Startgerät selber bauen ?

Damastschmied

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01. Jan. 2011
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Behalte sowas immernoch im Hinterkopf aber nach was müßte man suchen um sich eines zu bauen,könnte ab und an eines auch gebrauchen wenn ich von 400 V auf Kaftvolle 12 V benötige.

Gruß Maik
 
Servus Maik!

na ich hab schon paar solche Teile gebaut...nen trafo brauchst du...12 V 500W oder auch etwas mehr...kann aber auch ein Lichtstromtrafo sein, die sind preislich günstiger oder auch besser zu bekommen! Dann brauchst du nen Gleichrichter oder baust ne Graetzbrücke mit 4Hochleistungsdioden....ein ordendliches nicht zu kurzes Kabel...für den Gleichstrom und auch für die Netzzuleitung,ne Netzsicherung und nen Netzschalter hab ich mit rein und ne Kontrollampe für den Betrieb.....das ganze in ein ordentliches Gehäuse mit Lüftungsschlitze und wenns zu schwer wird, dann das ganze auf nen kleinen Wagen (sowas wie zum Einkaufen von der älteren Generation genutzt wird) Ans Kabelende zwei ordendtliche Stromklemmzangen und los gehts.....

Grüße Ingo :-) :-) :-)
 
so ein gerät hab ich mir auch gebaut. lichtstrom reicht völlig aus. starke dioden gibts hin und wieder bei ebay. meine sind für 250A ausgelegt. den trafo hab ich mir auch selber auf der drehbank gewickelt. kern stammt von einem verschmorten schweisstrafo und kupferdraht hab ich mir günstig aus einer ankerwicklerei beschafft, die haben da noch lagerware aus friedenszeiten. hat ca. 50€ gekostet und ist echt ne hilfe wenns startschwierigkeiten gibt. gerät auf die tote batterie klemmen, 5-10min warten und schon läuft der motor.
grüße, matze
 
Danke schon mal,dann muß ich mal sehen was da für Teile an dem DDR Schweißtrafo noch heil dran ist,ist eines dieser grauen Plastik 230 V Dinger.
Dachte da aber auch an ein Gerät ohne Batteriebrücke.

Gruß Maik
 
dir trafos waren garnicht schlecht, hatten glaube 130A. das sollte für deinen zweck reichen. vielleicht hast du glück und kannst den kupferlackdraht verwenden. musst halt nur die wicklungen anpassen, damit du auf deine 12-14volt kommst und dann einen ordentlichen gleichrichter hinterherschalten. das gehäuse bietet sich ja auch an dafür, da haste dann alles schön sauber verpackt drin und ein lüfter war da auch dran.
 
Moin,

sehr interessante Bauanleitungen.
Aber:
Gab es zu DDR-Zeiten nicht auch Schweißgeräte mit denen man Fahrzeuge starten konnte?

Gruß Robert
 
ja gab es, das waren riesige höllenmaschienen mit massig ampere :) nur um ein fahrzeug zu starten stellt sich sowas glaube keiner mehr hin...
 
Hat zufällig jemand ein Bild von so einem Starthilfe/Schweißgerät? Und vielleicht eine Typenbezeichnung?

Gruß Robert
 
schau mal hier:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.dvs-aft.de/M/B/bilder_cfm/bilder2/00000236&imgrefurl=http://www.dvs-aft.de/M/1/Lbs/SWU/c_vm6?l%3D236&h=285&w=300&sz=21&tbnid=ucicwkk7ZT0IDM:&tbnh=90&tbnw=95&prev=/search%3Fq%3Dschweissumformer%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=schweissumformer&usg=__a4B1CXIvaM-KSQ96TOhKAzjZJKE=&docid=xZc4sRc_u_lQ4M&hl=de&sa=X&ei=YG1FUcuLOIbKsga_2oH4CQ&ved=0CEwQ9QEwBg&dur=3754
 
Habe gleich mal nachgesehen,von einer Spule sind an einer Stelle paar Drähte durchgeschmolzen.
Das Teil war bis 125 A aber wohl auch besser als das Benjamin(hieß es glaube ich)-Teil.
Danach habe ich mir aber gleich ein 230/400 V Teil zugelegt,den das war immer ärgerlich wenn man viel geschweißt hat und es dann oft abgeschaltet hat,vor allem wenn man nur noch ein kleines Stück Naht zu machen hatte.
Aber jetzt kommen wir der Sache schon langsam Näher um nach Komponenten zu suchen.

