Wechselkennzeichen

SCHUI-RS88

Kombinatsdirektor
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06. Juni 2012
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Moin,

ich hab im Netz was davon gelesen daß es ab 01.07.2012 Wechselkennzeichen für Fahrzeuge gleicher Fahrzeugklasse geben soll.

Das war ja eigentlich mal dafür gedacht daß Familien die einen ver[BAD]nen Familienkombi fürn Wocheneinkauf und fürn Wochenendeinkauf brauchen sich auch einen Energiesparenden Kleinswagen für die Berufspendelei leisten können.
Es sollen wol beide Fahrzeuge versteuert werden (kann dem der LoF-Zulassung hat ja egal sein) aber die Versicherung soll dadurch wol günstiger werden weil sie geteilt wird.

Geht sowas auch für Traktoren?
Meine Idee ist nämlich:
zum Beispiel zum Pressen brauche ich ja immer mindestens 2 Traktoren, einen zum Pressen und einen zum Abfahren.
Dann könnte man ja mit den ersten Traktor mit Presse zum Feld fahren, Kennzeichen abbauen und mit Auto oder so zum Hof fahren und das Kennzeichen am Abfahrtraktor ranbauen um damit den ganzen Tag auf der Straße zu pendeln.

Gruß Robert
 
Hallo,

ich hab mich da auch einmal beim TÜV erkundigt wie das läuft und erhielt als Antwort, Alle Fahrzeuge müßen im regelmäßigen Abstand zum TÜV, müßen versichert sein und für jedes einzelne muß eine Steuer gezahlt werden. Resümee: Man spart nur an dem Schildersatz, und das sind rund 30,-€. Dafür lohnt sich die ganze Sache ja nun wirklich nicht.

MfG Jens
 
Wenn das ganze für steuerbefreite Traktoren mit grünen LoF Kennzeichen gehen würde sind die Steuern ja erstmal nebensächlich.
Der Vorteil soll ja angeblich darin liegen daß die Fahrzeuge günstiger versichert werden.

Gruß Robert
 
hallo
ich kann jens nur zustimmen
und von günstigerer versicherung kann ich da nicht reden.wollte dies auch in angriff nehmen und habe bei mehreren versicherungen angefragt und bezahlen muss ich für beide fahrzeuge was ja eigentlich sinnlos ist da ich ja eh nur mit einem fahrzeug unterwegs sein kann.
die können doch die versicherung nach dem besseren fahrzeug berechnen und man kann das andere dadurch auch nutzen und das gleiche bei den steuern,immer das fahrzeug was mehr steuern kostet wird berechnet.
sonst bringt das ganze gar nichts.
da müssen die noch viel ändern bevor sich das lohnt
gruß marco
 
Hallo, kann dem Beitrag von Jens nur zustimmen. Ich hatte auch überlegt,meine beiden MTS 52 mit Wechselkennzeichen zuzulassen. Da aber Versicherung und TÜV für beide Traktoren in regelmäßigen Abständen fällig werden und nur die Ersparnis von etwa 30 Euro (für die Kennzeichen)bleibt, kann ich mir das schenken.Bin jetzt am überlegen,den mit Polterschild ganzjährig und den mit SMD saisonal anzumelden.
 
Gut vergessen wir das ganze Thema wieder.

Also ganz einfach gesagt, wie könnte es auch anders sein:

DA HAT UNSER STAAT MAL WIEDER EINE SCHÖNE IDEE GEHABT DEREN EINFÜHRUNG RICHTIG VIELE STEUERN VERSCHLUCKT UND DEN ENDVERBRAUCHER GARNICHTS BRINGT.

Können die ganzen Hilfsschüler im Bundestag sich eigentlich auch einmal etwas ausdenken was für den Endverbraucher Vorteile bringt?

