Rundballenpresse MTS 52

Lindemann

LPG-Vorsitzender
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08. Juni 2011
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Hallo, mal eine grundlegende Frage an die Fachleute:
Kann man an einem MTS 52 eine Rundballenpresse vernünftig betreiben ohne Ihn zu sehr zu quälen oder sogar Schaden an der Zapfwelle etc. anzurichten?
Ich hatte Modelle wie z.B. Welger RP 180 oder Krone KR 150 ins Auge gefasst.
 
Hallo lindemann

Also es kommt bissl drauf beian was du pressen willst !?
Bei silo wird er sich ein wenig schwer tun denk ich mir aber heu und Stroh geht !
Wir fahren mit ner welger rp 200 am 550er russen !
Gruß manu
 
hört sich erstmal gut an, ich will nur Heu und Stroh pressen, Silage habe ich nicht vor zu machen.
 
Ist bei den Arbeitsgeräten immer eine Leistungsklasse für die geforderte Zugmaschinen mit angegeben? Sind die geforderten Leistungen in den Angaben passend, zu hoch, oder zu niedrig?
Erfahrungswerte wären für mich eine interessante Info!
manny
 
Kommt immer drauf an wie fit die Hohlwelle und das ZWG noch sind , unter Umständen fliegt dir alles auseinander . Wichtig ist auch der Zustand der Bronzebuchse im Hohlwellenrad,wenn die schon oval ist,ist der Schaden schon programiert .Auch das Nebenzuahnrad was von der Hohlwelle kommt ist nicht sehr stark . Meiner lief vor einer Hochdruckpresse und vorher eben Jahrelang im Stall vor dem Futterwagen ,da war alles fertig. Wenn man sowas vor hat muss man wohl alles auf 80er Technik umbauen ??!! mfG
 
Also wir pressen mit unseren 80ziger mit na Variablen Rundballenpressen 0,90 bis 1,80 von Fiatagri Typ 5880 Heu Stroh Silage, dat läuft super und schon seit 4-5 Jahre ohne Probleme. Unser 50ziger macht schon 22 Jahre lang Zapfwellenarbeiten wie Mähen Heuen Pressen Wenden Schwaden miststreuen und sogar jahre lang Mais gehäckselt haben wa damit mit nen pz mh 80 1-Reiher und die Funktioniert heute noch. Einzige wat wa mal neu gemacht haben war dat Zapfwellengetriebe. Warum solls bei dia nicht Funktionieren... Wer nichts wagt kann nichts verlieren ansonsten stellt die Dinger in nen Glasschrank zum angucken..
 
ich rate dir zu ner Konstantkammerpresse mit 1,20-1,30m. Alles was größer ist,macht wohl deinen 52er nieder.
wir selbst haben mal mit unseren 952 und ner welger rp 165 gepresst. heu und stroh ging ganz prima und auch flott. aber bei bergigen gelände und silopressen wars schon etwas quälerei,die auch das zapfwellengetriebe nicht wirklich vertragen hat. RP 200 wie oben steht, ist denk ich ne gute wahl.
 
vielen Dank für eure Meinungen. Ich werde nur im flachen Gelände pressen und auch nur Heu und Stroh. Nach allem was ich gehört habe bin ich guter Dinge mir eine Rundballenpresse anzuschaffen. Das die Technik in Ordnung sein muss, ist eigentlich selbstverständlich. Der Trecker ist zum Arbeiten da und kein Museumsstück. Kaputtgehen kann immer was und muss dann repariert werden, ist ganz natürlich. Ich wollte mit meiner Frage nur Probleme ausschließen, die sich von vornherein durch zu niedrige Leistung, zu schwache Bauteile etc. ergeben würden.
 
Das die Russen was vertragen können und so manches mitmachen wissen alle , auch das mal was kaputt geht ist klar . Aber wenn man sich bestimmte bauteile ansieht werden einfach Grenzen klar . Das Nebenzahnrad was von der Hauptwelle die Kraft weiterleitet ist etwa 10mm breit und einfach verzahnt . Das zapfwellengetriebe ist im hohlwellenrad nur in einer Bronzebuchse gelagert . Beim 80er ist dort ein kugellager und das ZWG ist stabiler . Die Zapfwellengetriebe beim 50er sterben durch diese Schwachstelle .Auch dann,wenn ein bischen wenieger Öl im Getriebe ist , da diese Lagerung ziemlich weit oben ist . Dazu kommen natürlich die russischen Toleranzen . mindestens die Hälfte der Teile wäre nach TGL oder DIN einfach Ausschuss . Daran muss man einfach denken . Nsonsten feuer frei :-) :-)
 
Nen Bekannter von mia presst mit seinem Russen mit na Claas Rollant 42 Farmer, die läuft super leicht und zuverlässig. Würd dia auch auf jedenfall empfehlen bei Kammermaße von 1,25m -max 1,40m zu bleiben, dann bist du auf der Sicheren Seite.
 
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