MTS plötzlicher Leistungsverlust und Wasser aus dem Krümmer

*D 324*

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08. Dez. 2007
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Hallo,

ich habe ein riesen Problem, als ich heute mit meinem Mts 550er und ne fuhre voll Holz fuhr hatte ich Leistungsabfall und es kam Wasser aus’n Krümmer. Soll so schnell ne Kopfdichtung kaputt gehen?

Gruß Ronny
 
Der plötzliche Leistungsverlust macht stutzig.Vieleicht ist der Kopf gerissen.Oder Wirbelkammer gerissen(wenn es ein d50 Motor ist).Soviel Wasser kann eigentlich durch eine defekte Kopfdichtung nicht in den Krummer gelangen.Da wird wohl was größeres sein. Ferndiagnosen sind immer schlecht.Musst wohl den Kopf mal runter nehmen.mfG matthias
 
Hi Ronny

es gibt da eigentlich nur 2 Möglichkeiten ( wenn man die 1000 Ausnahmen nicht mitrechnet)
Kopfdichtung oder Kopf
Genau wissen kann man es erst wenn der Kopf runter ist.....

schönes Weihnachtsfest axel
 
Hallo,
also Wasser aus dem Krümmer wegen defekter Kopfdichtung kann ich aus Eigenerfahrung bestätigen. Wenn der Kopressionsdruck durch eine defekte Zkd oder ein Riss im Kopf entweichen kann dann ist ja der Leistungsverlust logisch.
Kopf runter und einfach mal guggen was da los ist ;-)

Mfg Marcus

BELARUS-TECHNIK DIE NOCH HÄLT WAS SIE VERSPRICHT!!!
 
Hallo,

erstmal Danke für die antworten und allen ein schönes Weihnachtsfest!!

ich habe gestern noch den Kopf runterkenommen und siehe da der die Dichtung ist völlig hinüber.Am Kopf ist erstmal nichts zusehen jetzt heißt es Teile zwischen Weihnachten und Neujahr besorgen und wieder zusammen bauen.
Was haltet ihr von den Teflonringen ist es ein muß oder?

Gruß Ronny
 
die verstärkte Dichtung ist schon besser... Bei mir ist beim 82er Russen mit dem B 200 auch die Dichtung gekommen (ich weiß, sollte man nicht machen - war aber nur flach schälen). Verstärkte Dichtung rein und Ruhe :-) du musst jedoch von den Teflonringen ein ganz kleines Stück (ca. 1,5 bis 2 mm möglichst gerade abschneiden, da sie Übermaß haben)... Viel Freude (sollte in 3 Stunden alles erledigt sein :-) Schöne Weihnachten! MfG
 
Ich hab letztes jahr den Kopf runter gehabt und eine neue verstärkte Kopfdichtung genommen. Ohne Teflonringe. Jetzt hab ich das gleiche Problem . Die Kopfdichtung muss wieder neu.Ich hab erstmal versucht sie nachzuziehen und dabei fast eine halbe umdrehung nachgezogen. Ich glaub man muss den Kopf nochmal nachziehen,vieleicht am nächsten Tag.Ich weiß auch nicht ob ich die Teflonringe nehmen soll.
 
Also ich hatte dieses Jahr im Januar sie auch gewechselt und eine verstärkte eingebaut ohne Teflonringe.Deswegen bin ich am überlegen jetzt mit ein zubauen. Aber man liest ja das es Probleme gibt beim anziehen das die Köpfe reißen.
 
Deswegen habe ich ja auch ein Stück bei den Teflonringen abgeschnitten... Wir (inkl. eines KfL Motorenschlossers) haben überlegt, ob wir die Ringe wie sie sind einbauen und ob der Kopf dabei reißen könnte wenn man man ihn richtig anzieht [jeder sagt was anderes ... :( ] Die Überlegung, dass die Wärmeausdehnung des Kopfes recht groß ist und dann die Ringe nicht mehr richtig abdichten haben wir zu gunsten der Annahme, daß der Kopf beim anziehen aufgrund des Überstandes (es ist auch eine arge Fummelei die passend einzusetzten) reißen könnte bzw. die Ringe nicht mehr so abdichten wie sie sollen, verworfen...) bis jetzt sind wir gut damit gefahren (Kopfdichtung ist dicht und keine Probleme)... der Russe zieht in der Ernte einen vollen HW 80 oder zwei volle THK 5, ansonsten verrichtet er meist Pflegearbeiten

