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Mi den Bildern hätte ich ja echt gedacht du erkennst die Pflanzen als alter Fuchs. Muss dann wohl doch sehr exotisch sein. Hier wurden jeweils Lupinen geerntet.
Aaah, jetze. Das sind Lupinen. Auf dem vorletzten Bild konnte man das nur schwer erkennen.
So exotisch ist das gar nicht. Wird relativ häufig angebaut. Ist ein guter EiweißLieferant für die FuttermittelIndustrie.
weil Bernd hinter seiner Ertragszahl "Bio" schrieb, wollte ich fragen, wie hoch der Ertrag bei Lupine mit Hilfe von Pflanzenschutzmitteln ist, also, wenn konventionell angebaut wird? Oder, darf man bei konventionellen Anbau die Pflanze nicht als Futtermittel verwenden?
Ich hoffe, mir kann jemand hier meine Frage beantworten.
Deutschlandweit werden ca. 30.-40.000 ha Lupinen angebaut. Hauptsächlich als Körnerleguminose, neben Erbsen, auf trockenen, sandigen Standorten. Davon ca. Ein Drittel im Ökolandbau. Ein hoher Eiweißgehalt und eine gute Bekömmlichkeit in der Fütterung von Schwein und Geflügel, machen sie sehr attraktiv für den biologischen Mastbetrieb.
Die Erträge sind zusammengefasst für alle 3 wichtigen Lupinenarten, bei ca. 10-35 Dezitonnen einzuordnen.
du Fuchs weißt natürlich wieder wo die Technik läuft ! Zu erwähnen ist das wilde Lupinen nur so vor Alkaloiden strotzen. Sind also hoch giftig. Nur die gezüchteten Sorten haben einen niedrigen Alkaloidgehalt, deswegen können ihre Samen verfüttert werden. Also Achtung vor vermeintlichen Blühwiesen mit Lupinen drauf.
Bei mir in der Gegend, hatten sie ach mal Blaue Lupinen angebaut, gedroschen und die Samen als Futter verwendet. Nach der Ernte, waren dann viele Rüsselkäfer an den Fassaden der Angrenzenden Häuser. Wo die Lupinen geblüht haben fanden es alle noch toll, aber als die Käfer kam war der Aufschrei groß. Darauf hin wurde der Anbau eingestellt.
Ein anderer Betrieb hier in der Gegend hat auch gelbe Lupinen auf seinen Ertragschwachen Böden zur Verbesserung angebaut, weiß garnicht was draus geworden ist.
Rechnet sich der Mehraufwand bei der Zweiphasen-Ernte?
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