Zweiphasen-Ernte

Webmaster Jan

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Jan
Hallo,

hier mal etwas nostalgisches bei der Zweiphasen-Ernte....

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Dank einem Tipp fand sich ein paar km weiter dieser alter Johnny mit einem Zinkentuchaufnehmer....

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Viele Grüße Jan
 
Hallo Jan,

sehr schöne Bilder. Ha, so einen 2266 habe ich auch ein paar Jahre gefahren. Was wird denn dort gedroschen? Ölhanf?

Gruß,

Daniel
 
Hallo Daniel,

Guck an, du hast nen 2266 gefahren :-)

Mi den Bildern hätte ich ja echt gedacht du erkennst die Pflanzen als alter Fuchs. Muss dann wohl doch sehr exotisch sein. Hier wurden jeweils Lupinen geerntet. 

Viele Grüße Jan
 
Aaah, jetze. Das sind Lupinen. Auf dem vorletzten Bild konnte man das nur schwer erkennen. 
So exotisch ist das gar nicht. Wird relativ häufig angebaut. Ist ein guter EiweißLieferant für die FuttermittelIndustrie.

Grüße, Daniel
 
Hallo Jan,

ich habe mich auch gefragt, was da gedroschen wird? Da sollte vorher eine schöne "Blühwiese" zu sehen sein  :-) .

Allerdings Daniel,

-Danke für die Erklärung zum Verwendungszweck,-

ich habe bisher auf meinen Touren dies- und jenseits vom Erzgebirge noch keine Felder mit Lupinen gesichtet  ;-) ?

Was sind da für Erträge zu erwarten?

Gruß Wolfram
 
Hallo,

weil Bernd hinter seiner Ertragszahl "Bio" schrieb, wollte ich fragen, wie hoch der Ertrag bei Lupine mit Hilfe von Pflanzenschutzmitteln ist, also, wenn konventionell angebaut wird? Oder, darf man bei konventionellen Anbau die Pflanze nicht als Futtermittel verwenden?

Ich hoffe, mir kann jemand hier meine Frage beantworten.

Gruß Andreas
 
Hallo Zusammen,

Deutschlandweit werden ca. 30.-40.000 ha Lupinen angebaut. Hauptsächlich als Körnerleguminose, neben Erbsen, auf trockenen, sandigen Standorten. Davon ca. Ein Drittel im Ökolandbau. Ein hoher Eiweißgehalt und eine gute Bekömmlichkeit in der Fütterung von Schwein und Geflügel, machen sie sehr attraktiv für den biologischen Mastbetrieb.

Die Erträge sind zusammengefasst für alle 3 wichtigen Lupinenarten, bei ca. 10-35 Dezitonnen  einzuordnen. 

Gruß,

Daniel
 
Hier noch etwas zur der von Wolfram angesprochenen "Blühwiese". Ist eine Pflanze die etwas spät dran war..... ;-)

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Viele Grüße Jan
 
Hallo Jan,

jetzt verwirrst du mich; meine Gartenblüher sehen doch etwas anders aus  ;-) .

Ich nehme dann den Schwadleger lieber in "Scharf"  :-)  und sehe mich 2022 mal in Rabenau um  ;-) .

Gruß Wolfram
 
Hallo Wolfram,

du Fuchs weißt natürlich wieder wo die Technik läuft  ;-) ! Zu erwähnen ist das wilde Lupinen nur so vor Alkaloiden strotzen. Sind also hoch giftig. Nur die gezüchteten Sorten haben einen niedrigen Alkaloidgehalt, deswegen können ihre Samen verfüttert werden. Also Achtung vor vermeintlichen Blühwiesen mit Lupinen drauf.

Gruß,

Daniel 
 
Hallo Jan

Schöner Beitrag!

Bei mir in der Gegend, hatten sie ach mal Blaue Lupinen angebaut, gedroschen und die Samen als Futter verwendet. Nach der Ernte, waren dann viele Rüsselkäfer an den Fassaden der Angrenzenden Häuser. Wo die Lupinen geblüht haben fanden es alle noch toll, aber als die Käfer kam war der Aufschrei groß. Darauf hin wurde der Anbau eingestellt.

Ein anderer Betrieb hier in der Gegend hat auch gelbe Lupinen auf seinen Ertragschwachen Böden zur Verbesserung angebaut, weiß garnicht was draus geworden ist.

Rechnet sich der Mehraufwand bei der Zweiphasen-Ernte?

Gruß Timo 

https://lupinenverein.de/
 
moin Stoby

Ertragsschwache Böden werden jetzt mit Solarmodulen zugepflastert.

Eine biologische Bodenverbesserung wie die Bauern das jahrhunderte lang praktizierten ist durch andere finanzielle Anreize nicht mehr rentabel.

fG Fiete

Traktor fahren und Darts spielen :-)
 
Hallo Fiete

Ob sie die Solaranlagen nur auf ertragsschwachen Flächen stellen, ist fraglich. Andere würden sich wohl freuen, wenn sie dort ackern könnten. 

Die gelben Lupinen waren nicht nur zur Bodenverbesserung, wurden auch gedroschen.

Gruß Timo 
 
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