Schweißgerät

flohoff

Traktorist
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01. Aug. 2010
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96
Hallo Leute,

heute hat mich mein Schweißgerät(DDR) verlassen.

kann mir jemand ein neues empfehlen?

danke
 
Elektrode oder Schutzgas? Falls Elektrode,dann würde ich etwas mehr ausgeben und einen Inverter holen. Oder du suchst nach nen guten gebrauchten Mag-Gerät. 
 
Hallo,

 

ich habe schon in Richtung Inverter gedacht. Nur auf was muss ich achten? Welche Marke? usw.

 

Danke
 
Moin,

Die Entscheidung mit dem Inverter ist auf jeden Fall richtig. Das ist ganz anderes Schweißen als mit einen einfachewn Wechselstrom/Drehstromgerät.

Ich habe arbeitsmäßig bis jetzt mit Technolit, Iwetec und Weldotec zu tun gehabt. Bin mit diesen Geräten sehr zufrieden/ bzw. zufrieden gewesen solange wie ich mit zu tun hatte.

Auch vom Zubehör her. Iwetec zB. liefert auch Elektroden die man ins Wasser schmeißen kann und die nachher trotzdem noch perfekt schweißen, oder welche die man biegen kann wie man will ohne das der Mantel abplatzt.

Gruß Robert
 
hallo, kommt ganz drauf an was du schweißen möchtest. für einfache reparaturen auf dem hof wo nur niedrig legierte stähle oder zum teil rostiges material geschweißt werden soll, bist du mit der elektrode ganz richtig. allerdings reicht da für dich ein ganz einfaches gerät ohne viel schnickschnack drumherum. ich habe mir vor 4 jahren ein kombigerät zugelegt, neben der guten mansfeld-mag maschine ;) mit dem ich wig und elektrode schweißen und plasma schneiden kann. ist ein chinateil und war sehr günstig. dieses gibts auch als einfachen inverter, ich schweiße damit elektroden von 2,5-4mm völlig problemlos und sehr häufig. ich war über die gute verarbeitung und den markenteilen im inneren erstaunt, also für den heimanwender sehr zu empfehlen. hier der link:

www.stahlwerk-schweissgeraete.de/de/arc-mma-e-hand-140.html

normalerweise reicht das gerät mit 140A für elektroden bis 3,25 völlig aus. wenn du dickere sachen schweißen willst ist das 200A gerät angemessen
 
Kameras anbringen und Selbstschussanlage aufbauen??? Nach ein par Dieben würde ich meine Kaufentscheidung nicht ausrichten.

Gruß Robert
 
Wo viel Elektronik drin ist,geht auch mal Elektronik kaputt,Ein Arbeitskollege hat früher Schweißtechnik repariert.Von dem hab ich mal ein Esab-cady bekommen.Das hab ich nachher verschenkt,weil es immer rumzickte.Ich hab ein E-Schweißgerät von Lorch bis 180A und ein gutes Schutzgasschweißgerät mit extra Vorschubkoffer.Und wie gesagt ein altes Esab 150 A 80kg ,das super Schweißt.Das gleiche Gerät steht mit einer Maurerbalje abgedeckt das ganze Jahr unter der Werkbank am Hafen.Das macht kein anderes Gerät mit.Inverter nimmst du am besten mit in die Wohnung,weil sonst irgendwann eine platine sich abmeldet wegen Staub und Feuchtigkeit...
 
Da frag ich mich warum aber Inverter auf dem Vormarsch sind. Und sämtliche namhafte Hersteller bieten zum Elektrodenschweißen ja kaum noch Trafos an. Also ich denk für 300-400 Euro gibts qualitativ  schon was hochwertiges. Ich selber hab meinen schon gut 10 Jahre, der hat schon einiges mitgemacht und läuft tadellos.
 