das sollte für deinen zweck reichen. vielleicht hast du glück und kannst den kupferlackdraht verwenden. musst halt nur die wicklungen anpassen, damit du auf deine 12-14volt
Wenn ich nun wüste wie man das macht ;-) :(

Beispiele aus der Praxis wie,suche nach dem Gleichrichter von dem Teil usw.wären da hilfreicher,bin aber auf jeden Fall ein Typ der auch wenn möglich tauscht oder im Schrott usw.sucht ;-) .
Bei Selbstbauten hat man auch den Vorteil,man kann es auch selbst reparieren und kennt die Zusammenhänge dann besser.

Gruß Maik
 
Eine Heulboje? und das geht als Starthilfegerät?
Denn muss ich meinen Chef ja noch bißchen auf die Nerven gehen. Haben auf Arbeit nämlich noch so eins oder so ein ähnliches.
Das gerät ist aber alleine von der Schweißqualität immer die Anschaffung wert. Besser schweißt nämlich auch kein hochmodernes Profi-Inverterschweißgerät.

Gruß Robert
 
was die schweissqualität angeht, sind die geräte spitze. die liefern wirklich strom satt. 6er elektrode ist kein problem und löcher brennen mit der graphitelektrode geht auch mit dem gerät. nur wird leider das licht in der werkstatt dunkler und man braucht fast gehörschutz wenn man es einschaltet ;)
einen gleichrichter hat der umformer nicht, das ist ein 380v motor, der einen gleichstromgenarator antreibt der dann den schweissstrom liefert.
man kann aber nur 24v geräte damit starten, glaub die maschine bringt um die 30v schweissstrom. die würfel dies zu ddr zeiten gab waren gleichrichter, hatten aber 42v wenn ich mich nicht irre.

für so ein startgerät würde ich 3 starke alu-kühlkörper nehmen und darauf entsprechende dioden setzen, das ganze dann mit einem lüfter gekühlt ist eine saubere lösung.
den kern vom schweisstrafo würde ich neu bewickeln und das ganze dann im orginakgehäuse unterbringen. meins ist leider nur aus holz, erfüllt aber seinen zweck.

hier mal ein paar fotos von meinem gerät.









ich würde den trafo den du hast erstmal abwickeln. dann schaust du wieviel platz auf den spulenkörpern ist. sekundär würde ich einen 5mm kupferlackdraht empfehlen. dann rechnest du aus, wieviel windungen in einer lage platz haben. über deren umfang bekommst du die erforderliche drahtlänge raus die du dir besorgen musst. jenachdem wie groß deine spule ist würde ich von 3 lagen ausgehen. aufpassen, mit jeder lage steigt der umfang und damit die drahtlänge. wenn du das hast, rechnest du über die trafogleichung aus, wieviel windungen primär gewickelt werden müssen. dann rechnest du dein strom aus, der dir den querschnitt deiner primärwicklungen vorgibt.

dann gehts ans wickeln. ich hab mir ne vorrichtung für die drehbank gebaut. damit bekommt man das ganz sauber hin. schön wicklung an wicklung und in die zwischenräume dann genau die nächste lage. sonst gibts verwirbelungen und dein wirkungsgrad nimmt drastisch ab. dann baust du ne heizung statt nem startgerät ;)

für den gleichrichter würde ich solche dioden wie auf dem foto empfehlen. gibts in der bucht. von den fertigen china-gleichrichtern halte ich nicht viel.

viel spass beim basteln, bei fragen einfach melden.
grüße, matze
 
Hallo Leute, klasse Anleitungen.
Sehr interessant.
Wenns um Gleichrichter geht, in Ladegeräten für Elekrtrostapler sind auch welche drinn.
Evtl. auf dem Schrott suchen. Oft geht die Steuerung für die WoWa Umschaltung hoch, der Rest dann noch zu gebrauchen.

