Hallo Timo,
die Pro.R-Serien-Modelle sind reine Standmodelle aus Resinharz. Ich bin mir nicht mal sicher ob an denen sich etwas bewegt, oder man eine Tür. etc. öffnen kann.
Dagegen sind die klassischen 1:32 Modelle aus Zink-Druck- oder Spritzguss, mit verbauten Kunststoffteilen. Bei denen hat man auf Grund der Stabilität viel mehr Möglichkeiten, bewegliche Teile zu realisieren. Hier sind fast keine Grenzen gesetzt!
Ich habe von Matrot einen Rübenroder, der hat für den 3-Punkt sogar Bolzen mit kleinen Federsteckern oder bewegliche Spindeln usw..
Warum sich Schuco 2 Modellserien zulegt, kann ich nachvollziehen. Offenbar werden die "Risikokandidaten", wo mit wenig Absatz gerechnet wird, bzw. kleine Stückzahlen zu erwarten sind, in Resin gefertigt. Hier lässt sich mittels 3D-Druck schnell und konstengünstig ein Modell realisieren. Der Zinkdruckguss ist da schon teurer. Hierzu werden Formen benötigt, die nicht billig sind und sich rentieren müssen. Das geht nur über Stückzahlen >1.000 Exemplare! Andernfalls wär es eine Kleinserie und der Preis pro Modell viel zu hoch, bzw.am Markt vorbei.
Hier mal ein Bild von dem Roder (Französische Kleinserie PMA 32), um zu sehen "was alles geht"...
