- Registr.
- 15. Feb. 2009
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- Technik
- Famulus RS14/36L, RT325, RT315 (aktuell im Aufbau), RS14/30 Favorit als Restaurationsbasis, GT124, Simons Star SR4-2
Famulus Elektrische Anlage
Elektrische Ausrüstung
Der Famulus ist mit einer Lichtmaschine ausgestattet, sie leistet je nach Baujahr bei einer Spannung von 12 Volt 130 Watt (RS14) oder aber 220 Watt (RT). Viele Famulus sind in den Jahren mit Drehstromlichtmaschinen umgerüstet worden. Des Weiteren besitzt der Famulus einen 24 Volt 4PS Anlasser, sowie zwei Batterien mit einer Kapazität von damals 84Ah. Die zum Anlassen benötigte Spannung von 24 Volt bewirkt ein Umschalter, der beide Batterien in Reihe schaltet sobald sich der Glühanlassschalter in Stellung II befindet. Die Lichtmaschine ist auf einem verstellbaren Spannbock befestigt. Sie wird durch einen Keilriemen von der Kurbelwelle aus angetrieben und ist eine Gleichspannung-Nebenschlussmaschine mit Spannungsregler. Ist die erzeugte Spannung gleich oder höher der Batteriespannung tritt der Rückstromschalter des Reglers in Kraft und lädt die Batterien. Sinkt die Drehzahl des Motors und somit die erzeugte Spannung der Lichtmaschine unter die Spannung der Batterien wird diese Verbindung selbstständig getrennt. Die Ladekontrollleuchte auf dem Armaturenbrett leuchtet dann auf und zeigt an, dass die Stromabnahme nun über die Batterien erfolgt. Das Fahrzeug ist mit einer Blinkanlage ausgerüstet. Sollte der Famulus zugelassen sein oder werden ist es zwingend notwendig eine Warnblinklichtanlage zu installieren. Für den Anschuss des Anhängers befindet sich auf dem linken hinteren Kotflügel eine 7polige Anhängersteckdose. Arbeiten an der elektrischen Anlage sind durch Fachpersonal auszuführen und es sollte vorher von jeder Batterie ein Kabel von einem Pol entfernt werden.

Famulus RT325 mit 220 Watt Lichtmaschine
Die beim Famulus verwendeten Glühkerzen richten sich natürlich nach der Motorvariante. So kommen beim wassergekühlten Motor die Glühkerzen IKAN - 462-B mit 1,7 Volt und 40 Ampere (MB20) zum Einsatz, beim luftgekühlten Motor die Glühkerzen IKAN - 462-D mit ebenfalls 1,7 Volt und 40 Ampere (MB21) zum Einsatz. Bei beiden Motoren werden die Glühkerzen in Reihe mit dem Glühüberwacher und dem Vorwiederstand im Ansaugtrakt betrieben. Der Glühüberwacher zeigt an ob die Glühkerzen angesprochen werden. Ziel der Glühkerzen ist es, dem Motor das Anspringen zu erleichtern.
Elektrische Ausrüstung
Die elektrische Ausrüstung der Famulus Traktoren besteht im wesentlichen aus folgenden Bauteilen:
- Schaltkasten mit Schaltschlüssel (Zündschloss)
- Glühanlassschalter
- Zwei Glühkerzen (unterschiedliche bei Luft- und Wasserkühlung)
- Ein Widerstand
- Ein Glühüberwacher
- Batterieumschalter
- Zwei Batterien ca. 84Ah
- Zwei Sicherungsdosen mit 8 Ampere Schmelzeinsätzen
- Blinklichtschalter
- Blinkgeber
- Steckdosen mit Deckel (z.B. für Handlampe)
- Anlassdruckknopfschalter für Horn
- Ein Horn
- 7pol. Steckdosen für Anhängerbetrieb
- Zwei Frontscheinwerfer mit den Funktionen Standlicht, Abblendlich und Fernlich
- Zwei Begrenzungsleuchten mit Blinkfunktion vor auf den hinteren Kotflügeln
- Zwei Rückleuchten mit Blinkfunktion hinten auf den hinteren Kotflügeln
- Eine Bremsleuchte in der alten Ausführung
- Ein Arbeitsscheinwerfer hinten auf dem rechten Kotflügel
- Ein Kabelbaum passend zum Famulus Schlepper
- AB der RT Serie ein Batteriehauptschalter
Anbei mal zwei Bilder eines RS14/30 die ich 2009 in Markkleeberg aufnehmen konnte - der Besitzer hat mit viel Liebe zum Detail die originale Beleuchtung des RS14/30 montiert. Und diese Originalbeleuchtung steht dem Famulus wirklich ausgezeichnet!

