Hallo,
ein öffentlich-rechtlicher Sender sollte unparteiisch berichten.
Im §11 des am 1.4.2004 novellierten Rundfunkstaatsvertrages heißt es zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:
ZITAT aus
Programmgrundsätze - ARD : ...der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe »bei Erfüllung seines Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote und Programme zu berücksichtigen.«
Meines Erachtens ist das im betreffenden Fernsehbericht nicht nur daneben gegangen,sondern es wurde, vorsätzlich, gröblichst gegen die Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung verstoßen.
Ich Empfand es fast als das Format der Kauftageszeitung mit den vier großen Buchstaben.
Ich fühlte mich durch den Bericht dermaßen "angepisst", das ich folgende mail an den sächsischen Landesbauernverband schrieb:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
am 16.05.2018 lief im MDR-Fernsehen in der Reihe "Exakt" ein Bericht mit dem Titel "Überschwemmungsgefahr durch weniger Hecken an den Feldern"
Den Bericht an sich, möchte ich nicht in Frage stellen - nur die Art der Berichterstattung.
Meiner Meinung nach eine sehr tendenziöse Berichterstattung, die einen ganzen Berufsstand diffamiert.
Die Bauern werden direkt als Schuldige für eine Entwicklung dargestellt, die durch die Herausrechnung von Feldgehölzen und Überhang aus der Basisprämie verschärft wurde, obwohl im Bericht diese Mitursache klar und deutlich angesprochen wird.
Am Ende fällt noch eine völlig unquallifizierte Äußerung des Klipphausener Bürgermeisters, Gerold Mann, auf, der für jeden verschwundenen Baum dem Bauern "eine vorn Latz" geben will.
Unter folgendem Link ist der sieben minütige Bericht zu sehen:
https://www.mdr.de/mediathek/video-197982_zc-89922dc9_zs-df360c07.html
Ich würde es sehr begrüßen, wenn der sächsische Bauernverband, als Interessenvertreter der Bauern, sich zu dem Bericht in einer öffentlichen Form äußern würde.
Mit freundlichen Grüßen
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Innerhalb von 24 Stunden erhielt ich sowohl vom Hauptgeschäftsführer, Manfred Uhleman, als auch von der Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit je eine Mitteilung, daß Herr Uhlemann schon im Vorfeld der Sendung ein Schreiben mit einer Stellungnahme zur Art der Berichterstattung an den MDR geschickt hatte.
Im Anhang erhiehlt ich das Schreiben, in dem Herr Uhlemann auch die Bitte äußerte des Schreiben in den Kommentaren zur Sendung zu veröffentlichen, was ihm auch auf telefonische Nachfrage zugesichert worden sei.
Ich habe es bis jetzt noch nicht auf den Seiten des MDR gefunden ...
Gruß Thomas