Startverhalten John Deere Schlepper bei Minusgraden

JD 6810

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13. Juli 2012
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Hallo,wer von euch hat beruflich oder anderweitig Erfahrung mit John Deere Schlepper?
Ich wollte nur mal wissen,ob die Schlepper im Winter allgemein schlecht anspringen.
Unser 6810 macht da die absoluten Mätzchen.
Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt zündet er ja noch so einigermaßen,nachdem man lang genug geglüht hat.
wirds aber dann kälter,kannst du glühen wie du willst,er springt einfach nicht an und nach einigen erfolglosen Versuchen lässt dann halt die Drehzahl vom Anlasser nach und vorbei isses.

Danke für eure Antworten!!
 
hallo,ich hab auf arbeit nen 7810 gehabt mit 8,1liter motor der hatte auch nach 14000h keine probleme bei -20ig grad wo unsere commonrail motoren im deutz oder newholland stehen geblieben sind.am futtermischwagen war jahrelang ein 4455 mit zum schluß 25000h der musste und ist jedentag angesprungen.gruß andre
 
Bei uns im Dorf hat ein Landwirt einen JD6310 und JD6800. Er ist der erste im Dort der zum Winteranfang seine beiden Traktoren nachts im Kuhstall parkt damit sie nicht zu doll auskühlen, wärend Case und NewHolland alle noch draußen bleiben können und morgens gut anspringen. Der 6800 ist auch so lange ich denken kann der erste Traktor der im Winter den ganzen Tag über durchläuft.

Gruß Robert
 
seltsam ist es schon,das nun doch etwas modernere schlepper schlechter anspringen wie welche die 30 jahre alt sind.
glaub aber auch mal,das der zusammengepanschte diesel bei kälte relativ zündunwillig ist. haben letzten winter mal nen kanister an der tanke geholt,bei minus 18°, das zeug sah aus wie schmierkäse.
 
der diesel mit dem bio zusatz ist halt der letzte dreck,bei meinem nht7050 sagen die schlosser ein einfaches stück pappe reicht vorm dieselfilter damit die kalteluft vom viscolüfter nachdem start nicht noch zusätzlich kühlt.die deutz haben beide filterheizungen eingebaut bekommen,laufen aber trotzdem nicht besser und bleiben stehen.ich pack die filter im winter seidem etwas ein und der schlepper läuft.wir hatten aber auch nicht mehr wie 22grad minus.
 
Ich will niemanden schlecht machen, aber es gibt beim Diesel von Tanke zu Tanke wirklich böse Unterschiede und die können sich dann besonders im Winter bemerkbar machen. Das letzte mal hab ich meine Stammtanke vor 3 Jahren gewechselt weil der Tankeinfüllstutzen so weit ich rein gucken konnte vereist war.
Es gibt aber auch von Dieselmotor zu Dieselmotor große Untetschiede im Startverhalten. Mein T3Doka mit 1,7er SD sprang immer bei allen Minusgraden ohne zu mucken an (wenn denn alle Glühkerzen heile waren), und das obwohl er sich im Sommer selbst bei 30° im Schatten ohne glühen nie aus eigener Kraft starten ließ. Mein Lada Niva mit 1,9er SD springt im Sommer immer ohne zu glühen an, aber sobald Minusgrade sind wird es selbst mit glühen schwierig und ab minus 10° brauch ich dann schon 5 Startversuche.

Gruß Robert
 
unterschiede gibts da aufjedenfall,ich hab jetzt nen faß ultimte diesel von aral geholt für die heimische technik,hab damit im winter sehr gute erfahrungen gemacht,der ist zwar etwas teurer macht 16euro mehrkosten fürs faß.aber bevor ich laufend filter kaufe komm ich so denk ich günstiger.aber schon schlimm das man sich im 21 jahrhundert mit schlechtem kraftstoff rumärgert der auch noch doppelt so teuer wie früher ist.
 
Sind die teuereren Kraftstoffe wie Aral Ultimate Diesel und Shell V-Power Diesel denn aus reinem Diesel, ganz ohne biologischen Motorkomposter?

Gruß Robert
 
ich glaub nicht,das die ganz ohne sind. aber sicher sind andere motorfreundliche additive drinne.
 
ja so soll es wohl sein,sowas hätte es zu ddr nicht gegeben kraftstoff der die wirtschaft lahm legt.
 
Wir haben 300 Werkstattwagen (Sprinter )und dürfen ab Anfang januar nur noch die teuren Dieselsorten tanken . Weil sonst geht ab 15 grad minus nichts mehr . Hab ich vor drei Jahren selbst erlebt . das Auto was ultimate getankt hat , hat uns drei anderen Sprinter dann in die Werkstatt geschleppt, zum auftauen .
 
Hallo,
wir auf Arbeit haben ausschließlich John Deere.
Das geht von den alten Reihen (6900, 7810, 7710) bis zu den neuen (6210R) und die springen im Winter wenn die Batterien jut sind alle ohne Probleme an.

Mfg Marcus

BELARUS-TECHNIK DIE NOCH HÄLT WAS SIE VERSPRICHT!!!
 
Hallo JD 6810. Ich habe ein 8100,7920,7930,7530,alle müssen ständig draußen stehen auch bei Minus 18-20 grad ,habe nie Schwierigkeiten gehabt,kann nichts schlechtes sagen.roland.
 
Hallo
Habe die Typen 2850,3650,7700,730.kann auch nur bestätigen das die alle keine Probleme mit der Kälte haben wenn die Batterien gut sind.Man sollte im Winter wenn die Schlepper selten eingesetzt werden nen Batterieerhaltungslader benutzen das schont die Batterie und den Anlasser.
Gruss Dirk

Achtung Lesen gefährdet die Dummheit!!!
 
Unsere stehen zwar in einer Halle aber diese ist nicht beheizt. Draußen -10 Grad in der Halle auch -10 Grad.

Mfg Marcus

BELARUS-TECHNIK DIE NOCH HÄLT WAS SIE VERSPRICHT!!!
 
keine ahnung,warum unserer nicht so richtig will.
haben ja auch immer es ladegerät ne stunde vorm anlassen dran,nachdem ist die batterie auch voll.
er dreht ja am anfang auch ganz normal,aber nach n paar mal glühen wird er dann halt langsamer. ein bekannten hat nen relativ neuen 5090r,und der beschwert sich auch das er schlecht anspringt.
 
Halt mal beim Starten ein Voltmeter auf die Batterie! Wieviel Spannung hat die Batterie bevor du etwas machst? nach dem Glühen? beim Starten wärend der Motor noch anständig gedreht wird? und wenn er nicht mehr richtig dreht?
Ich bin der Meinung daß die Spannung auf keinen Fall unter 8V fallen sollte.

Gruß Robert
 
die batterie ist i.o. hab schon getestet,die is auch erst n halbes jahr. wenn,liegt das problem mit langsamerdrehen dann eher am anlasser. vllt is der nimmer ganz i.o.,wird ja auch warm.
 
ich weis nicht ob der 6,8liter das auch hat aber beim 7810 war hinter dem kühlergrill eine etherpatrone für extreme kaltstarts.und links im amaturenbrett war ein weißer knopf mit dem man die aktiviert hat.ich hab sie allerdings nie gebraucht. ;-)
 
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