Gruß Robert
 
Wiso die sind doch die Endverbraucher überleg doch bloß mal was die am Sprit verdienen mindestens 1 Euro pro liter (2 Mark) da kann man doch nicht verlangen das sie steuern erlassen die arbeiten nach dem Motto,, wenn der Mehlsack leer ist kommt immer noch was raus mann muß nur ordentlich draufhauen"aber wer weiß wann das VOLK wach wird wir brauchen wieder mal eine Maßnahme die diesen machenschaften das handwerk legt.
 
Sprit ist das beste Beispiel: Das ist genau das was ich immer sage.
Der Staat wäre ja total bekloppt wenn er die Spritpreise senken würde.
ER tut ja immer nur so als wenn er durch gesenkte Spritpreise dem Endvetrbraucher etwas gutes tun will.
Will der Staat aber garnicht, weil er dardurch nicht nur 19% Mehrwertsteuer (deren sinn bis jetzt noch nicht bekannt ist) sondern auch noch eine RICHTIG FETTE MINERALÖLSTEUER kassiert die ihm überhaupt garnicht zu steht. denn die Mineralölsteuer wurde eingeführt um ein par Westberliner die sich zu fein waren sich in die DDR einzubürgern, vorm Verhungern retten.

Nur komischerweise hat die Mineralölsteuer so viel Geld in die Staatskasse gespühlt daß sie einfach ungerechtfertigt übernommen wurde, obwohl die ohnehinn überflüssigen kosten der "Luftbrücke" damit schon lange abgezahlt sind.

PS Angela: hoffentlich dekst du mal drüber nach.

Gruß Robert
 
angie hat keine zeit hier zu lesen und nachzudenken es muß was getan werden das sie die zeit hat!
 
Hallo,

also, das Westberlin-Statement finde ich etwas einseitig. Du kannst doch den Leuten nicht vorschreiben, wo sie leben wollen/mussten. Und die Menschen, egal ob in Ost oder West, die sind nur Spielfiguren der Machtkämpfe der Alliierten gewesen. Zur Mineralölsteuer sage ich nur soviel, Deutschland hat keine eigenen Ölvorkommen, also ist man abhängig von Ölimporten. Zur Mehrwertsteuer weiß ich nur, dass die in den 60ern eingeführt wurde, in einer Zeit, als es in der Bundesrepublik wirtschaftlich aufwärts ging. Und als Abschluss noch eine Frage: Wie soll ein Staat funktionieren, der keine Steuern erhebt? Etwa so wie in Griechenland? Robert, ich finde Deine Meinung etwas undifferenziert, ich bin im Osten Berlins geboren, wir hatten auch Verwandte auf der anderen Seite Berlins, aber warum sollte ein Westberliner in die DDR gehen. Die Geschichte ist nun einmal so passiert, wie sie passiert ist, zwei Weltkriege inklusive, da kann man nicht einfach schreiben, währen die Westberliner doch in die DDR übergesiedelt. Wie hätte es dann wirtschaftlich ausgesehen in der DDR? Achso, man sollte auch bedenken, dass durch Reparationen und Demontage genug Wirtschaftskraft in der DDR verloren ging.

Achso, zum Wechselkennzeichen gab es schon mal einen Beitrag im Ratgeber Recht.

Gruß Andreas
 
Also da bin ich ja hier verwöhnt:
2 grosse Motorräder mit Wechselnummer, aber nur 1x Versicherung und 1xSteuer (jeweils für das grösste).Zur MFK (TÜV) müssen sie beide alle 2 Jahre.

Dann noch 4 Oldis, gleiches Spiel wie oben, aber nur alle 6 Jahre beim Prüfer vorstellen.
Oldtimer darf man hier x-beliebige auf einen Nummer nehmen.
Aber nur gleiche Klassen.
Und ohne Nummer darfste auch kein Fahrzeug auf öffentlichem Grund abstellen.

Gruss vom Biebsch, der heute morgen wieder vor der schwierigen Frage stand: Welche Kiste fahre ich heute. :-)

PS.Was Deutschland sich da überlegt hatte ist doch ein reiner "Schildbürgerstreich".
 
madfurmchen:

Hi Biebsch wo wohnst du denn dann? In der Schweiz?