Klar,das geringe gewicht und die Schweißen astrein.Aber die sind oft auch anfällig.Wenn ein Gerät fest in einer Werkstatt steht kann man doch ein gutes altbewertes nehmen.Ich hab zu dem alten 15 m kabel.Oft machen die inverter auch bei der Einschaltdauer schlapp.zum Reparaturschweißen ok,aber wenn du richtig lange nähte machen musst weiß ich nicht ob das das Richtiege ist.Ich hab viel an Schiffen gearbeitet,Decks mit gelegt und das geht bei 6mm los,die alten Schweißer die ich kenne halten auf die alten Geräte große Stücke.Wenn einer richtig schweißen kann,dem ist das Gerät oft zweitrangig.Das besste ist ein vernünftieges Schutzgasschweißgerät bis 200 A ,damit kann man alles vernünftig schweißen.Sauber müssen die nähte sowieso sein,alles andere hat kein Wert.( meine meinung)
 
Also da muss ich ja sagen, das ich auch einen Inverter und ein Fülldraht Schweisgerät habe. Beide von ebay für unter 100 Euro neu ersteigert. Der Inverter ist von Rowi und hat 130 Ah. Damit verschweiße ich 3,25mm Dickummantelte Kestra KbSe Eletrode. Und die halten auch super. Damit ich habe ich auf Arbeit einen 4 Meter breiten Kreiselschwader geschweisst weil der Durchgebrochen war. Ich denke auch das es nicht immer auf das Gerät, sondern auch darauf an kommt ob man Schweissen kann und was für Elektroden man für welche Arbeit nimmt. Entscheident ist da nicht der Stahl. Weil Eisen ist Eisen. Aber es gibt Hochfeste Nähte und welche die etwas elastischer sind. Daher würde ich die Wahl der Elektrode immer etwas beachten wenn man sich so ein Gerät holt. (Die Iwetec Eletktroden hatte ich auch schon, waren auch genial).Das einzigste ist das er im Sommer auch mal schnell warm wird und denn sich erst mal abkühlen muss. Aber denn macht man 5 Min pause und es läuft wieder. Das Fülldraht Gerät habe ich für dünne Bleche oder auch zum Auspuffschweissen Es hat auch 120 Ah und funktioniert für alles bis 3 mm einwandfrei. Ist auch gerade für Schweissanfänger zu empfehlen.
 
mein inverter ist ein preiswertes gerät von ebay, siehe link im post weiter oben. er steht natürlich da wo er hingehört, in der werkstatt und hat auch schon oft im freien bei feuchter witterung gearbeitet, ohne ausfälle seit über 4 jahren...

was die einschaltdauer betrifft, bei 3,25er elektroden hat sich das gerät noch nie abgeschaltet, bei 4er elektroden nach der 5. oder 6. elektrode bei 220A, also voller leistung. was will man mehr und warum sollte ein gelegenheitsanwender sich ein großes schweres oder teures gerät anschaffen, wenns einfacher, leichter und billiger geht?

das eisen gleich eisen ist, ist aber völlig daneben. mag sein, für den heimanwender reichen universalelektroden meist aus, allerdings sollte man auch folgendes bedenken: jeder stahl hat seinen kohlenstoffanteil und bestimmte zuschlagstoffe, ist warm gewalzt oder kalt gezogen, vergütet oder nicht usw. und jede schweißnaht bringt eine gefügeveränderung mit sich. das macht schon große unterschiede und sollte bei der wahl der elektrode und beim schweißen selbst berücksichtigt werden. was nutzt die schickste schweißnaht, wenns nebenan spannungsrisse etc. gibt?
 
Vor 1 Jahr  hab ich mir das Esab Buddy Arc 180 gekauft, weil das alte Benjamin endgültig seinen geist aufgegeben hatte.

Ich bin damit vollauf Zufrieden und abgeschaltet hat es sich bei mir noch nie, auch nicht bei 4er Elektroden mit 160 A.

Es ist aber auch ein starker Lüfter drinne verbaut, außerdem ist es klein leicht, gut verabeitet ist nicht so teuer wie z.B.

die kleinen Picos von EWM, obwohl vergleichbar gut.

Man sollte aber auch bedenken, dass ein Trafo auch seine Vorteile hat.

Du hast z.B. kaum Blaswirkung, was bei Gleichstrom wie es dir der Inverter liefert schon nervig sein kann,

die alten Dinger sind außerdem fast unkaputtbar. Mein Kombi Rekord aus Finsterwalde von 1969

läuft wie verrückt und dank Lüfter auch mit 180 A ohne abschalten.

Also wie gesagt, eigentlich beides sehr gute Geräte und jedes hat seine Vorteile.

MfG
 
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