Famulus Beleuchtung vorn - mit den originalen Lampen auf den Kotflügeln und den Scheinwerfern hinter der Motorhaube
Famulus Beleuchtung hinten - mit den originalen Lampen auf den Kotflügeln und dem ArbeitsscheinwerferFamulus Beleuchtung vorn - mit den originalen Lampen auf den Kotflügeln und den Scheinwerfern hinter der Motorhaube
Der Famulus ist mit einer Lichtmaschine ausgestattet, sie leistet je nach Baujahr bei einer Spannung von 12 Volt 130 Watt (RS14) oder aber 220 Watt (RT). Viele Famulus sind in den Jahren mit Drehstromlichtmaschinen umgerüstet worden. Des Weiteren besitzt der Famulus einen 24 Volt 4PS Anlasser, sowie zwei Batterien mit einer Kapazität von damals 84Ah. Die zum Anlassen benötigte Spannung von 24 Volt bewirkt ein Umschalter, der beide Batterien in Reihe schaltet sobald sich der Glühanlassschalter in Stellung II befindet. Die Lichtmaschine ist auf einem verstellbaren Spannbock befestigt. Sie wird durch einen Keilriemen von der Kurbelwelle aus angetrieben und ist eine Gleichspannung-Nebenschlussmaschine mit Spannungsregler. Ist die erzeugte Spannung gleich oder höher der Batteriespannung tritt der Rückstromschalter des Reglers in Kraft und lädt die Batterien. Sinkt die Drehzahl des Motors und somit die erzeugte Spannung der Lichtmaschine unter die Spannung der Batterien wird diese Verbindung selbstständig getrennt. Die Ladekontrollleuchte auf dem Armaturenbrett leuchtet dann auf und zeigt an, dass die Stromabnahme nun über die Batterien erfolgt. Das Fahrzeug ist mit einer Blinkanlage ausgerüstet. Sollte der Famulus zugelassen sein oder werden ist es zwingend notwendig eine Warnblinklichtanlage zu installieren. Für den Anschuss des Anhängers befindet sich auf dem linken hinteren Kotflügel eine 7polige Anhängersteckdose. Arbeiten an der elektrischen Anlage sind durch Fachpersonal auszuführen und es sollte vorher von jeder Batterie ein Kabel von einem Pol entfernt werden.

Famulus RT325 mit 220 Watt Lichtmaschine
Die beim Famulus verwendeten Glühkerzen richten sich natürlich nach der Motorvariante. So kommen beim wassergekühlten Motor die Glühkerzen IKAN - 462-B mit 1,7 Volt und 40 Ampere (MB20) zum Einsatz, beim luftgekühlten Motor die Glühkerzen IKAN - 462-D mit ebenfalls 1,7 Volt und 40 Ampere (MB21) zum Einsatz. Bei beiden Motoren werden die Glühkerzen in Reihe mit dem Glühüberwacher und dem Vorwiederstand im Ansaugtrakt betrieben. Der Glühüberwacher zeigt an ob die Glühkerzen angesprochen werden. Ziel der Glühkerzen ist es, dem Motor das Anspringen zu erleichtern.