Gruß Henry
 
naja, diese teile müsste man erstmal besorgen. bei solchen eigenbauten greife ich lieber auf gängige normteile zurück. falls doch mal was kaputt geht, kann man das teil dann unkompliziert ersetzen.
für vieviel ampere sind die ladegeräte denn ausgelegt? kann mir kaum vorstellen, dass die batterie mit rund 200 ampere beschossen wird...
der gleichrichter aus alten schweissgeräten wäre glaube ich geeigneter, weil hochstromstabil.
kann aber jeder machen wie er will.

ach ja, was ich noch erwähnen wollte, mit dem gerät kann man auch galvanisch verzinken. dafür ist der kleine schwarze draht auf dem ersten foto da, den man zwischen den griffen der +zange sieht. funktioniert tadellos mit sehr gutem ergebnis und ersetzt ein gerät, dass auf dem markt fast 300€ kostet...

grüße und viel spass beim basteln, matze
 
Hallo Lindemann, für Hochregalstapler 48V sind Ladegeräte mit 225A keine Seltenheit.
Da sind dann Akkus drin, die wiegen 1150kg.
Hab so ein Startgerät noch nicht gebaut, deshalb finde ich eure Ideen echt klasse.
An diesen Gleichrichterblock musste ich natürlich gleich denken, da ist alles fertig.
Die sind da auf so Aluplatten in Löcher gepresst und mit Abstandshalter fertig verdratet. Halt nur noch anklemmen und fertig.

Gruß Henry
 
damit sollte es dann funktionieren, wusste nicht, dass man batterien heutzutage mit so viel strom laden kann-aber man lernt nie aus :)
wie groß ist denn so ein fertiger block, welche kühlung braucht der und
hast du eine bezugsquelle für die teile und wenn ja, zu welchen konditionen? meine dioden hab ich damals in der bucht für 20€ erstanden, waren 2 pakete mit je 4 stück.
 
Ich grab das Thema nochmal aus. Mir läuft grade so ein Umformerschweißgerät aus DDR-Zeiten im eckigen Gehäuse zu. Allerdings hat das Gerät 69volt Leerlaufspannung. Wird die Spannung unter Last weniger? Könnte man einen 12volt Anlasser damit starten wenn man ein Relais verbaut welches den Schweißstrom nur während des startens fließen lässt. 

Gruß Robert
 
Nein...ich würde es nicht riskieren....die Spannung wird vermutlich totzdem das Bordnetz überlasten und es werden möglicherweise dabei einige Teile zu "Bruch" gehen....interessant wäre zudem noch, welche Leistung der Trafo zu bringen vermag....aber wenn die Spannung eh zu hoch ist, dann würde ich den Trafo sekundärseitig abwickeln bis du bei etwa 15V Leerlaufspannung vor dem Gleichrichter bist....aber das nur spekulativ, da ich diesen "Schweißumformer" ja nicht von innen kenne.... ;-) ;-)

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr...
.....Bin auf dem Weg ins Badezimmer geblitzt worden. Wollte putzen - jetzt ist der Lappen weg.....
 
Wenn ich richtig liege geht es ja nicht um einen Trafo sondern um einen Gleichstromgenerator der durch einen Drehstrommotor angetrieben wird. Daran wollte ich aber nichts umbauen was das Schweißverhalten verändert. Wegen der Gefahr andere elektrische Bauteile zu grillen wollte ich ja ein Relais zwischen hängen welches über Klemme 50 schließt, damit der Anlasser direkt den Schweißgenerator in die Kniee zwingt und die Überspannung sofort weg ist wenn der Anlasser wieder abschaltet. 

Gruß Robert
 
....ach du lieber Gott....sonen buckliger Schweißumformer.... ;-) ;-) ;-) ....na ja....ich würde es trotzdem nicht machen....schon weil es nicht unhandlicher geht....du solltest evtl. mit Induktionen dieses Umformers rechnen....und die sind viel gefährlicher, weil in der Spitze um ein vielfaches höher als die angegebene Nennspannung....andererseits kenne ich einstellbare Schweißumformer...die regeln auch die Spannung .....mir wäre es jedenfalls unwohl bei dem Versuch....es sei denn , du hast irgendwo ein Verschrottungsobjekt aufm Hof rumstehen.....

Andererseits gibt es schon bei NORMA ein kombiniertes Lade und Starthilfegerät 12/24V.....kostet zwar nen knappen hunderter, aber bis auf die Katastophal angequetschten Anschlusskabelschuhe ist so ein Teil recht solide...also sein Geld wert und vielseitig verwendbar und wirkt mit Sicherheit nicht zerstörerisch auf den Rest der Fahrzeugelektrik bzw. den Anlasser.... :-) :-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

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.....Bin auf dem Weg ins Badezimmer geblitzt worden. Wollte putzen - jetzt ist der Lappen weg.....
 
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