Waldschlepper
LPG-Vorsitzender
- Registr.
- 28. Juli 2010
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Hier eine Zusammenstellung von Bildern zur Restauration unseres Famulus.
Nach mehreren Versuchen das für den Winter benötigte Brennholz mit dem MB Vito aus dem Wald zu holen entschlossen wir uns imOktober 2007 einen Famulus RS14/36 zu kaufen.
Nach erfolgreicher Suche im Internet fand ich bei e-b.. ein passendes Fahrzeug sogar mit Anlieferung.

Der erste Eindruck war, man ist der groß, zu groß. Optisch in Ordnung, hier und da ne Beule, die Kotflügel stark verrostet aber er sprang sofort an.
Um den Famulus in die Garage zu bekommen wurde kurzerhand der Überrollbügel abgebaut und der Auspuff gekürzt.

Von nun an begann die Ersatzteilsuche in Anzeigen und im Internet.Leider musste ich feststellen, es war alles zu bekommen aber die Preise hatten es in sich!
Nach dem sehr erfolgreichen Einsatz im Winter 2007/2008 wurde mit der Restauration begonnen.
Um den Famulus zerlegen zu können, wurde als erstes ein rollbares Gestell gebaut an dem ein Kettenzug befestigt werden konnte.
Auch wurden verschiedene Unterstellböcken benötigt, die das Fahrzeuggewicht tragen, da es diese gewünschten Böcke nicht zu kaufen gab mussten auch diese selber gebaut werden.

Anschließend erfolgte Stück für Stück die Demontage des Fahrzeuges.
Hierbei wurden viele kleine sehr teure Schäden festgestellt.
Kleine Schäden:
- ein völlig zerstörtes Tonnenlager an der Hinterachse
- stark verrostete Kotflügel mit unzähligen Löchern
- ein Getriebegehäuse mit ca. 25Litern Ölschlamm und vielleicht 5 Litern Wasser, wo doch 60Liter Öl hineingehören
- ein Tank mit vorhandenen und stümperhaft geschweißten Löchern
- verschiedene defekte Lager bei der Lenkung und den Zapfwellen

Bei den Kotflügeln habe ich mich dazu entschlossen neue aus GFK zu verwenden, da die alten nicht mehr zu gebrauchen waren.

Nach erfolgter längst überfälliger Motorreinigung, wurde dieser neu abgedichtet und zusammen gebaut.

Als nächstes folgten eine neue Einspritzpumpe, Lichtmaschine und ein Anlasser. Die alten gebrauchten wurden gereinigt und eingelagert.
Der Auspuff war verbogen, was mit dem geschweißten Achstrichter und später an der Hinderradfelge vermuten lässt, der Famulus lag mal auf der Seite!
Nachdem der Auspuff wieder gerichtet war, musster er aber auch so beschaffen sein das der Traktor irgendwie in die Garage passt. Nun besteht er aus zwei Teilen zum zusammenstecken.


Im Rahmen der Restauration bekam der Famulus eine komplett neue Verkabelung und neue Instumente und Schalter. Alles alte war oft unbrauchbar.
Der bereits erwähnte Tank musste auch erneuert werden, dazu nutzten wir die noch brauchbaren Seitenteilen des alten und bauten uns den neuen selbst. Um nicht wegen Kraftstoffmangel liegen zu bleiben, wurde der Tank gleich mit einem Schlauch versehen, der es ermöglicht den Füllstand abzulesen.


Nach der Elektrik haben wir die alten unbrauchbaren Reifen der Hinterachse gegen neue getauscht, teure Dinger. Beim wechseln der Decken meinte der Reifenhändler das eine der Felge gebrochen ist und geschweißt werden müsste. Was muss das muss!

Nun kam der Vorderachsbock samt Vorderachse an die Reihe. Der Lagerbolzen war sehr stark verschlissen, da kein neuer verfügbar so wurde diese aufgeschweißt und abgedreht.

Danach Vorderachse zerlegen, reinigen und zusammensetzen. Was für eine Kochenarbeit!
Vorn montierten wir runderneuerte Reifen.

Nun kam eine sehr anspruchgsvolle Aufgabe, die Motorhaube wieder annähernd un den Urzustand zu bringen. dazu wurden Lamellen mit einer Schablone neu hergestellt und eingeschweißt. Desweiteren wurden die Seitenteile und das vordere Mittelteil ausgetauscht.



Nun noch ein wenig Farbe und sie sieht aus wie neu!

Als weitere Kleinigkeit bekam der Famulus eine verlängerte Frontzapfwelle.

Momentan bin ich am aufarbeiten eines Mähbalkens der auch seinen Platz am Famulus finden soll. Wie das mit der Zapfwelle dann funktioniert weiß ich noch nicht, verzichten möchte ich auf keines von beiden. Mal schauen.

Nachdem das Jahr 2008 sich seinem Ende neigte, kam der frisch restaurierte Famulus mit 2 restaurierten(auch 2008) Multicaranhängern zum Einsatz.
Leider mussten wir feststellen das Trakorfahren bei -15°C nicht allzuviel Spaß macht, zumindest ohne Kabine. und schon war der Auftrag für 2009 klar.
Eine Sturzkabine musste her aber der Traktor sollte gleichzeitig auch in die Garage passen, also wieder basteln.
Sie musste also zum klappen sein.



Beeindruckend oder?
Der Zeitaufwand zum Aufbau der Kabine beträgt ca.20min für eine Person.

