MTS 82 Zapfwelle rutscht durch/-einstellen

Eisentod

Traktorist
Registr.
14. Sep. 2015
Beiträge
23
Guten Abend verehrte Forengemeinde,

ich habe an meinem MTS 82 die Zapfwelle laut Anleitung eingestellt, also Hebel am Getriebe in Mittelstellung arretiert, die Schrauben der Bremsbänder beide zusammengeschraubt und dann jeweils 3 1/2 - 4 Umdrehungen gelöst. 1000er eingeschaltet. Der Hebel hat beim Ein- bzw. ausschalten ca. 2cm Platz in der Schaltkulisse.

Jetzt hatte mein Vater das Problem, das beim Mulchen (1,50m), untersetzt, 1. Gang, Drehzahl ca. 2200U/min bei hohem Gras der Mulcher "verstopft", also irgendwie Drehzahl stiften geht.

Habe ich die Einstellschrauben evtl. falsch gelöst? oder hat jemand ne Idee, außer "neues Zapfwellengetriebe kaufen"?

vielen Dank im Vorraus

mfG Eisentod
 
Moin,

Die günstigere Variante wäre vielleicht neue Bremsbänder einzubauen.

Hast du den Druck von der Spannfeder eingestellt? Ist der Druckpunkt am Hebel doll zu merken und fällt der Hebel selbst in Endlage?

Gruß Robert
 
Die Schraube am "Federspeicher" ist glaube ich ziemlich weit reingedreht(?) ich schau am WE mal nach.

mfG Eisentod
 
Merkst du denn am Zapfwellenhebel einen Widerstand beim ein- und ausschalten? Fällt der Hebel alleine in Endlage? 

Gruß Robert
 
Ja es ist Widerstand beim Schalten vorhanden.

Hab jetzt neue Bremsbänder gekauft, kann mir evtl. jemand, der das schon mal gemacht hat, sagen worauf ich beim Aus-/Einbau des Zapfwellengetriebes und beim Wechseln der Bänder achten muß, oder welche "Gemeinheiten" lauern können?

vielen Dank im Voraus

mfG Eisentod
 
Getriebeöl ablassen oder rückwärts eine Rampe hochfahren. Der kleine Deckel hinten aufm Getriebe muss ab, dazu muss der Kraftheberzylinder ausgehängt und leicht hochgebunden werden, ich glaube die Welle wo die Regelstangen dran hängen muß gelöst werden. Oben im Getriebe müssen die beiden Zugestanden für die Bremsbänder rausgedreht werden. Die hinteren beiden Schrauben vom Hitch raus, die 4 Schrauben vom Zapfwellengetriebe raus und dann müsste es sich rausziehen lassen. 

Gruß Robert
 
Hört sich ja nicht so kompliziert an. Bekommt man denn die Stellschrauben nachher "blind" auch wieder reingedreht, oder gibts da ‘n Trick?

mfG Eisentod
 
Hallo,ganz so einfach ist es nicht. 

Habe bei meinem ersten zapfwellengetriebe Wechsel einige Fehler gemacht.

Hole dir jemanden der es schon mal gemacht . 

Bist leider zweit weg. Sonst würde ich dir helfen. An der Seite wo die Feder ist musst du einen Bolzen reindrehen. Der hält die Führungen für die Stellschrauben. 
 
Macht es Sinn die 3-Punkt- Konsole abzuschrauben? Was ist mit dem Steuerhebel rechts am Getriebe?

Irgendwie muß der Hebel doch mit den Bremsbändern verbunden sein, oder?

Fragen über Fragen, aber morgen Nachmittag muß ich anfangen das Ding zu zerlegen, hab die elektrische Ölabsaugpumpe nur dieses WE und wenn ich den Wildacker nicht in der kommenden Woche gemulcht kriege, kann auch der freundliche Traktorist beim Grubbern des angrenzenden Ackers  nicht zufällig mal auf‘m Wildacker umdrehen und vergessen den Grubber auszuheben ;-)

mfG Eisentod
 
Der Hebel draußen am Getriebe ist drinnen im Getriebe eine Wippe,  an der hängen die beiden beschriebenen Zugstangen, die du oben im Getriebe lose drehen musst bis die aus den Bremsbändern raus sind.

Die Kraftheberkonsole brauch nicht ab.

Wenn du die Möglichkeit hast den Russen rückwärts auf eine Rampe zu fahren dann brauchst du das Öl nicht ablassen. 

Gruß Robert
 
Öl saug ich ab, wollte den nicht mehr bewegen, steht jetzt schon die Woche in der Scheune und alles Öl ist schön unten und vor allem haben sich hoffentlich die Metallpartikel unten abgesetzt, so das ich mit‘m Magneten fischen kann. Hatte doch ein "kleines" Problem mit meinem Allrad-Verteilergetriebe, das Zahnrad war komplett lose auf der Welle und hatte schon mehrmals am Getriebegehäuse genagt. So‘ne große Unterlegscheibe hab ich in fünf Teilen schon "rausmagnetisiert". ;-) Und wenn ich nicht fertig werde oder es Probleme gibt dann steht er nicht auf Hof im Weg, obwohl da ausreichend Gefälle wäre.
 
Na wenn du meinst das du es auseinander bauen musst dann tue das. Wünsche dir viel Glück. 

Meine Nummer haste ja.

