Zetor 5211 bremse weckseln

david1992

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02. Feb. 2012
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grüße zusammen

ich hab zur zeit meinen zetor 5211 in der mache
die bremse ist total tot und wollte daher die bremse weckseln und hab daher schon mal angefangen die gewichte und räder abzubauen aber jetzt ist bei mir die frage muss ich alles abbauen das in an die bremse komme oder kann ich gleich direkt dann gehen

und wie mach ich das mit den fahrerhaus das ich das abstützen kann das es nich beschädigt wird ?

ich hoffe jemand kennt ein paar tricks das ich den mist schnell über die bühne bekomme !

mfg david
und danke in voraus
 
Das Fahrerhaus ist abzustützen, weil du die Endantriebe (die Portalachsen) direkt am Verteilergetriebe abmontieren musst um an die Bremse zu kommen.
Vorteilhaft, aber nicht zwingend, ist es die hinteren Radkästen zu demontieren, weil man besser ran kommt um die Achsen dann wieder dran zu fädeln.

Hast du noch die Trommelbremse oder schon die Scheibenbremse?

Hast du ein Rep.-Handbuch/Ersatzteilkatalog?

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die kabine hebst du etwas an,wenn du die hintere schraube am endvorgelege entfernt hast,so das sie auf dem lager nicht mehr aufliegt. wir haben dann immer nen holzkeil zwischen kraftheber und kabine gesteckt,dass sie oben bleibt.wenn du dann alles soweit weggeschraubt hast,kannst du das endvorgelege abnehmen. alles andere siehtst du dann schon. jedenfalls würde ich alle simmerringe wechseln,sowie auch diese profildichtung,die über die verzahnung geschoben ist. guck auch mal nach deinen radbremszylindern. da sind so komische hülsen drinnen,die deinen weg vom zylinder festlegen. die gammeln gerne fest.
 
Mit Kabine drauf gehts - aber halt bescheiden. ;-)

Hier mal Bilder von meinem, mit "Baufreiheit":
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Wie gesagt, beim 52er mit Trommelbremse siehts ähnlich aus, beim 52er mit Scheibenbremse schon etwas anders...

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scheibenbremsen sind aber eher untypisch beim dreitopf oder?
wir haben immer ne palette mit zwei zurechtgesägten holzklötzen auf nen hubwagen getan,um die endvorgelege wegzufahren.
 
Das mit dem Hubwagen ist auch ne gute Lösung, ich hab leider (noch) keinen eigenen und muss ihn mir jedes mal erst borgen/holen.

Den Werkstattkran wollte ich auch wegen des Hydraulikdeckels (wo der Hubzylinder und der Ventilblock dran hängen).

Wegen der Scheibenbremsen kann ich noch mal genau nachschaun, aber ich meine das war eher Baujahrabhängig - ich guck mal...

Gruß, Joachim

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Im 95er ETK ist die Scheibenbremse für alle Typen der Serie 2 drinnen, also ab 5211. Die Trommelbremse nur vom 5211 bis 7045. Die Typen 7711 und 7745 hatten wie es schaut nur Scheibenbremsen. Im 88er ETK ist die Scheibenbremse noch gar nicht drinnen.

Ich tippe mal ab Einführung der Typen 7711/7745 gab es die Scheibenbremsen für alle Typen der Serie 2 zumindest optional...

Naja, und wir kennen ja das Baujahr noch nicht. :-)

Gruß, Joachim

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allso nochmal danke für die hilfe

ich hab jetzt die bremse offen und musste feststellen das ein bremsband drine ist und ich hab jetzt die trommelbremse gekauft gehabt

weiß auch grad nich was es für ein baujahr ist aber ich kann da nochmal schauen

und danke für die guten bilder ich hab es auch mit einen motorkran gemacht aber ich wusste
nich das es unter den fahrerhaus nochmal zwei muttern sind die ich ab machen musste so das ich fast am ende war

aber wo ich mir die bilder angeschaut habe kamm ich dann auch dazu das ich diese noch löste und siehe da.. ich konnte alles raus ziehen

ja und jetzt brauch ich ein paar bremsbänder
 
Das bremsband ist nur handbremse,ne hydraulische trommelbremse hast du trotzdem.
 
