Schalten l60

Das Problem kenne ich. Dank der massiven und in absehbarer Zeit nicht endenden staatlichen Preistreiberei haben wir schon jetzt manchmal die Situation gehabt, dass die Speditionskosten den Warenwert überschritten. Manche Privatkunden unterstellen uns dann, dass wir sie damit über den Tisch ziehen wollen... für nächstes Jahr hat unsere Spedition die Preise um weitere 8% angehoben.

Einer unserer gewerblichen Kunden hat uns gestern mitgeteilt, dass er die Verteuerung des Transportes nicht akzeptieren möchte, wir sollen doch bitte nach einer günstigeren Spedition Ausschau halten... Witz komm raus, du bist umzingelt! Der wird sich wohl auch bald einen neuen Hersteller für seine Teile suchen müssen.
 
Hallo, können wir jetzt mal wieder mit dem eigentlichen Thema weiter machen?

Gruss Nico
 
Hallo,

David, ist denn Deine Ware so wenig wert, dass der Kunde die Transportkosten nicht bezahlen möchte? Wie wäre es denn, wenn Du die Module machst und den Transport dann selbst durchführst, eine Art Werksverkehr. Dann bist Du unabhängig von Speditionen.

Zum H-Kennzeichen: Damit darf man auch sonntags fahren und man ist von der Maut befreit. Mit dem T-Führerschein wäre ich vorsichtig, da liegt dann auch eine Beschränkung auf landwirtschaftliche Fahrten vor.

Gruß Andreas
 
Alsi ich bin der Meinung, wer nen großen LKW und da zähle ich nen L60 dazu! Sollte nen LKW Führerschein machen und das mit dem Ablasten sollte abgeschafft werden! Denn mir reicht schon was ich regelmäßig mit jungen Kerlchen auf den Traktoren im täglichen Straßenverkehr erleben darf!!! Da muss man halt etwas Geld in die Hand nehmen. Aber wie uns bei den letzten Modulen gesagt wurde, ist man dabei den LKW Führerschen nur noch über die Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu erlangen und die dauert glaube ich 2 Jahre und wird für den Privatmann unerschwinglich sein. Also sputen und zur Fahrschule.
 
Das ist doch hier langsam nicht mehr normal hier wird nur noch geschrieben man sollte dies nicht man sollte das nicht das sollte es nicht geben und das sollte es nicht geben :(

Ja das würde mich auch mal interessieren ob manche früher auch der Meinung gewesen wären in der DDR Zeit habt ihr eure Fahrerlaubnis auch so gut wie hinter her geschmissen bekommen für irgendwas bei 25 DDR Mark oder so und nicht wie heute 7500€.

Gruss Nico
 
zetor5011:

Hallo,

David, ist denn Deine Ware so wenig wert, dass der Kunde die Transportkosten nicht bezahlen möchte? Wie wäre es denn, wenn Du die Module machst und den Transport dann selbst durchführst, eine Art Werksverkehr. Dann bist Du unabhängig von Speditionen.

Zum H-Kennzeichen: Damit darf man auch sonntags fahren und man ist von der Maut befreit. Mit dem T-Führerschein wäre ich vorsichtig, da liegt dann auch eine Beschränkung auf landwirtschaftliche Fahrten vor.

Gruß Andreas
Die Ware kann zum Teil recht sperrig sein. Das kann beim Blechverarbeiten schon mal passieren. Da packst du im schlechtesten Falle Ware für 150 € auf eine Palette, deren Versand 160 € kostet. Selbst ausliefern ist nicht, da deutschlandweit. Das betrifft natürlich nicht alle Produkte, aber auch bei 1500 - 3000 € Warenwert macht es schon etwas aus, wenn der Versand vor drei- vier Jahren noch 60 € kostete und heute 160. Die Qualität ist durch den ganzen Käse nicht einmal besser geworden, da die Zahl der Transportschäden trotz des Ladungssicherungswahns der Behörden deutlich zugenommen hat. Bis 150 km Umkreis und bei lohnenden Mengen fahren wir schon selbst mit dem 3,5-Tonner aus.

