Hydraulik-Problem

Habe heute mal den Filter erst erwärmt, brachte aber nichts. Demnach kein Eis.
Dann den Einsatz herausgenommen. Das Öl war mit ganz kleinen Bläschen wie aufgeschlagen; oben am Filter noch ein paar große.
Will den Filter morgen noch mal waschen.
Wäre es denn möglich, das Filtergehäuse mal ohne den Einsatz zu verschließen und zu betreiben, nicht lange, sondern um den Einsatz als Fehlerquelle einzugrenzen?
Könnte man an der Pumpe noch etwas prüfen, ehe man sie auf Verdacht abbaut und neu abdichtet?

Beste Grüße!
Restilot
 
Hallo,

ja probier mal das ganze ohne Filter so schnell passiert da nix. Es könnte sein, wenn deine Pumpe ausgelutscht ist, dass der Filter vor der Pumpe den Effekt noch verstärkt.

Wenn du den Fehler gefunden hast, dann bau den Filter mal ins Rücköl.

Üblich ist heute das der Filter in den Tank kommt und das Rücköl filtert. Somit bleibt der Tank auch sauber. Seltener findest du heute noch Hochdruckfilter, da kommt der Filter direkt nach der Pumpe und filtert das Hochdrucköl noch vor dem Verbraucher.

Gruß Ulf
 
Tjo, Freunde, am Filter lag es wohl nicht. Ohne den Einsatz läuft es so schlecht wie mit.

Bleibt eigentlich nur die Pumpe. Mehr als der Filter und zwei Schläuche sind ja saugseitig nicht verbaut. Die Verschraubungen sind stramm, das müßte doch dann dicht genug sein.

Wie ist eigentlich die Ansaugung im (Standart GT) Tank gebaut, kann da nicht vielleicht auch mal Luft eintreten? Wie hoch sollte der Tank, in welcher Zylinderstellung gefüllt sein?

Heute fiel mir auf, daß die Hubarmzylinder, wenn sie nicht mehr heben wollen, beim Schalten auf "Hub" sogar langsam absinken. Hilft uns das weiter?

Ich finde es halt komisch, nachdem ich so viel an Dichtungen (druckseitig) gewechselt habe, daß gerade nun dieser Fehler eintritt. Würde mich daher sehr wundern, wenn es wirklich die Pumpe wäre.

Beste Grüße!
Spannemann
 
Wenn alle Zylinder eingefahren sind, kann der Tank ruhig voll sein.

Mit der Ansuagung hab ich schonmal was gehört.Es sind da wohl 2 Dichtringe drinne. Damit hatte ein Bekannter auch schonmal Probleme, die Symptome waren wohl ähnlich. Wie gesagt, ich habs selbst noch nicht in den Händen gehabt. mich hat nur mal wer angerufen und das so beiläufig erwähnt.
Kannst das ja mal überprüfen.

MfG
 
Hat der Tank innen ein Rohr bis zum Grund? Mein Ansaugschlauch geht jedenfalls oben an der Seite rein; da sind ja zwei Anschlüsse schräg nebeneinander. Die Schrauben sind so bombenfest, daß es eher die Köpfe vernudelt. Aber müßte man wohl öffnen zum Prüfen?

Das Filtergehäuse hat einen O-Ring unterm Deckel. Wenn der nicht in Ordnung wäre - aber an der Stelle verschleißt er wohl kaum, wenn er nicht gerade 30 Jahre alt wäre?

Beste Grüße!
Restilot
 
So, bin jetzt beim Tank am Suchen.

Ist wirklich Alu, immerhin. Hab nun auch bemerkt, daß der Deckel aufgeschraubt ist, nun wollte ich den mal lösen. Ist er nur durch die kleinen Schrauben bzw. Stehbolzen gehalten, oder sind noch Teile des Innenlebens damit verschraubt, die erst zu lösen wären?

Frage deshalb, weil der Deckel offensichtlich mit Silikon (o.ä.) aufgesetzt wurde und nach dem Lösen aller kleinen Schrauben nicht abgeht. Kann das Silikon so fest halten?!

Beste Grüße!
Restilot
 
Wenn vorher alles Sauber und Fettfrei war schon und dann dürfte es ein Problem sein das wieder zu lösen.
Ob erwärmen mit einem Brenner geht ? Silikon ist ja meistens auch für über 200°C ausgelegt.
Kommst du vielleicht noch mit einem dünnen Schneidedraht dazwischen ?

Im Teilekatalog sehe ich am Deckel nur die 8 Schrauben.