Bremsband = Handbremse
Bremsbacken (in der Trommel) = Fußbremse

praktisch alle Teile bekommst du zB. bei agrapoint.de (ehem. lt-ersatzteile.de) recht günstig.
Und falls du zufällig bereits im Zetor-Forum angemeldet bist (hab jetzt nicht geschaut) dann kannst du das bei der Bestellung angeben und bekommst 5% Sofortrabatt. ;-)

Wenn du die Portalachse ab hast, dann nimm den Seegering und die Zahnscheibe vor der Trommel von der Welle. Dann den Zahngummi aus der Trommel von der Welle ziehen um nun die Trommel herunter nehmen zu können - jetzt siehst du auch die Bremsbacken.

Nun die kleine Schraube der Bolzensicherung heraus schrauben, und die Bolzen ziehen (mit guter Zange). Jetzt kann die erste Feder raus (Schraubendreher und Zange) und dann spreizt man die Bremsbacken (geht auch ohne Spezialwerkzeug mit 2 langen Meißeln oder Holzkeilen) und demontiert den Bremszylinder. Wenn der raus ist kann man die Spreizhilfe abnehmen um schluß endlich die Backen abzunehmen.

Montage quasi in umgekehrter Folge - ich hab bei mir grad das Gleiche zu laufen und stell hier:

http://zetor.oldtimer-schrauberfreunde.de/zetor-forum/viewtopic.php?f=5&t=13&p=2989#p2989

fortlaufend weitere Bilder dazu ein.
(Hab eine Seite heute wieder montiert.)

Unbedingt neu zu machende Dichtungen:
Der Wedi zum Differenzial hin, der Zahngummi und der Nullring der Bremstrommel.
Wenn da was sifft, war deine ganze Arbeit für die Katz. ;-)

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So, hier mal noch paar Fotos von heute:

Bremsengrundträger:
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Neue Bremsbacken, Bremszylinder und Federn montiert:
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Die Bremsbacken muss man etwas zusammendrücken, damit die Trommel drauf passt.

Das letzte Stück (auf den neuen! O-Ring) geht die Trommel schwer drauf... aber mit Gefühl ;-) :
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Dann den neuen! Zahndichtgummi drauf/rein:
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Da man den Wellendichtring eigentlich besser auch bei der Gelegenheit erneuern sollte und Ersatz eh sehr günstig ist - hab ich damit gleich mal weiter gemacht und dazu die Schaltung der Sperre ausgebaut. In deren Deckel sitzt der WeDi:
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Das gute Stück in groß:
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Und die Gegenseite, Getriebeseitig:
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Alles soweit noch ok, die Schaltklauen sind nicht beschädigt oder abgenutzt und können drinnen bleiben.

Mehr Bilder wieder hier:
Zetor Bremse Instandsetzung

Beim 5211er sollte es im Grund recht ähnlich aussehen, ist halt alles etwas größer. ;-)

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Beim anfädeln vom endvorgelege schon vorsichtig machen,damit du den neuen wedi nicht gleich wieder killst. Wenn dus wieder mit nen kran ranhebst kannst du es ja schön ausrichten.
 
Ja, da hast du Recht - das einfädeln ist der bescheidenste Teil der Übung... na mal schaun, wird schon schief gehen. ;-)

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ohh leute ihr seit TOP ich bin echt froh das ich so geile hilfe bekomme

ich hab echt 0 plan von den scheiß zetor
ich hasse den traktor hab echt die schnauze voll

naja ich hab jetzt die bremsbacken raus und musste feststellen das die bremse nur verölt hab jetzt alles sauber gemacht und die belege angeschliffen mit sandpapier kann ich die noch nutzen ???

es ist noch viel drauf

aber an was kann das liegen das ich die bremse durch tretten kann und nix passiert
also kein wiederstand ?

was kann das sein ?

 
Zuerst musste mal das "scheiß Zetor" weglassen - mit der Einstellung wirds nur schwerer.

Das Problem sind nämlich nicht die Traktoren, sondern deren Bedien- und Wartungspersonal. Denn wartungsfreundlich sind die ganz sicher ... ;-)

Luft im System zB. wäre eine Möglichkeit, oder ein defekter Hauptbremszylinder...

Die verölte Bremse komt meist von defekten Dichtungen allein an der Bremstrommel gibts wie beschrieben 1x Zahngummi, 1x O-Ring, 1x Wedi plus 2 Papierdichtungen.
Mitunter ist aber auch "nur" was an der Hydraulik oder dem Hydraulikdeckel des Verteilergetriebes undicht und dann läuft die Soße allmälich ins Bremsengehäuse auf die Bremse...

Neue Backen kosten nicht die Welt und du bist dir sicher das die dann auch bremsen. Ob die alten noch gehen - müsste man sich ansehen. (Fotos)
Wo kommst du eigentlich her? Eventuell könnte man sichs ja mal anschaun. Ich war vor 2 Tagen erst bei Bibra an nem 5211er.