Wie es nun richtig ist, kann ich dir aber nicht garantieren - kenne nur meine eigenen Erlebnisse damit :-)

MfG
 
mir wurde in einer belarus fachwerkstatt zu den teflonringen geraten und seit dem baue ich diese auch erfolgreich ein. dass ein Stück gekürzt werden muss ist normal. man sollte jedoch auch bei den verstärkten dichtungen darauf achten dass der Kopf Plan ist und an den dichtflächen keine korrosion aufweist. im Zweifelsfall planen lassen, kostet um die 60€ brutto und man weiss was man hat. Vorsicht ist mit dichtungen von eBay &Co geboten, dort gibt‘s wohl unter anderem minderwertige nachgebauten von bescheidener Qualität und toleranzen...
 
Ich hab den Eindruck das die Kopfdichtung wegfliegt weil sie sich setzt . Früher hatten wir die Teflonringe doch auch nicht.Ich kann mich nicht errinnern,das wir oft Probleme mit Kopfdichtung hatten. Da war mal der eine oder andere,aber nicht übermäßig.
 
Hallo
Also wenn ich das alles so lese da kann ich mir nur wundern. Zu meiner zeit als Traktoren Schlosser gab es keine taeflonringe und sonstigen Schnickschnack,es kam mal vor das eine KD kam aber Beim MTS eher selte.und unsere musten schwer ran das ganze Jahr über, drillen mit 6 m maschiene kartoffel häufeln und Hacken,Stroh und Heu pressen,Kartoffel roden,Mais abfahren und Dung streuen.und heute müssen die Kisten bei euch Puppenstuben Bauern mal ein minni Anhänger mit Holz oder ein Heuwender ziehen und laufen ist was kaputt. Das müsst ihr mir mal erklären wie das geht , bitte um Antwort.
MfG Roland
 
Hsllo Roland,

vielleicht liegt es gerade daran, daß sie nicht mehr ran müssen???? Grins!

Soviele Möglichkeiten des kaputtgehens gibt es ja nun auch nicht:

- Kaputtfahren,
- Kaputtreparieren,
- Kaputtputzen und
- Kaputtstehen.

Achso, manchmal würde auch früher schon bei Schadenshäufung der Fahrer ausgewechselt, was auch manches Problem auf wundersame Weise löste.

VG Gerd
 
Hallo
ich kann dem Beitrag von Roland/Ztass nur zustimmen.In den Jahren in denen ich als Motorenschlosser gearbeitet hab,haben wir die wenigsten Motoren mit ZKD-Schaden beim MTS gehabt.Es gab mal solch eine Neuerung mit Teflonringen die um die Metalleinfassung der ZKD gelegt wurden.Wir haben höchstens drei Kopfdichtungen mit Tefloneinsatz verbaut und dann diese Sache verworfen. Nach kurzer Zeit hatten wir die Traktoren wieder mit ZKD-Schaden drin.Diese Tefloneinsätze war ,,Meterware" die zurecht geschnitten werden mußte und der Stoß war niemals druckbeständig. Wenn ich zurückdenke, welche Arbeiten damals mit dem MTS50/52 angefangen bis hin zum 82er gemacht wurden, ist doch die heutige Spielerei nur ein Klacks dagegen. Der 50/52er vorm HW80 mit Aufbau beim Maishächsel abfahren, der 82er vorm Kopplungswagen T890 mit drei A202 oder vorm Rodetrennlader E 686. Da war echt ne andere Leistung gefordert. Grüße aus dem Spreewald Mario
 
Ich hab selbst genug auf nem mts 50/80 , das wir nicht spazieren gefahren sind weiß ich selbst!!! Die Motoren werden auch älter. Ich werde die Teflonringe weglassen und den Kopf nach dem Wechsel nochmal nachziehen.
 
