W50 Kopfdichtung

IFA-fan89

Traktorist
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22. Apr. 2012
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Hallo Schraubergemeinde,

ich hätte mal eine Frage an die Fachleute, wenn beim W50 Druck aufm Kühlwasserkreislauf ist (bringt ständig Wasser aus dem Überlauf) und auch ein Leistungsverlust spürbar ist, ist das dann ein eindeutiges Zeichen das die Kopfdichtung fällig wird ? Will bloß sicher sein bevor ich ihn auf mache.

MfG
Christoph
 
Hallo,
Wenn die kopfdichtung kaputt ist dann siehst du das am besten wenn der kühler bis oberkannte voll wasser ist. dann sieht mann immer blasen aufsteigen. Das ist luft die er aus dem Verbrennungsraum in den kühlkreislauf drückt.
Hast du regelrecht druck auf dem kühler ist es wahrscheinlich das eine oder mehrere Büchsen gerissen sind
MFG
 
Hallo Christoph!
Ich hat am ZT 320 das selbe Problem und es war nicht die Kopfdichtung. Bei mir war es die Wasserpumpe.Wird der Motor richtig heiß oder ist nur die obere Wasserleiste heiß? Wenn nur
die obere Wasserleist heiß ist und Wp kalt bleibt und Motor nicht auf Betriebstemperatur kommt dann ist es die Wp. Kann auch ein Riss in der Laufbuckse sein. MfG Andreas
 
Riss in der Laufbuchse ohne Wasser im Öl, Wie geht das? glaub einem alten Hasen, Es ist eine deiner Kopfdichtungen!!!!!!!!!!!!!!!!
Welch es ist kann ma leich rausfinden.
Wasserleiste oben ab und Adabter drauf(eigenbau)
Wo Luft raus kommt ist in Arsch
 
Hallo Schlepperopa
Wiso muß beim Riss in der Laufbüchs immer Wasser im Öl sein wenn die Kopfdichtung durch ist .ist doch auch nicht immer Wasser in Öl . Ich dacht Wasser ist im Öl wenn Wärmetauscher durch ist.
MfG Andreas
 
wasser im öl hat mehr ursachen. gerissene laufbuchse ist jedenfalls eine,oder deine gummiringe sind im arsch,z.b.
 
Danke für die Ratschläge, ich hab ihn am Wochenende mal warm laufen lassen und das Kühlwasser dabei beobachtet, also es kommt aus allen Ablaßhähnen gleichwarmes Wasser, also kann ich eine defekte Wasserpumpe schonmal ausschließen. Es steigen aber auch keine direkte Blasen auf, aber das Wasser is etwas aufgeschäumt (ungefähr wie´n schales Pils)...

Mfg Christoph
 
Besorg dir eine alte obere Wasserleiste.
Dann sägst du die die beiden Anschlüsse etwa 5cm über Flansch ab.
Darauf durchsichtigen Schlauch, so 20cm befestigen und auf die Köpfe schrauben.
Bis oben mit wasser auffüllen.
Nun den Keilriemen der Wapu runter und Anlassen. Nun wirst du sehen wo Luftblasen aufsteigen, vorn oder Hinten. Alles Klar???????
 
Das klingt ja mal nich schlecht, werd ich am WE gleich mal ausprobieren,
Danke

Mfg Christoph
 
hallo schlepperopa, was soll denn das, das wir hier nur eine kopfdichtung wechseln? es ist wahrscheinlich richtig das diese kaputt ist und auch das nur eine kaputt is. aber wenn er die eine wechselt hat er eh alles abgeschraubt, da wird er ja wohl so schlau sein und gleich beide wechseln. sonst fängt er ja in 6 wochen wieder an und macht den anderen kopf....
und christoph, lass deine zylinderköpfe gleich in irgendner motorenbude schleifen, damit sie wieder 100% plan sind. viel erfolg... ;)

FORTSCHRITT ZT- das blaue Wunder....
 
Hier hat einer vergessen, daß beim Dichtungswechsel die Buchsen jedesmal um einen gewissen Betrag nach unten wandern. Mit der Messuhr immer das Buchsenüberstehmaß messen!
Hat mann reichlich Geld kann mann ja die Buchsen auch noch wechseln.
Mach was Notwendig ist und nicht das was sein könnte!!!!!!!
 
das was notwendig ist, ist vollkommen richtig. aber man weiß ja was man alles zu demontieren hat wenn man einen kopf abnimmt. deshalb mach ich in solchen fällen gleich beide dichtungen, und habe ruhe. und fange nich an, nach ein paar wochen oder monaten wieder alles abzuschrauben um den anderen kopf auch abzukriegen. ist auch egal, war nur ein ratschlag. jeder wie er will....

