Schaeff)!
Ich würde es in jeden Falle erst mal mit kleben versuchen, hartlöten kann mann dann immer noch .......
Ostergrüße Ingo! ;-) ;-) ;-)
 
Hallo,

na das lässt ja schonmal hoffen!
Beim hartlöten hätte man den Vorteil dass es wohl weiter in den Riss einzieht, ich hab das aber noch nie gemacht und bin mir auch nicht sicher ob das nur bei Aluminiumblöcken funktioniert, der Block vom Russen ist ja aus Grauguss...

Beste Grüße,
Jürgen
 
Hallo Jürgen,
wir haben bei mein Freund den Motor vom E 301 (Mts 50 Motor) nach einem Frostschaden auch mit Zweikomponentenkleber für Motoren geklebt und der läuft nun auch schon wieder 5 Jahre ohne Probleme.
Mfg Marcus
 
Hallo,

habt ihr auch "normalen" Flüssigstahl genommen oder hochtemperaturbeständigen? Die Qualitäten scheinen ziemlich unterschiedlich zu sein und einiges wird nur für Karosseriearbeiten empfohlen...?

Beste Grüße,
Jürgen
 
Also mit Zweikomponentenkleber für Motoren haut das auf jeden Fall hin allerdings ist der aquch nicht grade Günstig aber auf jeden fall günstiger al wenn du den Wegschaffst! mfg Eric
 
Hallo,

ja denke ich auch. Die Entscheidung ist gefallen, wir werden den Riss jetzt 3-5mm aufdremeln und dann mit Flüssigstahl verfüllen. Bleibt nur noch die Frage welchen wir verwenden, die meisten scheinen eher pastös zu sein. "Flüssiger" wäre schon besser damit der Riss optimal verfüllt wird.
In die engere Auswahl fällt bis jetzt Fire Seal

Gruß, Jürgen
 
Hallo Jürgen !
Hartlöten bezieht sich auch nur auf Grauguß, da Alu mit dem Hartlot keine Bindung eingehen kann!! Alu kannst du nur schweißen (oder eben auch kleben). Aber dazu ist viel Wärme erforderlich und viel Wärme macht bei solchen Sachen oft viel Schaden und außerdem ist es bei allen thermischen Verfahren sehr wichtig, auf die richtige Temperierung beim abkühlen zu achten, sonst kann es sein , dass der Riss dann neben bzw am Rand deiner Löt- oder Schweißstelle liegt......
In diesem Sinne viel Erfolg!
Grüße Ingo ;-) ;-) ;-)
 
Vielen Dank Ingo.

Ja intuitiv würde ich sagen dass die Verbindung haltbarer wird wenn wir es hartlöten, der Block ist ja meiner Meinung nach aus Grauguss. Aber ich denke das kann nur ein Profi, die Gefahr ist einfach zu hoch dass sich was verzieht und noch mehr Schlamassel brauchen wir gerade nicht ;-)

Ich denke Ende nächster Woche haben wir es mit Flüssigstahl gerichtet und alles wieder zusammen. Wir haben alles fotodokumentiert, wenn ich es schaffe stell ich das mal als Tutorial hier ein.

Beste Grüße,
Jürgen
 
Hallo,

in einem Ölkanal steckte eine gebogene Gummischeibe(dichtung?), weiß jemand woher die stammt?!



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Gruß, Jürgen
 
....sieht aus wie wenn´s so sein müßte?
Vielleicht ne "Rücklaufdrossel???
Aber hier sind die MTS Fachleute gefragt!!
Grüße Ingo ;-) ;-) ;-)
 
Hallo,

von der Größe her passt’s genau in einen Ölkanal vom Block, aber es hing da einfach nur windschief drin?!

Gruß, Jürgen
 
Hallo,

es ist schwierig anhand des Detailbildes zu sagen, welche Bohrung du meinst. Wenn es die Zuführung zum Zylinderkopf ist, dann ist es normal, dass die da reinkommt. (siehe blau umrandet im Bild)



Gruß Matthias
 
Hallo Matthias,

vielen Dank. Nein, sie hing in der Bohrung vor dem zweiten vorderen Stehbolzen von links. Meines Erachtens ist sie zu groß für die Bohrung der Zuführung, sie hat genau die Maße der größeren Bohrungen. Aber bei uns ist komischerweise die von Dir markierte Bohrung offen...
Kann mir das leider gerade nicht vor Ort anschauen, bin erst Freitag wieder am Trecker zu Gange...

Beste Grüße,
Jürgen
 
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