zt 303 turbo

zt303rr

Traktorist
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04. Okt. 2015
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Hallo zusammen ich wollt meinem 303 etwas mehr Dampf geben .

Weiß jemand wie sich das verhält wenn ich mir einen Turbolader aufsetzen lasse, leidet der Motor

nach einigen Stunden darunter auch wenn ich ihn nicht voll auslaste vielleicht so 20-30 PS mehr .

Hallten das die Dichtungen und Ventile das  aus oder fliegt mir das irgendwann um die 

Ohren.

. Wieviel könnte man so circa rausholen wenn man die Pumpe gut einstellen lässt oder macht sich das nicht so bemerkbar .

Was sagt eigentlich der TÜV wenn so ein Turbolader drauf is gibt es dann     überhaupt   Plakette oder tragen die freundlichen TÜV- er das auch ein ? 

Sollte ich vielleicht ganz die Finger davon lassen ?

Ich bin nur Hobby mässig unterwegs er hat bei mir also keine DauerBelastung .

Kann mir jemand dazu was sagen?

Ich Danke euch schon mal im voraus .

MFg Rene 
 
Für Hobbyzwecke ist das eigentlich unnütz, nimm das Geld für sinnvollere Sachen.

Stell die Pumpe "ordentlich" ein und gut.

VG Gerd
 
klar leidet der motor drunter!

du schreibst: wenn man nicht die volle leistung abruft ... wenn du sie nicht abrufen möchtest, dann brauchst du sie nicht. glaube mir an jedem berg gibst du feuer, denn da ist ja noch was drin.

ich bin gerd´s meinung für hobbyzwecke quatsch. angeben kannst du damit auch nicht, denn es gibt immer jemanden der mehr ps hat.

mehr dampf gibt es auch mit dem umbau der einspritzpumpe auf w50 (125 PS) aber mit zt-regler anpassung.

gruß rené
 
Moin. 

Ich hab mich mal mit jemanden in Nordhausen unterhalten der an der Entwicklung der Motorenreihe vom L60 beteiligt war. Den neuen Motor wie er im L60 verbaut wurde gab es auch als 4zylinder und mit Turbolader, hier im Forum gibt es auch mindestens einen ZT323 mit so einem Motor. 

Aber der alte Motor vom ZT, W50, E512/E514 oder die 6zylinder im Häcksler usw. sind in der Serienausführung an ihrer Leistungsgrenze.

Wieso W50 Pumpe und ZT-Regler? Es gibt doch W50 Pumpen für Arbeitsmaschinen wie ADK oder Feuerwehr, die regeln doch wie die vom ZT.  

Gruß Robert
 
SCHUI-RS88:

Moin. 

Aber der alte Motor vom ZT, W50, E512/E514 oder die 6zylinder im Häcksler usw. sind in der Serienausführung an ihrer Leistungsgrenze.

Gruß Robert
Hallo Robert,

Da muß ich Dir widersprechen! Das Pumpentuning an Traktoren und anderen Fahrzeugen wurde doch in der DDR sehr viel praktiziert. Und das mit erheblichen Leistungssteigerungen.

Gruß Oskar
 
Und wie viele von den getunten Motoren haben 6000 oder 8000 Stunden geschafft?

Der ZT hat nicht umsonst nur 100 PS obwohl der gleiche Motor im W50 125PS hat.  

Gruß Robert
 
Der Schwachpunkt an den W50 Motoren sind die Kopfdichtungen, da müsstest müsstest du in jedem Fall was machen. Es gibt einige die im W50 Motoren mit einem Turbo haben. Was die für eine Standzeit haben...keine Ahnung.

 

Mein Einspritzpumpenmann in Wutha stellt regelmäßig an L60 Pumpen rum für Leute die auf Turbo umbauen. Aber von einem Umbau beim 4 Zylinder rät er ab. Der Motor ist dafür nicht gemacht... man sollte nicht vergessen dass es eine Entwicklung aus den End-50ern bzw Anfang der 60iger Jahre ist. 
 
Hallo,

den E514 gab es doch zum Schluss auch mit Turbo am 4VD?

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Gruß Tino
 
Ich habe meinen 323 auch umgebaut, läuft super habe circa 200 PS und eine verstärkte Kopfdichtung aus Kupfer.eup-1130493850-c2ec9b6d80dc17b9daeb298a7e7a5d56-1474999722_big.webp
 
Hallo zusammen

 Der W 50 Motor  ist    der selben ist wie im 

Zt   bis auf die Einspritzpumpe   oder nicht ? Warum  wurde  der dann nicht gleich so verbaut und eingestellt wie der im w 50 .

War das eine technische  sache oder lag das wieder an   politischen   Entscheidungen? 

Gruß .
 
Der Grundmotor ist identisch, Unterschiede sind im wesentlichen Einspritzpumpe und deren Einstellung, Ölwanne und die verschiedenen Ansaug- und Auspuffkrümmer. 

Nicht überall waren die 125 PS und 2300 Umdrehungen nötig, vereinfacht gesagt, deshalb gab es für diesen Motor 4 Varianten von der Leistung her, als Stationärmotor, für den Mähdrescher, den Traktormotor und die LKW-Variante.

Mehr dazu steht in der BA vom Motor.

VG Gerd
 
Interessant zu wissen wäre noch wieviel Leistung die einzelnen Varianten hatten, es gibt den Motor nämlich auch im Bagger noch, mit 67PS
 
Der W50 brauchte die 125ps und dazu nötigen 2300u/min einfach um von der Stelle zu kommen, nutzt diese aber während der Fahrt wenn die Fuhre rollt nicht mehr voll aus. Der ZT wurde auf 1800u/min gedrosselt weil das wahrscheinlich die höchste Drehzahl ist bei der der Motor in der Lage ist dauerhaft und standfest Volllast zu laufen, die 90 bzw 100ps resultieren einfach aus der Drehzahl. Die Maschine ist dafür konstruiert worden mehrere Schichten am Stück unter Volldampf vorm B200 zu brüllen und das nach Möglichkeit 6000betriebsstunden, das wäre mit 2300u/min aber nicht der Fall.Der Stationärmotor würde zumindest für Stromerzeuger auf 1500u/min eingestellt weil es nur bei 1500 und 3000u/min möglich ist die 50herz aus der Leitung zu holen. Wie man auf die Leistung vom Mähdrescher gekommen ist weiß ich leider nicht. 

Gruß Robert
 
Habe auf 1800 bei 2.5bar ladedruck 200ps.

Ist aber noch nicht vollausgereitzt, haben da nur aufgehört zu bremsen.

Habe nun andere Kopfdichtungen aus Kupfer drin, und wollte ihn alles geben was er kann...bin mal gespannt wieviel Pferdchen da noch raus kommen.

Wenn man vernünftig damit umgeht hält der Motor definitiv mit Turbolader

 Mfg 
 
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Hier mal die Daten zum Motor 4VD 14,5/12-1 SRW aus der Bedienungsanweisung zum Motor Ausgabe 1975/76.

Bin leider nicht eher dazu gekommen, das rauszusuchen.

VG Gerd
 
Hallo, mal eine blöde Frage: Wie muss man sich diese Kopfdichtungen aus Kupfer vorstellen und was bewirken sie??

Lg. Nils
 
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