Lackieren von Maschinen mit PUR Lack

Bauer Peter

LPG-Vorsitzender
Registr.
22. Mai 2005
Beiträge
279
Hallo, mal eine Frage an unsere "Lackspezies"!

Ich  bin gerade dabei meinen W50 aufzuarbeiten. Demnächst ist der Kipperaufbau dran mit Farbe. Soll vernünftiger aussehen und gut, kein Showobjekt!

Dazu habe ich mir gerade PUR Acryl Autolack aus zweiter Hand zum guten Preis gekauft.

Wenn ich richtig liege, brauch ich dazu Härter. Nun hat jeder Hersteller seine eigenen Härter mit der entsprechenden Nummer. 

Ist es nicht egal, da chemisch das gleiche, welchen Härter ich nehme?

Entscheidend sollte doch nur für die entsprechende Lacksorte das richtig sein?

Und wie ist es mit der Verdünnung ?

Reicht Universalverdünner? Oder "geht" der nicht?

Wie oben gesagt, soll nicht Hochglanz ergeben sondern ordentlich aussehen und halten.

Grüße Peter
 
....die meisten Härter sind beinahe gleich....und uni-verdünner sollte normal auch gehen....am besten ist immer der Versuch im kleinem...2:1 Lack/Härter...evtl. reicht auch 3:1...(erhöht die Verarbeitungszeit-verlängert die Trockenzeit) und als Fließverbesserer einen "Schwätz" Verdünner...Uni oder besser Nitro....mischen und mit der Spritzpistole auf eine evtl. mit deiner Grundierung vorgefertigten Fläche lackieren...da siehst du auch gleich die Reaktion mit dem Grund und die Trocknung im Zeitverlauf und schlussendlich natürlich das Endprodukt im Glanzgrad...vielleicht eine Hälfte gleich 2mal lackiert...hier siehst du dann den Qualitätssprung von mehreren Schichten und dem Verlauf der Farbe....(bis zur hässlichen "Rotsnaße"....)

Viel Erfolg beim probieren und Gutes Gelingen in Echt! :-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, kocht man es mit Malz und Hopfen.
 
Lieber Peter,

Ich würde gerne wissen, was in deinem Fall "PUR" ist, die Marke?

Könntest Du mir den Inhaltstoff deines Lackes schreiben, falls das überhaupt draufsteht?

Vielen Dank!

R.
 
Pur ist die Art der Farbe also die Zusammensetzung. Meistens ist die "Pur" Farbe dünner und lässt sich daher besser verarbeiten.

"Epox" Farbe ist dagegen dickflüssiger. Man braucht also mehr Verdünnung. Durch die Viskosität der "Epox" Farbe ist auch das Mischverhältniss anders.

Bei Epox: 4:1

Bedeutet;  Lack:Härter

Es gibt auch unterschiedliche Verdünnung! Nimmst du z.b. "Epox"- Verdünnung für "Pur"- Farbe hast du Bläschenbildung beim Farbanstrich! 

Nimmst du "Pur"- Verdünnung bei "Epox"- Farbe sieht der Farbanstrich sehr glässerig aus.

Meist ist die 2K- Grundierung auf "Epox"- Basis

Weiß ich nur dadurch, weil ich 5 Jahre lang selber Windkraftanlagen lackiert habe. Mit 2K-Lacken.

P.S: "Epox" = Epoxidharzbasis

MFG. Stefan

 
 
Polyurethanlacke zählen zu den Reaktionslacken. Weitere Bezeichnungen für Polyurethanlacke sind PUR-Lacke oder DD-Lacke. Es gibt Ein- und Zweikomponentenlacke. Beim Einkomponentenlack ist der Härter bereits mit dem Stammlack vermischt. Die Aushärtung erfolgt durch die Einwirkungen der Luftfeuchtigkeit oder durch Erwärmung auf 150 °C und mehr. Beim Zweikomponentenlack sind Härter und Stammlack getrennt, wobei das Mischungsverhältnis sehr unterschiedlich sein kann. PUR-Lacke sind besonders hart, abriebfest und beständig gegen Wasser, Öle und Chemikalien. Sie werden daher dort verwendet, wo diese Eigenschaften gefordert sind wie beispielsweise für Parkett, Treppenstufen oder Tische. Nicht nur Holz, auch Beton, Kunststoffe und Metalle lassen sich mit Polyurethanlack beschichten. Nach der Anhärtung kann das Werkstoff weiterbearbeitet (z.B. geschliffen) werden. Die Durchhärtung erfolgt dann während dieser Weiterbearbeitung. PUR-Lacke eignen sich zum Grundieren und Lackieren. :-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, kocht man es mit Malz und Hopfen.
 
"Epox-Farben"

Das deuten mMn. auf eine Farbe mit Epoxydharzen hin - kenne ich zumindest so vom "Brunox Epoxy" - da wäre das dann bspw. so. Und das ist eher Dünnflüssig. Jedenfalls dünnflüssiger als normaler PUR Lack den ich bisher so in den Händen hatte, was meist MIPA Lacke waren.

Ich nehm IMMER Farbe, Härter und ggf. Verdünnung vom gleichen Hersteller und selbst da muss man sich die Beipackzettel genau durchlesen um zu wissen was geht und wie man es verarbeiten sollte. Ich denke dur sparst grad am falschen Ende... ;-)

http://www.zetor-forum.de
 
Nun schauen wir mal.

Haben  wir nicht mal gelernt, es gibt nur etwas über Hundert Elemente?

Da läßt sich doch das eine oder andere miteinander HÄRTEN oder LÖSEN.(?)

Ich denke für den Kipperkasten vom W50 und für einen Blechhänger sollte das gehen.

Habe ich nun mal gekauft. Besser als simple Lackfarbe wird es schon sein.

Silbergrau, nicht so farblich aufregend.

1Schicht Rostschutgrundierung GRAU und dann probeweise (wie Ingo schon angedeutet hat)

eine kleine Fläche lackieren. Geht‘s kommt der Rest. Geht nicht wird wieder verkauft.

Mache auch mal dann Bilder.

Peter
 
Zurück
Oben