Schweisselektroden

mollimann

LPG-Vorsitzender
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05. Feb. 2010
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Hallo kennt sich jemand mit den Kennfarben von Schweisselektroden aus , ich hab bis jetzt immer polnische mit der Farbe rosa gehabt ,nu hab ich Restbestände von ostdeutschen mit Kennfarben rot bekommen , was direkt bedeutet rot da.Ich muss sagen ich Schweisselektroden nur fuer Hausgebrauch an meinen hobbygeraeten.

Mfg ronny
 
Titan Rot ist eine Elektrode mit vielseitiger Anwendbarkeit im Maschinen-, Rohrleitungs-, Behälter- und Schiffbau. Hervorragende Zündeigenschaften, ein weicher Lichtbogen und  wenig Spritzer sind charakteristisch für diese Stabelektrode. In der Praxis sorgt die Titan Rot für ein feinschuppiges und glattes Nahtbild, flache Hohlkehlnähte sowie für selbstlösende Schlacke.

Anwendbar mit Gleich- und Wechselstrom...bei Gleichstrom Minus an Elektrode.....

kurzum eine gute Elektrode für den Heimwerkerbereich, leicht zu verarbeiten....für folgende Werkstoffe....

Allgemeiner Baustahl S 185 bis S 355

Schiffbaustahl A, B, D, A32/36, D32/36

Druckbehalterstahl P 195 bis P 275

Rohrstahl L 210 bis L 245

Stahlguss GE200, GE240, GP 240, G20Mo5

Betonstahl BSt 420

:-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr...
.....wenn der klügere immer nachgibt, wird die welt bald von den dummen beherrscht
 
Haben die eine sehr dicke Ummantelung?

Könnten nämlich RR sein. Leider liegt die "Fachkunde für Schweißer" im Betrieb. Ich werde morgen mal nachschauen.
 
Hallo die mit dem roten Punkt sind, wie Ingo geschrieben hat, Titan W. Das steht aber auch auf jeder Elektrode drauf, denke ich.

Es gibt noch „Optimal“ die haben auch einen roten Punkt, meine ich, die lassen sich noch besser schweißen als Titan W. Ich hoffe da haue ich jetzt die Namen nicht durch einander.

Dann gibt es noch welche mit blauem Punkt die heißen Garant. Die taugen nix (meint Papa). Habe die selber noch nicht geschweißt.

 

Die Optimal lässt sich klasse schweißen auch mit Trafo. Titan W bleibt, mit Trafo geschweißt, gern mal kleben. Vor allem wenn man mit der kalten Elektrode neu ansetzt. Mir geht es immer so, bin aber auch kein ausgebildeter Schweißer.

Vatern hat da weniger Probleme.

 

Wichtig ist die Lagerung. Die Elektroden sollten immer trocken gelegen haben. Ich lege sie oft n paar Stunden vor dem Schweißen auf nen Heizkörper. Vielleicht hilfts was.

Vielleicht hilft der Link noch was.

 

Gruß Thomas

http://ifa-tours.de/board/board3-ifa-technikforum/board112-tips-tricks-und-kniffe/4030-alles-rund-um-schweisselektroden/
 
Nach Fachkunde Schweißer sowie Kjellberg- Webseite ist es tatsächlich eine dickrutilummantelte (RR) Elektrode. Damit schweißt es sich ganz gut und die Naht wird schön geformt.

Die Garant ist eine basische Elektrode, sowas ist beim Schweißen recht anspruchsvoll. Auch anfällig für Feuchtigkeit. Von der Schweißnahtfestigkeit her sehr gut, aber wenn nicht alles passt, hat man nur Ärger. Da man zuhause in der Regel keinen Trockenofen hat, sind die für den Hausgebrauch nicht unbedingt geeignet.

Die Optimum ist rutilbasisch.
 
..... wenn ich mich nicht irre war garant blau bzw lila ?, zumindest ne kb , hab mich allerdings auf edelstahl eingeschossen , sind zwar nicht ganz billig ,für verzinkte sachen ideal , komme damit gut zurecht ,sind goldfarben gekennzeichnet und die raupe bzw naht auch ,  denke aber mal das jeder seine eigene erfahrung mit Elektroden seiner wahl gemacht hat , stimmt schon die garant will gut vorgewärmt sein , hab sie allerdings in die backröhre geschoben , muß allerdings sagen die titan war nicht verkehrt.....

Mario
 
So richtig vertraut bin ich mit den Handelektroden leider auch nicht. Wenn ich mal was schweißen will, dann schweiße ich WIG oder MAG. 
 
Ich danke euch allen für eure Hilfe, bei Gelegenheit werde ich sie mal ausprobieren, ist ja quasi ne universal elektrode.

Mfg ronny
 
Die Blauen (DDR, KB) müssen 2 Stunden bei 200°C vorgewärmt werden. Die schweissen sich super, geht allerdings nicht mit Trafo. Damit wurden zb damals die Gehäuse der Vakuumpumpe vom HTS 100 geschweißt. 

Grüße Jörg 
 
Hallo,

was sich gut schweißt und was nicht liegt immer in der Betrachtung des Schweißers. Ich persönlich mag keine Rutilen (oder RR) Elektroden, dafür komme ich wunderbar mit basischen (KB) aus.

Aber ich habe mein DDR Trafo zur Zeit still gelegt und mir so nen kleinen Inverter geholt und bin zufrieden.

Gruß Ulf
 
Wie es Ulf schon geschrieben hat, welche Elektrode was taugt oder nicht, bzw. Welche sich gut oder schlecht schweißen lässt, kommt auf die Fähigkeiten des schweissers an und auf den Zweck wofür die Elektroden bestimmt sind. Jede Elektrode soll halt ihren Zweck erfüllen, z.B. Stahlsorten, Zwangslage  oder besondere Anforderungen an Festigkeit. Oft sind auch bestimmte Ströme vorgeschrieben, Gleichstrom Elektroden lassen sich daher mit trofos nicht so gut [BAD]n...mit rotem Punkt sind mir 3 Sorten geläufig, Titan rot, Titan weiss und optimal. Diese hatte zusätzlich einen blauen Punkt am Elektroden Stummel. Alle 3 Sorten sind recht flüssig, ergeben bei richtiger Verarbeitung eine schöne glatte, feinschuppige Naht, brauchen aber auch verhältnismäßig viel Strom und sind für dünne Materialien weniger geeignet. Die Haltung der Elektrode Bedarf etwas Übung, sonst läuft gerne mal die Schlacke vor.für fallnähte oder auch gering abfallende Nähte sind sie ungeeignet.
 
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