Gruß Thomas

Uuups, sorry...vergessen.

Ja, ich wohne in der Schweiz.
Nur der GT wohnt in der alten Heimat.
Wenn ich den hier anmelden würde, wären die Prüfer wahrscheinlich komplett überfordert ;-)
 
Ich würd sagen:

Typisch deutsche Beamtenposse oder eine Luftnummer nach dem Motto "Viel Lärm um nichts!".

VG Gerd
 
Ich will ja niemanden vorschreiben wo er wohnen soll. W.berlin an die DDR anzugliedern (da es ja für die Westmächte außer einer dauerhaften Streitgrundlage zu bilden eh keine Bedeutung hatte) oder ganz einfach die Nahrung und Kohlen von der DDR zu kaufen anstatt die per Luftbrücke einzufliegen, wäre bei weiten günstiger gewesen.
Fakt ist aber: daß die Mineralölsteuer nicht das geringste mit Ölimporte zu tun hat. Sondern eingefürt wurde um die Kosten der Luftbrücke zu bezahlen und nach deren Bezahlung sofort wieder abgeschafft werden sollte. das ist jetzt aber schon Jahrzehnte her und keinen interessiert es daß unser Staat eine Steuer kassiert die ihm wirklich absolut nicht zu steht. Gegen die lächerlichen 19%Mwst hab ich ja nicht mal was, aber gegen den ganzen Rest der den Sprit doppelt so teuer macht wie er sein müsste.

So wieder zurück zum Wechselkennzeichen.
Das mit mehreren Oldies auf ein Kennzeichen ist ja fast wie beim roten 07er Kennzeichen nur daß es in Deutschland nur für eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen möglich ist.
Und das mit den Wechselkennzeichen ist wirklich nur viel Lerm um nichts.

Gruß Robert
 
Hi an dieser Stelle wird vielleicht ein kleiner Exkurs in die Geschichte notwendig.

Die Luftbrücke wurde nötig um die Blockade Berlins durch die SU zu "überbrücken". Welche Stalin veranlasst hatte, ich glaube, nach dem die Stalinnote von den Westmächten abgelehnt wurde. Da hätte keiner was aus der DDR kaufen können, denn Stalin wollte, dass die Westmächte W.Berlin aufgeben. Die Stadt war abgeriegelt.

W.-Berlin hatte für die Westmächte schon einiges an Bedeutung, sonst hätten die sich die Erhaltung dieser Enklave nicht soviel kosten lassen. Alles habe ich da auch nicht aufm Schirm. Aber ich denke hauptsächlich sollte mal klar gemacht werden, das der Anspruch auf ein vereintes Deutschland nicht aufgegeben wird. Dann war es ein guter Standort um mit dem RIAS in die DDR hinein zu senden, damit die Leute dort nicht nur den Kopf mit zensierten Medien gewaschen bekamen und sicher noch einiges mehr. 1945 als Berlin eine 4 Sektorenstadt wurde, war eine Teilung Deutschlands überhaupt nicht angedacht, die hat sich aus den nachfolgenden Ereignissen ergeben. Wien war übrigens auch in 4 Sektoren geteilt gewesen, bis Österreich wieder eigenständig wurde.

Gruß Thomas
 
Hallo Robert,

ich habe Deine Ansicht zur Mineralölsteuer gelesen und habe dazu eine Frage: Die Bundesrepublik war ja zum Zeitpunkt der Luftbrücke noch nicht gegründet. Leider habe ich auch keine Belege für Deine These über den Zusammenhang zwischen Mineralölsteuer und Luftbrücke gefunden. Könntest Du mal erklären, woher Du die These hast? Wie soll ein Staat, der noch nicht gegründet war, Kosten für die Luftbrücke begleichen?

Gruß Andreas
 
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