Hallo,
jede Medallie hat nunmal zwei Seiten und man sollte auch beide nüchtern betrachten.
Gemeckert wurde so ähnlich, als die ersten Autos kamen. Die s.g. "Motorkutschen" wurden zu ihrer Zeit auch belächelt. Ich selbst bin noch nie mit einem E-Fahrzeug mitgefahren oder habe irgendeine Erfahrung damit. Doch vorstellen kann ich mir das auch nicht, da man das "Brummen" des Motors nunmal gewöhnt ist.
Fakt ist nunmal, dass unsere Umwelt schaden genommen hat und auch weiterhin nimmt und diese Schäden nunmal durch Abgase ihren Ursprung finden. Egal ob Abgase aus Industrie, Verkehr o.ä..
Der hier beschriebene "kleine Mann" kann mit Sicherheit wenig ausrichten und daher ist es auch schwer, etwas neues durchzusetzen.
Es geht doch schon mit dem Güterverkehr los. Warum nicht gebündelt auf der Schiene oder Binnenschiff, sondern mit 40 Tonnern auf der Straße??
Warum Getreide aus China und nicht von Deutschland??? Die Globalisierung trägt den größten Anteil am Ausstoß von Abgasen bei. Jeder, der etwas im www bestellt möchte es auch am liebsten am nächsten Tag in der Hand halten.
Ein paar E-Autos und evtl. LKW und Traktoren mit E-Antrieb werden den ganzen Schadstoffausstoß nicht minimieren. Denn der Strom ensteht ja bekanntlich in der Wand, hinter der Steckdose

Der Schadstoffausstoß wird doch nur vom einzelnen Auspuff zum "zentralen Auspuff" am Karftwerk umverlegt. Aber die dreckige Braunkohleverstomung wird ja auch abgeschafft. Atomstrom und mittlerweile auch die Windräder sind auch nicht so gut für die Umwelt.
Man sagt, dass einige Innenstädte immer schlechtere Luft bekommen. Doch warum fördert man keine Straßenbahnen oder O-Busse. Die verschwinden immer mehr aus dem Blickfeld.
Man sollte auch von der Politik aus das Blickfeld etwas korrigieren und nicht nur der Lobby Autoindustrie folgen.
Wirtschaftlich ist so ein Akku-Auto noch lange nicht, da die Akkus der Schwachpunkt an der Sache sind. Vom Wirkungsgrad her ist aber der E-Motor dem Verbrennungsmotor weit überlegen.
MfG
Tobias