Mfg Steffen 

PS Handy 01749354517
 
Ich kotz in‘n Pott!!!

Hab das Zapfwellengetriebe ausgebaut, ein neues Verstärktes für den Mehrpreis von 170,-€ zu den Bremsbändern geholt und eingebaut.

Eingestellt...und die gleiche Schxxe wie vorher. Sobald das Gras ein bißchen höher wird, sinkt die Drehzahl der Zapfwelle, Motordrehzahl bleibt gleich.

Kupplung getreten, Zapfwellendrehzahl steigt wieder, 10m gefahren, das selbe Spiel....

Die Zugstange des breiten Bremsbandes 1 Umdrehung fester gezogen hat nur den Effekt, dass die Zapfwelle beim Ausschalten sofort steht und die Riemen des Mulchers durchrutschen.

Ich weiß echt nicht mehr weiter woran das liegen soll....

mfG Eisentod
 
Wenn du das breite Band straffer stellst bremst die Zapfwelle schneller? Da stimmt doch was nicht? Das breite soll doch treiben und das schmalere bremsen oder bin ich da falsch? 

Wie die Riemen rutschen durch? Hat der Mulcher keinen Freilauf damit er nachlaufen kann? Rutschen die Riemen denn auch bei Last durch? Oder siehst du richtig wie die Zapfwelle stehen bleibt? 

Gruß Robert
 
Das ist ja das Problem, ich weiß nicht woran es liegt,

wenn ich das breitere Band wieder eine Umdrehung lockere, dreht/läuft die Zapfwelle beim Ausschalten nach.

Jetzt steht sie gleich still und die Mulcherwelle "dreht" die Riemen über die Riemenscheiben, Riemenspannung ist schon geprüft

und deutlich für gut befunden worden, sind auch erst ein Jahr alt.

Von Hand läßt sich die Zapfwelle (ausgeschaltet) nicht durchdrehen.

Würde ja heißen das das breite Band noch mehr gelockert werden müsste, oder? Aber dann fehlt doch wieder Spannung beim Einschalten..???

Der Mulcher hat keinen Freilauf. Die Drehzahlabnahme ist an der Zapfwelle direkt zu sehen und auch zu spüren.

Wenn ich dann anhalte ist zu sehen und auch zu merken wie die Drehzahl wieder steigt.

so und jetzt kommt Ihr.....??? :( :( :(

mfG Eisentod
 
Ich vermute dass deine Zapfwelle völlig in Ordnung war. Bei 1.5m Arbeitsbreite und hohem aufwuchs kommt der Russe an seine Grenzen,das ist normal. Dass dein Mulcher keinen Freilauf hat ist ungewöhnlich, wo soll denn die Kraft der Welle hin, wenn die Zapfwelle gebremst wird? Dieser Zustand führt unweigerlich zu Verschleiß. Hast du die richtige Gelenkwelle? Wenn die Riemen beim Bremsen der Welle über die Scheiben rutschen, dann rutschen sie auch bei eingeschalteter Zapfwelle und verstopften Mulcher. Dass sich die Zapfwelledrehzahl beim Kupplung treten erhöht passt auch ins Bild, es kommt kein neues Gras hinzu und der Mulcher macht sich frei, Welle dreht leichter, motor dreht höher, Riemen greifen wieder auf der Scheibe.i ch glaube nicht dass deine Zapfwelle rutscht wenn sie richtig eingestellt ist, ich denke vielmehr, der Mulcher ist an seiner Grenze. Motor mäßig müsste ja auch die Höhe Belastung zu spüren sein.
 
Nein so hoch ist das Gras nicht, vielmehr lichtes Unkraut. Die Motordrehzahl bleibt konstant und es ist an der Zapfwelle zu sehen das die Mulcherdrehzahl sinkt.

Auch ist sofort zu sehen dass das Gras/ Unkraut nicht mehr gemulcht sondern plattgewalzt wird.

Und verstopf ist der Mulcher dann auch nicht, es ist da keine "Fettgraswiese".

Wenn der Mulcher am MTS 50 dran ist und mit 540 U/min läuft und mal in einer Bodenwelle oder Maulwurfshügel zu viel Erde frist dann würgst Du den Motor ab, aber die Riemen rutschen nicht durch.

Hab echt keinen Plan woran das liegen soll....

mfG Eisentod

PS: also falls jemand einen kennt, der einen kennt, der evtl. ne Ahnung hat woran es liegt, im raus mit der Sprache
 
Hallo liebe Forum Gemeinde , ich muss bei meinem Mts 82 auch die Bänder von der Zapfwelle nach stellen habe aber das mit dem arretieren vom Gestänge nicht verstanden? Ist dort etwas vorgesehen ? Hatte die Bänder vor 2 Jahren tauschen lassen bin aber nicht zufrieden würde nochmal mit dem einstellen probieren oder gleich auf die neue Ausführung umbauen? Wenn ich jetzt mit nem 2,40m Scheibenmähwerk gemäht habe konnte ich bei Masse nur im 3. Gang fahren....
 
Hallo, du arretierst mit einer Schraube die du durch das Gestänge ans Achsgetrieben drehst.Dort ist eine Bohrung.Damit hast du dann keinen Druck mehr vom Federtopf und kannst am Zapfwellengetriebe arbeiten. So ist es beim 50er, wird beim 80er genauso sein.Gruß Matthias 
 
Zurück
Oben