Hallo,
der Fall ist hier bekannt, es gab auch einen großen Artikel bei uns in der Zeitung. Problem ist halt, dass die Krankheit (noch?) nicht als Seuche anerkannt wird. Daher gibt es auch keine Entschädigung von irgendeiner Versicherung oder Tierseuchenkasse und um nicht vollkommen ruiniert zu sein, hat er den verbliebenen Bestand verkauft. Hier hat der Gesetzgeber versagt, denn jeder der Beteiligten (Tierarzt, Bauer,...) handelte vollkommen im Sinne des Gesetzes.
Das Verrückte ist ja, daß man den Grund einfach nicht herausfindet. Das ganze Drama begann ja bereits 2006 oder 2007 und am Futter wirds garantiert nicht liegen, da ja die Familie auch Symptome hat und sie garantiert nicht mit am Grünfutter genascht haben. Auch die Mastkälber ,die mein Vater von dort bezog, sind alle ohne Probleme groß geworden.
Eventuell wiederholen sich ja die Ereignisse wieder -> BSE lässt grüßen.
Gruß Matthias
PS: Ach ja, BSE ist meiner Meinung nach ein Medizin-Skandal, ähnlich Contergan. Aber hier scheint die Lobby stark genug zu sein, um es zu vertuschen. Ich möchte mir nicht die Höhe der Regressansprüche ausmalen.
Erklärung siehe hier:
http://inge09.blog.de/2010/07/03/insektizide-ursache-bse-8907371/