Die Entwicklung bleibt nicht stehen

Kemat

LPG-Vorsitzender
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19. Sep. 2007
Beiträge
378
Hallo Forum,

was ist an diesem Traktor so besonders?

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Gruß Matthias
 
Hallo

So wie der aussieht, fährt der bestimmt von alleine.

Kamera und Abstandhalter vorne drann....kann eigendlich nur in die Richtung gehen.

MfG Jens
 
Hallo
Vielleicht ,dass die Tür offen steht ,sonst sehe ich nix besonderes ander Gurke. ;-)
mfg Falk
 
Hallo,

Ihr habt alle Recht, das ist ein autonomer, fahrerloser Traktor der selbstständig Hindernisse und Bodenbeschaffenheit erkennt (bzw. soll er es mal können). Entwickelt wird er vom Fraunhofer-Institut und das heißt normalerweise, dass das keine Totgeburt wird.

Hier ist die Pressemitteilung

Ist zwar mittlerweile auch schon ein Jahr alt, aber ich bin erst gestern darübergestolpert.

Gruß Matthias
 
Naja, Rasenmäher, die alleine über die Wiese rennen, gibt es ja schon - warum auch nicht selbstfahrende Traktoren aufm Feld. Nur auf der Straße hapert es noch ...

VG Gerd
 
Allso so neu ist das ja garnicht mit den fahrerloser Traktor
das gab es schon bei der Firma Eicher
damals war die Technik noch nicht so weit

ich finde das nicht so gut mit den fahrerloser Traktor aber naja kann man nichts machen
mfg michael
 
Man kann nichts machen? Doch! Solch einen Mist nicht kaufen.

Es ist ja immer wieder schön wenn Maschinen dem Menschen schwere oder monotone Tätigkeiten abnehmen, damit ... ja, wofür eigentlich?

Damit deren Eigentümer sich deinen Arbeitsplatz spart und du zu hause harzen darfst. ;)

Technik, wo sie einem die Arbeit am Arbeitsplatz erleichtert ist klasse, wenn das Spiel aber soweit geht das sie meinen Arbeitsplatz ersetzt - dann hat sie ihren Sinn verfehlt.

Aber zum Glück gibt es Steine im Acker und werden Maschinen immer Reparaturanfälliger gebaut - somit düfte die Zukunft vorerst im Berufsbild eines Schlosser/Mechatroniker liegen.

Aber wie gesagt - ich find es dumm und nur auf Kommerz ausgerichtet und nicht zum Menschenwohle. Daher: Fail!

http://www.zetor-forum.de
 
Über sinn& unsinn muss man sich bei solchen sachen meiner meinung nach überhaupt nicht streiten.
Ohne GPS geht ja jetzt schon nichts mehr, und das finde ich auch sinnvoll...Allerdings frage ich mich ob man dann als fahrer noch freude an der arbeit hat wenn man 12 oder mehr stunden die maschine überwacht & eigentlich mehr aufpassen muss das man nicht
einschläft.

Und das mit dem "Vollautomatischen" traktor sehe ich noch in ganz weiter ferne. Für Feldarbeiten mag das ja alles sein, aber in den Landw. Betrieben liegen die Transportarbeiten ja mit durchschnittlich 60 Prozent an. Und das so etwas ohne menschen Funktionieren soll hat ja was vom Flug zum mond. :P

....also, alles da wo‘s hin passt ;)

MfG ... oli ;)
 
Also ich bin der Meinung das es den "Vollautomatischen Traktor" schon gibt. Ich weiss eben das die John Deere Traktoren am Vorgewende automatisch aussetzen und drehen. Diesbwzüglich natürlich immer auf der selben Stelle. Wenn man mal ein Keil hat pflügt er die den mal eben Schnur gerade. Von daher denke ich das sie entwickeln können wie sie wollen, es wird immer jemand drauf sitzen und wie schon gesagt die Maschen "überwachen". Schon allein wegen den Verschleiss von Spitzen und Scharen an den Grubbern usw muss immer jemand dabei sein. Und so güt funktioniert das ganze auch nicht. Sind einmal sehr viele Wolken am Himmel sagt das GPS auch wieder schnell gute Nacht. Also ich denke den Maschinenführer wird so schnell nichts ersetzen.
 