FORTSCHRITT ZT- das blaue Wunder....
 
Hallo,
mir ist beim ZT 320 vor 16 Jahren mal die vordere Kopfdichtung rausgeflogen weil das Magnetventil Diesel in den Ansaugtrakt gelassen hat > Dieselschlag.
Habe dann auch nur die vordere Dichtung und das Magnetventil gewechselt.
Beide Dichtungen halten seit 1500 Bh zuverlässig.
Ich kann Schlepperopa nur zustimmen, wechsle nur was defekt ist > kaputtrepariert ist schnell.

Mit bestem Gruß
Carsten
 
also es kann ja jeder machen was er will, wahrscheinlich nehmt ihr auch die kupfer oder aludichtringe von der leckleitung wieder.... kann ja jeder machen wie er will... aber kaputt-reparieren kommt nur dabei raus, wenn man das was man macht, nicht richtig und ordentlich macht...
das sind dann meistens die fahrzeuge die irgendwo auf nem treffen stehen und ne große öllache unter sich haben, oder die, die wenn sie richtig ran müssen als erste ausfallen...
ich bin der ansicht, wenn man einmal was offen hat, sollte man auch alles absehbahre machen, wie zb.(ZT) auch den wellendichtring von der kurbelwelle auf der kupplungsseite, wenn man den motor grade draußen hat. es gibt spezialisten die meinen wir sparen uns die 8,50mark und bauen den motor erstma ein, u merken nach ner woche, dass der wedi doch undicht is. und bauen dann wegen 8,50 mark den motor wieder aus und ein... ich glaube zu solchen leuten gehört ihr auch, wenn ich sowas lese... Das! ist kaputtreparieren, wenn man alles 10 mal auseinanderbaut weil man meint nicht gleich alle dichtungen zu machen, da die ja noch gehen könnten.
hiermit beende ich auch wieder meine kommentare, weils mir ehrlich gesagt einfach zu blöd is....
mfg
 
hier geb ich zt 303 recht. im endeffekt ist in diesem fall die kopfdichtung das einzigste was hier "alt" bleiben würde.
und wer mit etwas sorgfalt und auch gewissenhaft arbeitet,der repariert nix kaputt.
es ist ja nimmer mit lpg-zeiten vergleichbar. hier gabs ja wirklich chaoten hinterm lenkrad als auch in der werkstatt.
jetzt machts jeder für sich,bzw seine eigenen maschinen.
 
Hallo,
beim Zetor 4 Zylinder mit Einzelköpfen wechselt man bei einer defekten Kopfdichtung auch nicht alle 4 bloß weil Wasserleiste und Krümmer ab sind.
Wenn es eine Möglichkeit gibt (Tip mit alter Wasserleiste) festzustellen welche Dichtung durchlässt kann man das meiner Meinung nach nutzen.
Bei intakten Dichtungen wird man auch keine öllachen unterm fahrzeug finden.
Auf Seite 348 der Reparaturanleitung vom W50 wird das Thema Kopfdichtung behandelt.
Arbeitsaufwand: nach 40 km nachziehen+Ventilspiel, nach 2000 km dasselbe und nach 50000 nochmal.
Dazu Stiftschrauben im Block nachziehen, Dichtflächen von Block und Kopf reinigen.
Beim Lösen in richtiger Reihenfolge vorgehen um keinen Verzug des Kopfes zu riskieren.
Dazu der Hinweis vom Schlepperopa mit dem Büchsenüberstand.
Nach meiner Meinung ist der Arbeitsaufwand für den zweiten Zylinderkopf höher als der Nutzen.
Wie schon gesagt die andere Dichtung hält bei mir schon einige Jahre und nach Rücksprache mit alten W50 Kutschern wurde früher auch nur die defekte Dichtung erneuert und die andere wurde nicht nach kurzer Zeit zum Problem.
Der Tip mit dem Planschleifen ist nach meiner Meinung schon bedeutender, da dort oft die Ursache der Undichtigkeit zu suchen ist.

Mit bestem Gruß
Carsten
 
Auch früher gab es diese Diskussion schon und es wurden je nach Einsatzzweck und Auffassung des Schlossers zum Thema entweder eine oder beide Kopfdichtungen gewechselt, auch die beschriebene Prüfmethode entstammt dieser Zeit. Kopfdichtungen waren in den meisten Fällen immer ausreichend vorhanden. Wichtig ist auch, daß die Krümmer vor dem Anziehen angeheftet werden, damit die Köpfe nach dem Anziehen zueinander fluchten und die Krpmmer nicht kanten.

VG Gerd
 
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