Hallo Roland,

bloß weil wir "Puppenstubenbauern" in deinen Augen sind heißt das nicht das die bei uns nicht arbeiten! Und mehr als die Kopfdichtung nach Vorschrift verbauen kann man ja nun nicht, oder sollte man wie früher den Kopf mit nen langen Rohr festziehen. Kopf und Block sind Plan schonmal an Materialfehler der Dichtung gedacht.Und laufend kaputt sind die Maschienen auch nicht,nicht vergessen das sie ein alter zwischen 25-50jahre haben.
 
eine Kopfdichtung gekommen ist bei mir noch nie, wenn eine erneuert wurde, dann bei einer Reparatur oder Überholung. Ich achte darauf, dass ich eine Dichtung vom Belarus-Vertragspartner verbaue, die Laufbuchsenüberstände stimmen und eben der Kopf selber in Ordnung ist. Ich vermute eben, dass so viele Dichtungen kaputt gehen liegt an minderwertigem Material, nicht sachgemäße Instandsetzungen oder verzogene Köpfe...Zu den teflonringen, diese verbacken im Normalfall absolut dicht, man muss beim Einbau aufpassen, dass man sie richtigrum einbaut. Man muss sich glaube nicht wundern, dass die Maschinen heutzutage mit den oft verbauten billigen Nachbauteilen von ebay &co nichtmehr die Standzeiten von früher erreichen...was so aussieht wie ein Russenteil, muss nicht zwangsläufig auch eins sein
 
Hallo,also ich verbaue MTS Kopfdichtungen NUR mit Teflonringen und das schon seit DDR Zeiten.Ich kannte die Teflonringe früher auch nicht,habe diese das erste mal bei einem Besuch im LIW Erfurt(heute Feuer-Motoren)gesehen.Einige Zeit später bekamen wir im Betrieb einige MTS 550 neu von denen bei einem die ZKD nach kurzer Laufzeit defekt war.Dieser kam ins KfL zwecks Garantie und wurde instandgesetzt.Nach kurzer Zeit war diese wieder defekt.Das KfL sagte Garantie ist vorbei ist jetzt kostenpflichtig.Daraufhin habe ich die ZKD gewechselt,und einen NEUEN Zylinderkopf verwendet.Nach kurzer Zeit hatte der Traktor wieder Druck auf dem Kühler.Da zu dieser Zeit mein Cousin im LIW Erfurt seine Lehre absolvierte beauftragte ich ihn mir mal 4 solche Ringe zu beschaffen,da diese in der Ersatzteilversorgung zur damaligen Zeit,Kreisversorgungslager KFL unbekannt waren.Er brachte mir diese mit und zeigte mir wie sie eingebaut wurden.Die Kopfdichtung hält heute noch.Ok der Traktor mußte nach der Wende nicht mehr so hart ran wie vor der Wende,aber die ZKD hat trotzdem schon einige tausend Stunden auf dem Buckel.Seitdem verbaue ich alle ZKD nur noch mit Teflonringen und hatte noch nicht einmal ein Problem damit.Muß jeder selber wissen was er macht aber ich kann es nur empfehlen.
MfG Jürgen
 
Ich hab jetzt auchmal den Kopf runtergenommen um eine neue ZKD einzubauen. Ich hatte letztes Jahr eine verstärkte eingebaut. Die Metallringe sind am Stoß durchgebrochen. Entweder zu fest angezogen ,oder plünnieges Material. Ich hab mal den Innendurchmesser der Zylinderdichtringe gemessen. Bei der verstärkten ZKD ist der Innendurchmesser 121,5.also 4mm größer. Man kann also eine verstärkte ZKD nur mit den Teflonringen einbauen. Dann ist bis zum Buchsenüberstand noch ein zentel übrig. Jetzt wird mir auch klar warum es Probleme mit den teflonringen gibt. Nimmt man eine normale ZKD und dazu die teflonringe,dann reisst der Zylinderkopf,weil die Teflonringe auf dem Buchsenüberstand aufliegen.Ich hatte auch, bevor ich den Kopf runtergenommen habe, versucht nochmal nachzuziehen , wurde auchnicht dicht. Vieleicht sind dadurch die Metallringe gebrochen.Soll man nach dem ersten Warmwerden wegen den Teflonringen den kopf nochmal nachziehen?
 
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