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Beobachte mal,ob deine bremsflüssigkeit abnimmt.dann ist nämlich ein radbremszylinder durch. Ansonsten wie zetorschrauber schon gesagt hat,luft drin oder defekter hbz. Zetor sind eigentlich sehr gemütliche und auch dankbare schlepper,wenn sie denn richtig behandelt werden. Nur draufsetzen und fahren verträgt kein schlepper. Kenn auch nen aktuellen fall,wo ein 414 vario das ableben seines motors hinnehmen musste,weil hinz und kunz drauf rumgerutzt ist.

Also,spass ist,was du draus machst.
 
Na dann mach halt ich mal weiter...

Da ich auch den Lagerdeckel des rechten Schrägrollenlagers des Differenzials neu abdichten wollte musste infolgedessen auch das Zahnspiel von Ritzel und Tellerrad (0,2mm-0,3mm) sowie das Lagerspiel (0,0mm-0,05mm) neu justiert werden.

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Kurzvideo - man muss schon genau hinsehen, wir hatten 0,005mm Spiel im Schrägrollenlager - denke das passt so.

Der Lagerdeckel neu gedichtet, justierte Flanschmutter und neu gesichert:
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Anschließend kam die Sperre mit neuer Dichtung und neuem Wellendichtring wieder drauf:
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montiertes Schaltgestänge der Sperre innen:
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... und außen:
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Nun konnte ich eine Probemontage des neuen Bremsbandes machen:
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Um es nun zu montieren - was ne fummelei ...
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Und schon wars drinnen:
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Morgen soll die rechte Hinterachse wieder montiert werden - hoffentlich demoliere ich mir dabei nicht den neuen Wellendichtring gleich wieder. Das ist zusammen mit dem draufgefummel des Bremsbandes eine klein wenig verzwickte Geschichte.
Noch ein Grund mehr es ordentlich zu machen, nicht das man es schneller wieder neu machen muss als einem lieb ist. Daher - immer möglichst alle Dichtungen erneuern, wenn die alte Bremse wegen verölens versagte! Die Dichtungen sind extrem günstig zu haben, da muss keiner dran sparen der sich die Mühe der Reparatur macht. ;-)

Morgen dann noch die Fotos vom hoffentlich erfolgreichen Zusammenbau - vielleicht hilfts dem ein oder anderen später selber mal.

Gruß, Joachim

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Ich hoffe mal er hat nun nicht gleich die Lust verloren ...

Na ich mach denn mal hier fertig - heute hab ich die rechte Achse wieder montiert:

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Beim einfädel drauf achten das der neue WeDi nicht gleich wieder beschädigt wird. ;-) Und aufpassen mit dem Bremsband, das muss man beim einfädels der Achse etwas anschupsen um ihm auf die Bremstrommel zu helfen:
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Wenn man soweit ist, hat man "den Krieg gewonnen" ...
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Schrauben rein und fertig soweit:
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Die Schrauben werden laut Rep.-Handbuch angezogen - hier waren es 110 Nm. Neue Federringe sollte man auch nehmen, bei mir waren alle alten platt.

Bei mir gings dann heute mit der linken Achse weiter - ist ja im Grunde das selbe, nur das man sich nicht mit der Sperre herum ärgern muss:
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Den kompletten Bericht innerhalb meiner kompletten Instandsetzung eines Zetor 5011 gibts wieder hier:
Zetor 5011 Instandsetzung

Hoffe dem ein oder anderen hilft es beim Schrauben und es macht vielleicht auch Mut es selber zu versuchen, statt in die Werkstatt abzugeben. :-)

Gruß, Joachim

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keine Bremswirkung,stehen die Bremsbacken zu weit von der Bremstrommel?
Das Bremsband hatt die selbe Form , wie beim T 174 das Bremsband für das Drehwek!
Länge und Breite müßte mal Nachgefragt werden!
manny
 
@Manny
Meinst du mich? Das Bremsband kann ich gern mal vermessen - kein Thema. Kostet glaube 10-15 Euro das Stück (CZ).

Die Probleme meiner Bremse waren vielschichtig (verölt, luft drinnen, undicht und fest) Und da ich eh den kompletten Traktor mache ... ich hatte es hier nur reingestellt um dem Themenersteller etwas zu helfen. Aber der meldet sich ja leider nimmer zum Thema.

Gruß, Joachim

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