Zugöse der Auflaufbremse krumm ...

ZetorSchrauber

Fleißmeise
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Joachim
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Zetor 2011, Zetor 5011 und 7340 Turbo, Wartburg, Trabant, Schwalbe, THK5 Gitteranh.
Hallo,

ich hatte es ja schon mal bei den Missgeschicken mit drinnen, denke das ist aber besser hier in einem extra Thema aufgehoben. Daher noch mal:

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Nun hab ich mir zwar Ersatz besorgt, aber da passt nur die Zugöse - die Schere ist etwas schmaler gehalten:

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Nur wie bekomm ich die Zugöse getauscht? Da ist hinten dran eine Art Niet gesetzt:

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Was nun also tun. Die einen sagen die alte ist prinzipiell Schrott, die andern das mans kalt zurück formen sollte wieder andere sagen warm machen wo bei manche nicht mehr wie 150-200°C nehmen würden... Kurz ich bin ein Stück verwirrt und weis nicht so recht weiter...

Wegen möglicher Risse, da könnte man doch mit dem Risssuchspray hinterher schauen, was auch bei der Prüfung zB. von Gabelstaplerpallettenzinken benutzt wird?!

Einer meinte es wäre generell verboten und man wäre damit quasi dran wenn was passiert. Nun ist der Anhänger aber Baujahr 1960 herum und hatte nicht nur mich als Besitzer/Benutzer. Wer will oder kann da wissen was mit dem schon veranstaltet wurde. Daher würde ich da nicht das vordergründige Problem sehen. Zumal wir hier von 5to zulGgw., gelegentlich gezogen von 45PS im Flachland, reden und nicht von nem 40 Tonner.

Bin für jeden praktikablen Tipp zu haben, am liebsten würde ich die Öse tauschen, gefolgt vom Richten. Verschrotten des Anhängers steht nicht zur Debatte. ;-)

Gruß, Joachim

http://www.zetor-forum.de
 
Die Zugöse ist Schrott, weil Richten von Lenkungsteilen verboten ist, so die amtliche Meinung, auch wenn die Schenkel der Gabel mit mehr als 1% Abweichung von der Geraden verzogen sind, ist sie Schrott, egal wie schwer und alt der Hänger ist.

Wenn Du es richtest und es passiert was mit dem Anhänger unfallmäßig, haste die 100%-A-Karte gezogen.

Zum Zerlegen: Schon mal überlegt, vorne mit der großen Feile wegzuschneiden und den Rest nach hinten zu schieben.... oder lässt sich die Zugöse in der Gabel um 90 Grad drehen, denn dann könnte man ja den Bolzen/Niet zerstören und alles nach vorne raus.

Bei uns ist allerdings die Auflaufhängerzeit schon vor 25 jahren zu Ende gegangen, deshalb vlt.auch mal den Druckluftumbau durchdenken.

VG Gerd
 
Hätte da ne einfache Lösung für dich...........komm doch mal mit der Zugschere zu mir....dauert max 60 min....

axel
 
Hallo.

@Gerd
Der Anhänger ist ein Oldtimer und wird als solcher von mir behandelt. HK3 in dem Zustand (mal abgesehen von der Zugöse :( ) mit originalbeplankung und auch sonst original erhalten gibts nicht mehr so viele. Viele wurden eben auf Luftbremse und neue Plankenprofile umgebaut... ich möchte ihn aber erhalten. ;-)
Und worauf ich hinaus wollte... woher soll ich, oder du, wissen ob die Zugöse nicht schon mal gerichtet wurde?

Die Zugschere selber hat keinen abbekommen, nur halt die Öse. Das ich die mit der Flex getrennt raus bekommen kann ist mir auch klar - ich hatte auf weniger destruktive Hilfe gehofft... ;-) Und vor allem wie man das Niet, was sicher festgegammelt ist raus und neu wieder rein bekommt.

@Axel
Wird wohl so werden - nur muss ich erstmal im Rücken wieder soweit können das sowas geht. Immo ist da leider pausieren angesagt. Ha, wird dann wieder ein Wintertreffen bei dir. :-) ;-)

Gruß

http://www.zetor-forum.de
 
@ Joachim: Zum Oldtimerzustand stand ja nichts im Ausgangsbeitrag....

Zum Originalzustand fehlt aber noch die Handpumpe für die Hydraulik vorne unter der Aussparung der Pritsche. ;-)  Mit der Zuggabel, das war nur als Hinweis für die Zukunft gedacht.

Na wenn Axel die zündende Idee hat, ist doch alles gut.

VG Gerd
 
Hallo Gerd,

die Handpumpe ist schon beschafft, fehlte beim Kauf. Wie auch immer werd ich den UVV Mann mitm Risssuchspray mal drüber schauen lassen, ich wills nu auch einfach mal wissen. ;-)
 
... hab das Ding immer verflucht, elende Schinderei und der Alte hat immer ordentlich geladen.

VG Gerd
 
Hallo,

wir haben bei uns auch noch mehrere Auflaufgebremste Anhänger im betrieb/Benutzung. Wir tauschen das Schiebestück immer folgendermaßen:

1. Zugstange anheben, etwas unterstellen und den Federspeicher auslösen

2. den Federspeicher am Drehschehmel abbauen, dann Brecheisen in die Zugöse und um 90 grad drehen. Federspeicher vorne abbauen. Normalerweise das Schiebestück nach hinten Schlagen, dann kann man mit einer Flamme den Ring und den Bolzen etwas warm machen. Das entfällt wohl hier, weil das Schiebestück zu sehr verbogen ist. Anschließend Bolzen mit einem Hammer herausschlagen. (ist eine schweißtreibende Angelegenheit)

3. den Kopf vom Bolzen vorher abflexen und glatt machen

4. Vorsicht mit einer Flamme, die dreigeteilten Pertinax Buchsen können Schaden nehmen. Die gibt es nur noch sehr schwer. Wenn der Bolzen draussen ist, das Schiebestück nach vorne herausschlagen.

5. Bevor das Projekt startet, würde ich mich um einen neuen Bolzen kümmern.

6. der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Den Bolzen durch den Ring und das Schiebestück durchstecken, anschliessend von beiden Seite mit einen Hammer stauchen. Dann Federspeicher dran und fertig.

Zum Wechseln gehört Erfahrung, der Bolzen muß am Ende wieder richtig sitzen bzw. brummen. Denk daran, auf dem Bolzen liegt am Ende die ganze Last beim ziehen. Besser ist du tauschst dir eine passende Zuggabel heran,  oder du fährst damit zum Schmied und lässt das Schiebestück tauschen.

Schreib mir mal das Innen und Aussenmaß von der Schere die du hast und die Abmessungen die du brauchst.

Grüße Otto
 
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