Projekt Famulus

Hallo Stefan,

die Mutter sieht jetzt nicht aus wie ein Sechskantmutter sondern ist rund und hat im Umfang Bohrungen um einen Dorn dort reinzustecken, wenn man sie verdrehen will. Sie sitzt gleich neben der Schaltmuffe. Den Bolzen muß man vorher ziehen und dann kann die Mutter verdreht werden. In Fahrtrichtung verdreht wird der Anpressdruck größer. Soweit ich mich noch erinnern kann. Wenn man alles nur durch die "Luke" des Schalthebels machen muß brauch man 3 Hände.

Gruß Michael
 
Hallo Michael,

die Mutter kenn ich hab sie durch den Deckel des Einrückhebels gesehen, den Bolzen aber nicht. Heute hab ich alles vorbereitet um den großen Dekel zu lupfen. Wenn ich an den Bolzen aber auch durch den kleinen Deckel rankomme lass ich den großen drauf und probier erstmal. Wo finde ich den ominösen Arretierungsbolzen?

viele Grüße

Stefan
 
Hallo Stefan,

Ich habe doch noch ein Foto vom geöffneten Getriebe gefunden. Da kannst Du den Den Bolzen mit seiner Alufahne erkennen ( Kreis ).

An der Fahne nach hinten, zum Heck, ziehen. Damit kann der Bolzen etwas nach hinten rausgezogen werden. Nur so ist die Mutter frei und man kann sie verdrehen. Der Bolzen rutscht immer nach circa alle 30 Grad wieder automatisch in ein neues Loch und ist arretiert. Darum ist es eine fummelei wenn Du nur durch das kleine Loch arbeitest. Vor allem sollte Dir der Dorn, den man zum Verdrehen braucht, nicht in die unendlichen Weiten des Getriebes fallen.

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Gruß Michael
 
Super Michael, vielen Dank.

Dieses Bild macht Deine Dokumentation (für mich) noch viel wertvoller. Ich werde mich gleich nächstes WE dranmachen.

Der Frühling kommt bald...

Viele Grüße Stefan
 
Hi Michi,

was macht deine KUpplung...? Hattest du die Kupplung neu gemacht...? Haste vielleicht das Pedal zu weit weggestellt? Ich hatte z.B. das Problem das ich nach dem einstellen des Pedal zu viel Pedalweg hatte, damit zu viel Weg zum Kupplung treten. Damit trittst du den Automaten zu weit durch, und dabei verdrückst du den Ring vom Automaten schief... damit trennt sie ungleichmäßig...

Probier mal das Pedal ein wenig weiter ran zu stellen, so das es weiter runter hängt, dann mal versuchen... bei mir ging es danach wieder "geräuschfrei"...

mfg Daniel
 
Hallo Daniel,

die Kupplungsscheibe mit Automat ist neu. Aber ich werde Deinen Rat befolgen und noch mal alles untersuchen. Ich muß auch den Ganghebel neu lagern. Das heißt die Querstifte in der Lagerkugel sind verschlissen. Der Ganghebel hat einen viel zu langen Stellweg.

Die Stifte im Durchmesser vergrößern? Die Nuten neu machen ist auch eine Möglichkeit. Ich habe ja noch einen Lagertrichter für den Ganghebel zum experimentieren.

Gruß Michael
 
Hallo zusammen,

ich will jetzt mal die Schaltung am Getriebe verbessern.

Als erstes ist die Führung des Ganghebels neu zu lagern. Nach all den Jahren ist ja die Nut im Lagertrichter ausgekaut und nur den Stift gegen einen größeren auszutauschen bringt nicht viel.

Ich hatte noch einen Lagertrichter, allerdings mit einer abgebrochenen Haltebohrung, die ich aber wieder mit Silberlot gut anlöten konnte.

Die Nuten wurden auf der Fräse auf 14 mm ausgebohrt.

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Dann wurden neue Rundlinge aus Silberstahl mit der Nut ( 8 mm breit ) hergestellt. Die 14 mm Bohrungen haben zum Glück am unteren Ende einen kleinen Anschlag im Gußkörper und können so beim Einkleben nicht nach unten durchfallen.

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Mit Buchsenkleber wurden die Rundstücke eingeklebt. Ein Stück 8 mm Rundmaterial richtet die Nuten gegeneinander richtig aus.

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Ich weiß jetzt noch nicht, ob das alles mal was bringt.

Ich weiß auch nicht wie ein neuer noch unverbrauchter Ganghebel mit dem Stift durch die Kugel aussieht. Sind die Enden des 8 mm Sift’s abgerundet?

Gruß Michael
 
Hallo Michael.

Das mit demn Rundstücken am Schalthebelbock ist eine tolle Idee ,werde ich auch mal probieren.Durch den Schalthebel geht aber kein durchgehender Stift,da sind Original 2 Zylinderstifte 6mm x 12mm drinn. Die Stifte  sind leicht schräg nach unten in der Kugel . Sonst stoßen sie beim 1.bzw.R. Gang oder 4.---5. Gang oben am Deckel der die Kugel hält an .

