Startverhalten John Deere Schlepper bei Minusgraden

hab sowas noch nicht gefunden,davon steht auch nix im handbuch.
machens halt auf die herkömmliche weise in den ansaugkrümmer.
 
Hab einen 4040S
letzte nacht warens - 15 , kein problem
bei - 20 wirds dann schon kritisch
denk es hat viel mit der kompression zu tun, wenn ein motor schon viel verschleiss hat reicht die temperatur einfach nicht zum zünden
Gruß Andi
 
das dem motor was fehlt will ich jetzt nicht hören,der hat ja erst 5000Bh,man merkt auch nix,dass er irgendwie dumm tut.
wenn wir ja ne spritze (startpilot) geben,isser ja da,sofern er noch fix genug dreht.
 
Schon mal versucht dem Diesel son Winterfest Zeug beizumischen? Gibts ja auch an allen Tanken. Ein bekannter Taxifahrer gibt immer etwas Spiritus mit bei und hatte noch nie Probleme, ohne aber trotz Winterdiesel schon.

Frag mich bei der Diskussion grad wie das beim Zetor geht, ohne Vorglüheinrichtung... ;)

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ja,auch schon getestet,ohne erfolg.
ja,der zetor kommt schön gemütlich in die gänge.
wer weiß,wo das rezept hierfür liegt.
 
ich denke beim zetor ist es ne frage der verdichtung und einspritzung.zum vergleich alle 82iger russen die ich bisher kannte hatte alle unter nullgrad probleme beim starten weil der flammstart ja meist nicht mehr funktioniert.jetzt hab ich privat nen neuen 820iger mit ner etwas anderen einspritzpumpe und verdichtung hat sich laut buch auch etwas erhöht,jedenfalls startet der bis zehn grad minus kälter war es noch nicht ohne flammstart auf anhieb.wenn wir im stall neue motoren verbaut hatten haben die auch nicht besser gestartet wie ausgelutschte.
 
Hi Johnny Fahrer ,ich denke du solltest die Kabbelei am Anlasser prueffen warm darf es am Anlasser nicht werden.kontakte richtig reinigen. Viel Glück Roland
 
Also beim Zetor (zB. 5011) hast du ne Verdichtung von 17:1 und nen Öffnungsdruck an den Düsen von 170bar.

Die älteren (wie mein 5011) haben dann noch an der Einspritzpumpe eine Kaltstarteinrichtung, wo zum Starten mehr Kraftstoff gegeben wird und sobald er läuft springt die raus und er läuft normal weiter.
Die Nachfolger (ab 1985, 5211, ...) hatten diese Kaltstarteinrichtung so nicht mehr und trotzdem keine Glüheinrichtung und springen auch gut an wenns kalt wird.

Denke, es ist das gesamte Konzept des Motors, zumal die alten ja noch nicht durch Abgasgrenzen schikaniert wurden. ;-)

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@ roland: danach haben wir schon geguggt,der anschluß war auch etwas vergammelt.haben ihn dann saubergemacht und mit cu-paste wieder festgemacht.
aber der anlasser an sich wird noch warm,vllt ist er innen auch nimmer der beste.
 
Hallo Grüße ich habe nen 6820 der hatte letzten winter auch zu tun mit anspringen aber nur weil der anlasser kaputt wahr der hatt immer ausgesetzt den haben wa dan zur reparatur gebracht de kohlen neu und noch nen lager für das ausrücken wahr so bei 120 bis 150 euro ca. nen neuer sollte im netz 450 bis 480 kosten da ist nen aufkleber mit bezeichnung drauf da ist ne artikel oder teilenummer die bei google einfach eingegeben undbin direct zu ner seite gekommen wo ich den hätte kaufen kommen und der auch abgebildet wahr . mfg Chris
 
habe gestern den vorwärmer installiert und heut früh getestet.
er kam auf´m ruck,ohne glühen.
werde den anlasser aber trotzdem mal bei gelegenheit ausbauen und prüfen lassen.
 
Irgendwo hab ich letztens auch nen nicht abwägigen Tipp zum starten bei tiefsten Temperaturen gelesen:

Da wurde über nen Fön/Heißluftpistole einfach warme Luft der Ansaugung zugeführt.

Ich mein ist dann ja auch fast ne Art der Vorglühung ... ;-)

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Hallo,

da ja schon die Bemerkung zu den Premiumdieselsorten fiel, mal ein paar Infos dazu: letzten Winter haben Shell und Aral noch ca. 3-5% Biodiesel diesen zugesetzt. Seit diesem Jahr (und dem Desaster vorigen Winter) sind diese Dieselsorten wieder ohne Biodieselzusatz und einer Temperaturfreigabe bis -28 bzw. -30°C.

Also ich persönlich fahre normalen Diesel mit ERC-Fließverbesser, welcher auch von Daimler freigegeben ist, bringt zusammen mit dem Standarddiesel ca. -32°C Kältefestigkeit und kostet ca. 0,95ct mehr pro Liter.

Aber zurück zum Thema, bei meinen PKW sprang bei Kälte mein VW-Pumpe-Düse Turbodiesel mit 250.000km besser an als mein jetziger Common-Rail-Diesel mit 20.000km...

Blöder moderner Mist...

Viele Grüße - Jens
 
ich finds trotzdem ne riesen sauerei,das man für das geld,was du an der tanke bezahlst,nur noch gepanschten mist kriegst.
man sieht ja manchmal schon an der farbe,wieviel biodiesel drin ist und zweifelt obs nur 7 % sein sollen.
 
Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg.

Also einer der Motoren baut, der legt fest welche Qualitätsklasse der getankte Diesel mindestens haben muss, dann legt er fest bis zu welcher Temperatur er problemloses starten garantieren kann. Dieser Festlegung gehen in der Regel Tests voraus und die muss auch irgendwo in der BA auftauchen.

Die Dieselqualität und -zusammensetzung ist nach DIN genormt. Da kann nur schlecht geschummelt werden. Es sei denn die Tankstelle vor Ort schummelt.

Hat der der den Diesel gekauft hat, eine nicht zugelassene Qualtität gekauft, hat der die Kappe auf,
hat der Diesel nicht die Qualität mit der er ausgeschrieben ist, die Tankstelle und
wenn bis hierhin alles in Ordnung ist der Motorhersteller. Hat der allerdings auf Startprobleme hingewiesen, dann ist die Sache wie sie ist, hilft nur mit Famos vorwärmen oder ne Standheizung.

Zu dem Spruch am Anfang: Da die fetten Jahre vorbei sind und alle schon seit einer Weile wissen, dass Erdöl in einem überschaubaren Zeitraum endlich ist und der Energiebedarf der Schwellenländer extrem stark steigt, wundere ich mich darüber, dass mancher hier auf den Biozusätzen rumhackt. Bei Oldtimern hab ich da ja Verständnis, wobei das Zeug einem Lanz wohl auch kaum was ausmacht. Wahrscheinlich sehr viel weniger sogar als aktuellen Maschinen. Meiner Meinung nach führt an biologischen Treibstoffen mittelfristig kein Weg vorbei. Darauf sollten wir uns einlassen ob als Kunden oder als Hersteller von Maschinen. Alles andere ist rückwärtsgewand und zum Scheitern verurteilt, denn irgendwann isses alle das gute Öl.
Ärgerlicher finde ich, dass die Motorenhersteller die Kurve nicht kriegen oder kriegen wollen und ihre Motoren nicht an biologische Treibstoffe anpassen. Das das nicht unmöglich ist, hat zum Beispiel das IFA-Motorenwerk mit dem 4D 13,5 AL gezeigt, einem Motoren der zu 100% mit Pflanzenöl betrieben werden kann und vor rund (!) 25 Jahren entwickelt wurde.

Turbomotoren aus Nordhausen

Und auch andere wie Ludwig Elsbett (von mir hier im Forum schon ab und an erwähnt worden) haben sich sehr erfolgreich mit dem Thema beschäftigt.

Elsbett Pflanzenölmotor

Will mit der Thematik nicht nerven, nur mal n neuen Blickpunkt auf das Ganze ins Spiel bringen.

Zu JD selber kann ich leider nichts beitragen. :( Aber wie gesagt wenn mit dem Diesel alles stimmt und im Handbuch auf so Probleme nicht hingewiesen wird, dann ist dir der Händler auf jedenfall eine Antwort schuldig und wenn er nur Tips gibt.

Gruß Thomas
 
Biologische Treibstoffe:

Ja - mittelfristig führt kein Weg vorbei - langfristig muss er das aber und zwar sowohl an Öl als auch an Bio. Denke die Zukunft ist elektrisch - auf Deutschlandfunk kam vor längerer Zeit mal ein Beitrag zu einer Flüssigkeit die Energie speichern kann und die man quasi tanken könnte ... ;)

Nachteile Biosprit:
- Bioethanol - greift Aluminium und einige Gummi und Plastiksorten massiv an. Für Oldtimer wie Trabant/Wartburg/MZ ... eher ein NoGo. Wenn er länger im Tank steht ist der Ärger perfekt ...

- Biodiesel - fehlende Winterfestigkeit ist hier wohl das Hauptproblem. Ich hatte mal einen Test gelesen zu Biodiesel in einem Zetor 7245 - Düsen und Pumpe haben das wohl übel genommen. Ich muss das nicht auch testen, solang es anders geht.

Gruß, Joachim

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mag ja alles sein in sachen biokraftstoff aber der markt fordert 22-24grad minus im mittel und bei uns im östlichenteil erreichen wir auch minus 30ig.also müssen die zusehen das der richtige krafstoff gemischt wird.ein tropfen diesel verunreinigt 1000liter wasser,wenn ich dann mit meinem schlepper am strassenrand stehen bleib und den filter wechseln muß der dann wieder ein tag hält.schaff ich es bei minus 20ig grad garantiert nicht tropfenfrei bzw.literfrei... den filter zuwechseln.gruß andre
 
irgendwie ist die sache mit dem biosprit aber alles zweckentfremdet.
einerseite plaudern ja alle von energieeinsparung,auf der anderen seite ist der energiebedarf zur herstellung solcher treibstoffe um 30% höher.und seit der versteuerung ist das für viele schon nimmer all zu lukrativ.
selbiges gilt meiner meinung nach für biogasanlagen.sicherlich fallen in größeren betrieben genug endprodukte an,um eine solche anlage zu speisen,aber es gibt auch fälle,wo sich schon eine richtige industrie hierfür entwickelt hat.
 
tja,aber so ist es numal in der heutigen wirtschaft leider muß man sagen.es soll und muss sich alles rechnen so die vorgaben also wird das gebaut bzw. angebaut was den maximalen profitt bringt,ich sag nur aktiengesellschaften in sachen biogas,und die wenigen bauern die noch aus überzeugung wirtschaften verlieren langsam den glauben...aber das gehört sicher in ein anderes forum,nun wieder zur technik ;-)
 
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