Gruß Maik
 
mit dem brenner das silikon an einem alu-öltank lösen tut richtig weh :(
der deckel ist eigentlich nur aufgeschraubt und hat orginal eine dichtung dazwischen, die wohl durch silikon ersetzt wurde...
versuch mal mit einer schlanken klinge (kuttermesser oder metallsägeblatt, zähne abschleifen und die kante wie ein messer schleifen) zwischen tank und deckel zu kommen, oder alternativ versuchen, das silikon mit einem draht zu schneiden. kannst auch vorsichtig mit einem schlanken schraubenzieher und leichten hammerschlägen drauf versuchen einen anfang zu machen und dann etwas hebeln.wenn du die teile auseinander hast, kannst du die silikonreste mit silikonentferner vom metall lösen.
grüße, matze
 
Au wei! Die Fuge ist schon sehr eng (kapillar). Sehe mich schon mit einem Stechbeitel dort hineinspalten.
 
Hallo, was den Hydrauliktank angeht reicht es nicht die Schrauben zu lösen, du musst auch die beiden Anschlüsse der Hydraulikschläuche rausschrauben!!!
Dann geht auch der Deckel ab!

Gruß Stefan
 
Es gibt ja bei dem Tank an der Seite oben die beiden schräg versetzten Anschlüsse. Genau darüber im Deckel sind bei mir noch zwei Stopfen drin. Hängen diese beiden Dinge miteinander zusammen?

Kann jemand kurz erklären, wie es im Tank aussieht, also inwiefern die Anschlußverschraubungen mit dem Deckel verbunden sind?

Beste Grüße!
Restilot
 
Nach meinem Buch ist der Deckel nicht mit irgend etwas verbunden!
Der Filter sitzt in der Ansaugung, (Steigrohr)
kontroliere-Filter-Steigrohr -Bodenschlamm!
manny
 
Das mit dem Absenken bei der Stellung heben sollt im Stillstand überprüft werden.
1.Zyl.ganz hochfahren und Masch. abstellen.
2.Steuerung auf senken (es sollte sich nichts tun) Wenn doch lässt der Zyl durch. ;-)
 
Aha, ein wichtiger Hinweis, Schlepperopa!

Also, wenn ich auf "Senken" schalte, bei Stillstand, darf er doch runter gehen?! Aber mir fiel auf (manchmal), daß er beim Schalten auf "Heben" (ohne Pumpe) etwas absackte. Das meinst Du wohl?
Reicht dafür eine Undichtigkeit in einem der Zylinder? Kann man sagen, welche Dichtung daran schuld haben könnte (bzw. welche nicht)?

Beste Grüße!
Restilot
 
Wenn du Halteventile verbaut hast, darf er sich bei Stillstand der Pumpe gar nicht bewegen.
Egal auf was du stellst.
Wenn er beim Schalten absackt, hat das eigentlich au erstmal nichts mit den Zylindern zu tun.

Sackt er aber bei stillstand ab, der rest hält dicht und du hast beidseitig beaufschlagte Zylinder, dann kann es eigentlich nur der Nullring unterm Koben oder die untere Manschette sein.

MfG
 
Hallo,
ich schließe mich Stefan’s Aussage an.
Das Filtergehäuse für den Magnetfilter ist an den Deckel angegossen. Der Einschraubstutzen für die Ansaugleitung hat an der Innenseite ein konisches Rohrende, welches in das Filtergehäuse reicht und dort mit einem Gummiring abgedichtet ist und das ist eine gute Stelle zum Luftansaugen.
MfG Bernd
 
Hm, da fehlt mir die Ahnung. Ich habe im Vorlauf vor den Steuerschiebern ein kleines Kästlein mit Rändelschrauben dran, das scheint mir aber nur ein Druckbegrenzer zu sein. Ein besonderes Halteventil gibt es wohl nicht.

Es ist wohl so, daß die Steuerschieber in Neutralstellung ja den Zu- oder Abfluß der beiden Zylinderanschlüsse verhindern. Das sollte doch bei Dichtheit reichen? Dann erscheint es mir klar, daß der Zylinder auch ohne Pumpe einfahren kann, wenn ich "Senken" schalte. Das Öl kann ja dann fließen. Schalte ich "Heben", dann sollte wohl nichts geschehen. Wenn er nun aber auch einfährt, liegt es wohl doch am Zylinder, oder?

Beste Grüße!
Restilot
 
wenn keine Halteventile verbaut sind, würde ich das herunschalten im Stand lassen, so kommt Luft ins System.

Ein Steuerblock ist fast nie absolut dicht.Er dichtet ja nur über geschliffene Stangen und gehohnte Bohgrungen, ein bisschen Lecköl ist da wohl normal. Die haben die Halteventile nich umsonst reingebaut.

MfG
 
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