Gruß Frank.
 
Hallo Frank,

also die Stifte haben einen Durchmesser 6 mm obwohl die Nuten original 8 mm breit waren. So habe ich es an den Stellen wo sie nicht verschlissen waren nachgemessen. Dann wären die Stifte von vornherein ja dünner als die Nut. Ist das Richtig?

Gruß Michael
 
Hallo Michael.

Ja ,die Stifte stehen so im Ersatzteilkatalog .Bei meinem hab ich die Schlitze mit der Feile geglättet und binauf ca.10mm gekommen.Die Stifte im Schalthebel waren auch lose,hab die Löcher auf 8mm aufgebohrt und 8mm Stifte eingebaut .Schaltet sich ganz gut.

Gruß Frank.
 
Hallo zusammen,

ab 1. Mai kann ich endlich wieder draußen auf der Straße fahren. Vorher konnte ich noch ein paar Restarbeiten erledigen.

Die Vorderräder haben jetzt Schutzbleche.

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Denn noch zwei Dinge, die jetzt nicht original sind.

Einmal einen " Notsitz ".

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Und weil ich mal wissen will was so an Betriebsstunden anfällt, einen Betriebsstundenzähler.

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Auch habe ich den ersten Ölwechsel durchgeführt. Das 15 W 40 ausgetauscht gegen SAE 50.

Was jetzt noch gemacht werden muß ist ein Kühlerrollo einbauen. Das muß ich völlig neu bauen. Ich habe mir zwar ein Rollo vom Baumarkt besorgt, das aber nur bedingt brauchbar ist. Mal sehen?!

Gruß Michael
 
Was jetzt noch gemacht werden muß ist ein Kühlerrollo einbauen. Das muß ich völlig neu bauen. Ich habe mir zwar ein Rollo vom Baumarkt besorgt, das aber nur bedingt brauchbar ist. Mal sehen?!
Hallo Michael,

oder ein Rollo vom Barkas B1000 besorgen und mit längerer Plane ergänzen. (zb. B1000-Rollo)

Die Mechanik passt in die Aufnahme am Famuluskühler, der Rollostoff ist aber leider ca. 10cm zu kurz.

Richie
 
Hallo Michael - zu Beginn Deiner Serie war der Famulus mit der kleinen Bereifung abgebildet. Was habt Ihr damit gemacht?

Gruß Norbert
 
Durch die kleinen Räder liefen einige Famuluse zu DDR Privat als Eigenbau. grund due Durftest ja nicht als privater nen Normelen Schlepper haben.

Mfg Marco
FORTSCHRITT IST BEWEGUNG
Fortschritt die Macht aus dem Osten
 
Hallo Norbert,

die kleinen Hinterräder habe ich gegen zwei gebrauchte Hinterradfelgen und zwei sehr schlechte Vorderradfelgen eingetauscht.

Im Baumarkt gibt es schmale Rollos die nur einen Zentimeter zu breit sind aber auch lang genug. So ein Rollo will ich mal umbauen. Mal sehen.

Gruß Michael
 
Hallo zusammen,

ich habe mal nach den ersten 17 Betriebsstunden das Ventilspiel kontrolliert. Und tatsächlich war kaum noch ein Ventilspiel vorhanden. Es ist wohl doch nötig öfter mal nach den Rechten zu sehen, so wie es auch in der Betriebsanleitung steht. Leider ist das Einstellen sehr nervig, weil man die Motorhaube demontieren muß. Wegen der Kurbel zum Drehen der Kurbelwelle. Jedenfalls habe ich mir jetzt Markierungen auf die untere Kurbelwellenkeilriemenscheibe angemalt, zum schnelleren Finden der einzelnen Stellungen für die Ventile und auch FB und OT 1/2. Das kann man dann alleine beim Kurbeln sehen.

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Jetzt geht das etwas schneller. Oder wäre das auch anders gegangen?

Gruß Michael
 
Hallo Michael - ich habe dort auch keine Idee. Es wurde früher immer davon ausgegangen, dass mindestens 2 Nasen daran arbeiten.

Gruß Norbert
 
Hallo,

noch eine Frage zum Luftfilter. Ich habe ja den Luftfilter aus Aluguss und in der Betriebsanleitung steht geschrieben, daß die alte Ausführung mit 300 ml Öl gefüllt werden muss und die neue Ausführung mit 1000 ml Öl. Was ist denn jetzt der Alte und was der Neue Luftfilter. Wenn ich bei meinem Filtertopf 300 ml Öl einfülle,  dann komme ich noch lange nicht an die im Topf eingegossene Marke. Wenn das eine Füllstandsmarke seien soll.

Gruß  Michael
 
Hallo Hans,

die Reifen sind von einem Hersteller aus der Türkei. Fabrikat petlas , TA 110 , 320/85 R 38. Sie haben auch so um die 400,- Euro gekostet.

Gruß Michael
 
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