Der Wankel hatte in der tat das Problem, dass die Dichtlippen sehr schnell verschlissen. Außerdem ist er ein ziemlicher Säufer. Es gab auch NSU mit Wankelmotor eventuell ist das dieser ro80. Mazda hält alle Rechte am Wankel und verbaut diesen heute serienmäßig im RX5. Bin mir bei der Bezeichnung nicht sicher. Die haben damit in den 90ern mehrfach LeMons gewonnen, bis Wankelmotoren nicht mehr zugelassen waren. Das Hauptanliegen Wankels war es, den Wirkungsgrad zu verbessern, indem er auf die Kreiskolbentechnik setzte. Bei herkömmlichen Hubkolbenmotoren, leidet der Wirkungsgrad unter der Übersetzung der linearen Kolbenbewegung in die Kreisbewegung der Kurbelwelle. Er hatte in der Tat technische Probleme. Evenuell war der Spritverbrauch so hoch, weil er nur mit niedrigen Verbrennungstemperaturen ansatzweise standfrest war.
Der Elsbettmotor könnte auch heute noch brandaktuell sein. Wir haben letztens erst einen Vortrag eines Boschmanagers an der Hochschule gehört. Sein Fazit war, dass der herkömliche Verbrennungsmotor noch sehr lange Bestand haben wird, vor allem dort wo Fahrzeuge lange Strecken zurück legen müssen oder es mit der Treibstoffversorgung eher schlecht aussieht. Also LKW, Baumaschinen, Landwirtschaft.
Die Brennstoffzelle hat das Problem, dass sich Wasserstoff nur sehr schlecht speichern lässt. Es gibt keine kleineres Molekül als H2. Deswegen diffundiert er überall durch. Der Tank leert sich quasi vergleichsweise schnell von selbst. Aber da steck ich auch nicht genug drin in dem Thema. Es gibt Zellen, die werden mit Erdgas betrieben, aber ein nachhaltiger Brennstoff ist das natürlich auch nicht. Die sind aber schon sehr weit verbreitet z.B. bei Stadtwerken.
Der Elsbett ist absolut robust. Irgendwo auf der Seite schreibt der Enkel, er fahre einen 190 Elsbettmercedes. Das Fahrzeug hat mittlerweile 700tkm(!) auf der Uhr. Der Motor hat noch keine Ausfallerscheinungen gezeigt.
Gruß Thomas
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