Es ist numal kein Cabrio von der Stange.
Etwas was ich bisher sehr selten bei anderen Famulus Traktoren gesehen habe, sind die gekreuzten Ketten an der Ackerschiene.
Sie lassen sich hier jedoch nicht anders anbringen, da bei diesem Fahrzeug noch die alten Achstrichter verbaut sind. Was ein befestigen der Ketten an diesen nicht ermöglicht

Nach mehreren Versuchen das für den Winter benötigte Brennholz mit dem MB Vito aus dem Wald zu holen entschlossen wir uns imOktober 2007 einen Famulus RS14/36 zu kaufen.
Nach erfolgreicher Suche im Internet fand ich bei e-b.. ein passendes Fahrzeug sogar mit Anlieferung.

Der erste Eindruck war, man ist der groß, zu groß. Optisch in Ordnung, hier und da ne Beule, die Kotflügel stark verrostet aber er sprang sofort an.
Um den Famulus in die Garage zu bekommen wurde kurzerhand der Überrollbügel abgebaut und der Auspuff gekürzt.

Von nun an begann die Ersatzteilsuche in Anzeigen und im Internet.Leider musste ich feststellen, es war alles zu bekommen aber die Preise hatten es in sich!
Nach dem sehr erfolgreichen Einsatz im Winter 2007/2008 wurde mit der Restauration begonnen.
Um den Famulus zerlegen zu können, wurde als erstes ein rollbares Gestell gebaut an dem ein Kettenzug befestigt werden konnte.
Auch wurden verschiedene Unterstellböcken benötigt, die das Fahrzeuggewicht tragen, da es diese gewünschten Böcke nicht zu kaufen gab mussten auch diese selber gebaut werden.
Anschließend erfolgte Stück für Stück die Demontage des Fahrzeuges.
Hierbei wurden viele kleine sehr teure Schäden festgestellt.
Kleine Schäden:
- ein völlig zerstörtes Tonnenlager an der Hinterachse
- stark verrostete Kotflügel mit unzähligen Löchern
- ein Getriebegehäuse mit ca. 25Litern Ölschlamm und vielleicht 5 Litern Wasser, wo doch 60Liter Öl hineingehören
- ein Tank mit vorhandenen und stümperhaft geschweißten Löchern
- verschiedene defekte Lager bei der Lenkung und den Zapfwellen

Bei den Kotflügeln habe ich mich dazu entschlossen neue aus GFK zu verwenden, da die alten nicht mehr zu gebrauchen waren.

Nach erfolgter längst überfälliger Motorreinigung, wurde dieser neu abgedichtet und zusammen gebaut.

Als nächstes folgten eine neue Einspritzpumpe, Lichtmaschine und ein Anlasser. Die alten gebrauchten wurden gereinigt und eingelagert.
Der Auspuff war verbogen, was mit dem geschweißten Achstrichter und später an der Hinderradfelge vermuten lässt, der Famulus lag mal auf der Seite!
Nachdem der Auspuff wieder gerichtet war, musster er aber auch so beschaffen sein das der Traktor irgendwie in die Garage passt. Nun besteht er aus zwei Teilen zum zusammenstecken.


Im Rahmen der Restauration bekam der Famulus eine komplett neue Verkabelung und neue Instumente und Schalter. Alles alte war oft unbrauchbar.
Der bereits erwähnte Tank musste auch erneuert werden, dazu nutzten wir die noch brauchbaren Seitenteilen des alten und bauten uns den neuen selbst. Um nicht wegen Kraftstoffmangel liegen zu bleiben, wurde der Tank gleich mit einem Schlauch versehen, der es ermöglicht den Füllstand abzulesen.


Nach der Elektrik haben wir die alten unbrauchbaren Reifen der Hinterachse gegen neue getauscht, teure Dinger. Beim wechseln der Decken meinte der Reifenhändler das eine der Felge gebrochen ist und geschweißt werden müsste. Was muss das muss!

Nun kam der Vorderachsbock samt Vorderachse an die Reihe. Der Lagerbolzen war sehr stark verschlissen, da kein neuer verfügbar so wurde diese aufgeschweißt und abgedreht.

Danach Vorderachse zerlegen, reinigen und zusammensetzen. Was für eine Kochenarbeit!
Vorn montierten wir runderneuerte Reifen.

Nun kam eine sehr anspruchgsvolle Aufgabe, die Motorhaube wieder annähernd un den Urzustand zu bringen. dazu wurden Lamellen mit einer Schablone neu hergestellt und eingeschweißt. Desweiteren wurden die Seitenteile und das vordere Mittelteil ausgetauscht.



Nun noch ein wenig Farbe und sie sieht aus wie neu!

Als weitere Kleinigkeit bekam der Famulus eine verlängerte Frontzapfwelle.

Momentan bin ich am aufarbeiten eines Mähbalkens der auch seinen Platz am Famulus finden soll. Wie das mit der Zapfwelle dann funktioniert weiß ich noch nicht, verzichten möchte ich auf keines von beiden. Mal schauen.

Nachdem das Jahr 2008 sich seinem Ende neigte, kam der frisch restaurierte Famulus mit 2 restaurierten(auch 2008) Multicaranhängern zum Einsatz.
Leider mussten wir feststellen das Trakorfahren bei -15°C nicht allzuviel Spaß macht, zumindest ohne Kabine. und schon war der Auftrag für 2009 klar.
Eine Sturzkabine musste her aber der Traktor sollte gleichzeitig auch in die Garage passen, also wieder basteln.
Sie musste also zum klappen sein.



Beeindruckend oder?
Der Zeitaufwand zum Aufbau der Kabine beträgt ca.20min für eine Person.

Es ist numal kein Cabrio von der Stange.
Etwas was ich bisher sehr selten bei anderen Famulus Traktoren gesehen habe, sind die gekreuzten Ketten an der Ackerschiene.
Sie lassen sich hier jedoch nicht anders anbringen, da bei diesem Fahrzeug noch die alten Achstrichter verbaut sind. Was ein befestigen der Ketten an diesen nicht ermöglicht













