Neues Rätsel - was ist das?

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02. Mai 2009
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Hallo,

neues Rätsel zum Wochenende - und immer die gleiche Frage ;-) :

Was ist das?

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Gruß Thomas
 
Hallo

auf den bild sehe ich ein Hohlblockstein  ;-) ;-) ;-)

roland 
 
....da fehlt bestimmt die Kurbel.... :-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr
Es ist harte Arbeit, ein leichtes Leben zu führen.
 
Wird langsam mal Zeit, deine vielen Rätselschätze mal zu einem Museum zusammenzufügen, wir kommen dann zur Besichtigung vorbei! :-) :-) :-)

VG Gerd
 
@ Ingo

ich würde mal sagen da fehlt keine Kurbel es sieht aus wie eine Transmissionswelle  ;-)  .

& @ Roland 

ich hätte auch Hohlblockstein geschrieben  ;-) :-) ;-)  .

Aber was ist es nun ??

Hat es vieleicht irgend etwas mit dem Getreide dreschen früher zu tun, eventuell eine Windfege ?

Könntest ja mal Fotos von den anderen Seiten einstellen Thomas.

In diesem Sinne noch einen schönen 2. Advent.

Gruß der RHB
 
.......................auf alle fälle was zum hächseln oder schnitzeln wg der anordnung der füsse zum herausholen !!!!!!!

gut n rübenschneider auf keinen fall , der sieht denke ich mal anders aus , zumindest was zum zerkleinern

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mario
 
Hallo,

von der anderen Seite:

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von oben:

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ohne Abdeckung:

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Auf dem Wellenstumpf war eine Holzriemenscheibe für Antrieb mit Flachriemen montiert.

Da es nicht richtig zu erkennen ist, das rostige Teil auf dem letzten Foto ist eine Art Drahtgitter.

Man könnte es - im weitesten Sinne - als eine Art Dreschmaschine bezeichnen - für eine ganz bestimmte Frucht.

Wie Mario schon richtig feststellte, kann ein Auffangbehältnis druntergestellt werden.

viel Spaß beim Rätseln :-)
 
hallo

dann tipp ich mal auf einen kleereiber

da die kleesamen in kleinen knubbeln stecken  müssen diese erst zerkleinert werden

mfg alexander
 
Oder ein Prototyp ner Waschmaschine bei Stromausfall??? ;-)

Gruß Thomas
 
Hallo,

ja Alexander Du tippst richtig :-) , ein Kleereiber. Warscheinlich für den einzelbäuerlichen Betrieb, ohne Gebläse, auf das Wesentliche beschränkt.

Blick in den Einwurftrichter:

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Das Drahtgewebe des Reibezylinders, hab extra nochmal ein besseres Foto gemacht:

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Blick in den Reibezylinder von der Auswurfseite:

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Das weiß ein Landtechnik-Lehrbuch dazu:

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@ Gerd:

bauste mir ne Halle? ;-) , was auf den Fotos zu sehen ist, muß ja nicht unbedingt mir gehören, obwohl ... .

Gruß Thomas
 
Hallo, 

nach einem Bericht eines alten Bauern, der noch (in den 1940er/1950er Jahren) mit so einer Maschine gearbeitet hat, möchte ich mal versuchen diesen halbwegs verständlich wiederzugeben.

Der Rotklee wurde, wenn die Köpfe richtig braun waren, mit der Pferdemähmaschine gemäht.

Er blieb einige Tage (ca. 3) zum Nachreifen und Nachtrocknen liegen. Anschließend wurde er wie Heu von Hand geladen, eingefahren und in der Scheune hochgesteckt.

Der Drusch erfolgte im Winter am besten bei trockener Kälte, da sollen die Samen am besten rausgegangen sein.

Der Klee wurde durch die normale Drescherei geschickt, dabei soll Fingerspitzengefühl, vor allem für den "Wind", erforderlich gewesen sein, um möglichst viel Abfall wegzubringen, aber  keine Samen in das "Geringe" zu verlieren.

Die abgedroschenen Stengel (ich sträube mich Stängel zu schreiben) wurden per Hand gebunden (zu dieser Zeit gab es auf dem Hof noch keine Selbstbindepresse) und im Laufe der Zeit an die Pferde verfüttert.

Der Rest - Samen, Blütenköpfe und Bröckelverluste (von den Blättern) - wurden nach Abschluß des Druschs mit dem Kleereiber weiterbearbeitet, wobei dieser sehr behutsam beschickt werden mußte (wegen Überlastung).

Das Ergebnis ging dann anschließend noch über die Windfege. Teilweise soll auch noch außerhalb des Hofes eine weitere Reinigung erfolgt sein.

Nach Aussage des Bauern war die Saatgutgewinnung sehr zeitaufwendig und es gab reichlich "Dreck zu fress.n".

Deshalb soll die Kleesamengewinnung auch nicht auf jedem Hof erfolgt sein.

In dieser Zeit war Kleesamen sehr begehrt, und soll beim Kauf und Verkauf von Zuchtvieh bzw. von Technik, neben dem Geld, eine gewisse Rolle gespielt haben.

Gruß Thomas
 
Danke Thomas für die Erläuterungen.. wie Roland schon sagte: Wieder was gelernt.

Schöne Grüße bis zum nächsten Rätsel.... ;-)

Thomas 
 
Hallo

schöner ausführlicher Bericht.ich hätte da auch was zum Thema  falls es interessiert.

Wir haben damals auch Rotklee ,Rüben ,Kohl ,Erbsen ,Bohnen und Grassamen vermehrung in der produktion. Also der Klee wurde im zeitigen Frühsommer mit dem E302/303 gemäht ,dann würde das Erntefest zum trockenwerk gebracht und als pelles wieder mitgenommen.ende August  Anfang September wurde dann nach dem totspritzen der Klee mit dem Mähdrescher gedroschen.dermähdrescher wurde mit großen planen abgebunden um rieselverluste aufzufangen.das "erntegut" was aus schwarzbraunen allerlei bestand wurde dann in unserer blechhalle auf die kaltbelüftung gelegt. Anfang Dezember wurde dann der ganze Kram durch unsere Reinigung geschickt und siehe da von etwa 100 ha kamen zwei HW 80 volle goldgelbe kleesamen zum Vorschein. 

Mfg Roland 
 
...was es aber doch alles für Gerätschaften so gibt...man kommt ja aus dem Staunen garnicht mehr raus....Vielen Dank Thomas für Deine unermüdliche Tätigkeit im Bereich der Fort- und Weiterbildung unserer AGRAR Seite... ;-) ;-) ;-)

Viele Grüße ,der Ingo

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........ genau so hats vatern auch erzählt ,auf die frage was ne kleereibe ist , auf die nachfrage ob es mit luzerne auch so geht kam ne ablehnung , weil die luzerne in DE nicht ausreift , ursprungsland ist persien , gehört zur gattung des schneckenklees lt wiki , 

.....ist doch ne recht interessante sache , wieder was dazugelernt  !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!                

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mario
 
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