Hallo,

ich denke mal, das Ziel ist komplett ohne "Überwacher" auszukommen (sonst macht das auch keinen Sinn).
Also einfach früh den Traktor auf das Feld fahren. Automatikmodus einschalten. Der Traktor bearbeitet den Schlag selbstständig, stellt sich nach getaner Arbeit an den Feldrand und wartet darauf abgeholt zu werden. -> siehe Landwirtschaftssimulator

Meiner Meinung nach ist die Technik selbst bereits fertig, es hapert "nur noch" an der Programmierung. Es müssen ja viele Situationen richtig eingeschätzt werden, damit der Traktor nicht ständig in einen Nothalt geht und wieder händisch resettet werden muss. Allzulang wird das aber auch nicht mehr dauern.
 
ich glaube nicht,dass sich solche systeme durchsetzen werden.
zum einen,da es sicher störfaktoren gibt,die die technik nicht selber beheben kann.denn ein feld ist sicher kein ebener platz.
zum anderen ist es sicher auch ein kostenfaktor,wenn man betrachtet wohin sich die preisschraube für herkömmliche schlepper entwickelt hat.
 
Es gab schon Mährescher ohne Fahrer bei Fortschritt auf dem Fersuchsfeld in Göda!!!
1986
 
find sowas [BAD] , soll der Fahrer dann in Zukunft am Vorgewende liegen und sich nen Pausenbrot schmieren ??????? Scheiß Technik , muß ja immer alles schneller gehn , mehr schaffen bei geringen Zeitaufwand , ich hab es lieber , wenn ich selbe de Maschinen bediene und freu mich mehr über de Arbeit , weil ich es geschafft habe und nich der Computer ! Aber wie gesagt das Arbeitsleben is ein ständiges Wettrennen , denke ma in 10 15 Jahren , wird es so sein Führerlos mfg Steffen
 
Egal ob man es gut oder schlecht findet.....aufhalten lässt sich diese Entwicklung nicht mehr. Moderne Traktoren haben tw. bereits Spurassistenten /Selbstlenksysteme und Vorgewendemanagement als serienmäßige Bestandteile. und meine Meinung dazu: wenn man es erst mal mit den ganzen Programmen verstanden hat ist es ein prima Arbeiten...vorausgesetzt die Flächen sind dementsprechend.

mFg axel
 
Hallo
Also bei Fendt wurde letztes Jahr auf der Agritechnica ein System vorgestellt ,wo 1 Fahrer 2 Traktoren steuert , also soll heissen der 2. Traktor folgt fahrerlos dem 1. Traktor in einem gewissen Sicherheitsabstand , wendet am Vorgewende selbststaendig um, usw, usw .
PS. > Das Szstem heisst Fendt Guide Connect.
mfg Falk
 
Und ich möcht nicht der Fahrer sein, der ne halbe Million an Technik zu überwachen hat - überleg mal. ;-)

Das es den diversen Kram schon gibt ist mir klar, komm ja nicht ausm Wald sondern bin noch aktiv als Landwirt (Meister) tätig.

Aber, merkt keiner was uns die hochgelobten Elektronischen Helferlein in Anschaffung und gesellschaftlich gesehen kosten werden? Nichts gegen GPS nutzen wir selber zum vermessen zB. oder für die Teilflächengenaue Sprizung/Düngung.
Darum gehts doch gar nicht.

Es geht um Autonome Technik = Arbeitsplatzvernichtung in der Landwirtschaft. Wie in der Industrie ja bereist vor gelebt.

Bsp. 1998 haben wir einen unserer Drescher (Case 2188) neu gekauft, tuti-kompletti für 128.000 DM etwa. Eine vergleichbare Maschine kostet mich heute 180.000 Euro aufwärts. Nehm ich ein vollweriges Parallelfahrsystem dazu bin ich schnell bei 240.000 Euro...
Wie ihr Mähdrescher fahrt weis ich ja nicht, aber ich machs gern und gelte als sehr genau beim gerade aus fahren und an der Schnittkannte. Wenn bei der Maschine was nicht stimmt sagen mir das 2 Hand voll Sensoren und mein Hinterteil incl. 20 Jahren Erfahrung.
Wo bitte steckt da der Mehrwert? Wo der Mehrverdienst, der den Mehrpreis rechtfertigt?

Irgendwie muss ich da an die ehem. VW Werbung denken: "... und er fährt jetzt auch gerade aus."
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Aber eines beruhigt dann doch - Oldtimer oder gar Veteranen wird es von diesen Plastikhaufen nie geben ...
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So schlecht finde ich das nicht.

Gerade in den Bergen, wo ein Traktor leicht umfällt.

So kann der Fahrer/Bediener auf sicheren Boden bleiben.

m.f.g Max
 
... womöglich ist der Traktor dann aber auch zu schmal und hoch? ;-)

Verschieben wir doch die Diskussion mal in Richtung Kosten/Nutzen.

Was denk ihr - wie sieht es da aus?

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Kosten/Nutzen
anschaffung des Traktors ist ja nicht billig und
den noch der einbau der technik wirt auch nicht umsonst sein
das einzige wo mann sparen kann ist der Fahrer
und das heißt wieder ein arbeitsloser mehr

so wie seht ihr das nun
gruß micha
 
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