Und ich möcht nicht der Fahrer sein, der ne halbe Million an Technik zu überwachen hat - überleg mal.
Das es den diversen Kram schon gibt ist mir klar, komm ja nicht ausm Wald sondern bin noch aktiv als Landwirt (Meister) tätig.
Aber, merkt keiner was uns die hochgelobten Elektronischen Helferlein in Anschaffung und gesellschaftlich gesehen kosten werden? Nichts gegen GPS nutzen wir selber zum vermessen zB. oder für die Teilflächengenaue Sprizung/Düngung.
Darum gehts doch gar nicht.
Es geht um Autonome Technik = Arbeitsplatzvernichtung in der Landwirtschaft. Wie in der Industrie ja bereist vor gelebt.
Bsp. 1998 haben wir einen unserer Drescher (Case 2188) neu gekauft, tuti-kompletti für 128.000 DM etwa. Eine vergleichbare Maschine kostet mich heute 180.000 Euro aufwärts. Nehm ich ein vollweriges Parallelfahrsystem dazu bin ich schnell bei 240.000 Euro...
Wie ihr Mähdrescher fahrt weis ich ja nicht, aber ich machs gern und gelte als sehr genau beim gerade aus fahren und an der Schnittkannte. Wenn bei der Maschine was nicht stimmt sagen mir das 2 Hand voll Sensoren und mein Hinterteil incl. 20 Jahren Erfahrung.
Wo bitte steckt da der Mehrwert? Wo der Mehrverdienst, der den Mehrpreis rechtfertigt?
Irgendwie muss ich da an die ehem. VW Werbung denken: "... und er fährt jetzt auch gerade aus."
Aber eines beruhigt dann doch - Oldtimer oder gar Veteranen wird es von diesen Plastikhaufen nie geben ...
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