Um mal wieder aufs Thema zu kommen: Ich hatte vor zwei Jahren die Idee, mir einen schönen blauen W50 mit Pritsche und Plane zuzulegen, um damit einerseits Transporte (im geringen Umfang, man will den Oldie ja nicht herunterreiten) durchzuführen und andererseits damit zu Oldietreffen zu fahren. Könnte man ja sogar als Werbung betrachten, da ich gelegentlich auch Ersatzteile für alte Fahrzeuge nachfertige. Nachdem ich mich aber mit den ganzen Vorschriften, Führerscheinregelungen, Scheinen und Kosten beschäftigt hatte, habe ich diese Idee wieder fallen lassen. Ein W50 weniger auf deutschen Straßen! Es geht natürlich auch anders: Ein Geschäftspartner hat auf seine Firma einen ZT-300 angemeldet, der kümmert sich aber nicht weiter um die Vorschriften. Das funktioniert aber auch nur so lange, bis er mal erwischt wird.
 
Eicherfahrer:

Warst du, als junges Kerlchen , auch schon dieser Meinung?

Gruß 

Uwe 
      Ich hab mit 27 Jahren den LKW Führerschein gemacht! Und mir ist mit heute 39 Jahren egal, wer da anderer Meinung ist! Außerdem haben wir noch Meinungsfreiheit! Und zum Glück, bekommt heute nicht jeder den Führerschein hinterher geschmissen!!!!!! Den Rest kann sich jetzt jeder selber denken....!!!

 
 
Hallo,

ich bin auch der Meinung, dass man einen LKW-Führerschein machen sollte, um solche Fahrzeuge auch im Straßenverkehr zu bewegen.

Es ist großer Quatsch, dass man in Zukunft für den LKW-Führerschein eine Berufskraftfahrerausbildung machen muss. Was würde dann mit unseren Feuerwehren, dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz passieren??? Da macht dann keiner mehr diesen Schein und die Fahrzeuge müssen dann stehen bleiben. Ich habe vor 9 Jahren meinen CE- Schein gemacht, wo es mit der Qullifikation los ging. Ohne dieser Qualli habe ich 1700,- € bezahlt. Da ich nebenbei Wehrführer bin und mich regelmäßig mit dieser Thematik auseinandersetze um Maschinisten auszubilden, weiß ich, dass ein C-Führerschein ca. 2000,- kostet. Das hängt natürlich auch von jedem selbst ab, wieviele Fahrstunden usw. man braucht. Wer Privat LKW Fahren möchte, braucht diese ganzen Quallifikationen nicht. Die Maut-Geschichte greift meines Wissens auch nicht für Privat sondern nur bei gewerblich genutzten Fahrzeugen. Bei einem H-Kennzeichen fällt diese sowieso weg.

Man muss natürlich bedenken, dass man alle 5 Jahre die ärztliche Untersuchung braucht und immer dazu einen neuen Führerschein beantragen muss. Das sind Kosten, die auch immer weiter steigen.

Mit der Führerscheinklasse T darf halt auch nur in der LoF fahren. Dabei muss man nun mitlerweile auch eine ganze Menge Nachweise bringen, sowie beim grünen Kennzeichen. Sprich man muss einen Betrieb in der LoF mit  dem Gedanken der Gewinnerzielung vorweisen können. Spätestens wenn man mal in irgend etwas verwickelt ist/wird kommen dann die Probleme.

Das günstigste, um mit einem LKW zu einem Treffen zu fahren, ist nunmal die Klasse -C- und ein LKW mit H-Kennzeichen. Damit spart man die SP, einiges an Steuern (15 € pro angefangene 200 KG Gesamtgewicht bei normaler Zulassung), die Einkreisbremsanlage am W 50 ist dann auch noch zulässig und Maut fällt auch weg.

MfG

Tobias 
 
Hallo Andreas, 

ich habe doch nur eine Frage gestellt. Hätte ich gewusst, dass ich damit an den Säulen der Meinungsfreiheit grüttelt habe. OH Gott!!! 

Hätte man dir, mit 18 Jahren,  angeboten, günstig den LKW Führerschein, Bundeswehr, Lehre, zu machen, hättes du das abgelehnt. Weil du zu jung bist. Alle Achtung, ich hätte das nicht gemacht. Toll wenn jemand so Prinzipientreu ist. 

Gruß 

Uwe 
 
Zurück
Oben