ZT Kopfdichtung

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17. Feb. 2009
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Hallo Leute,
folgende sache ich hab bei meinem Zt die Kopfdichtung gewechselt. Muss aber nach etwa 5 Betriebsstunden feststellen das die Kopfdichtungen doch durchsauen! Köpfe und Blöcke sind völlig ok. Angezogen wurde auch alles richtig. Mein bekannter hat mich aber vor dem Kauf von Kopfdichtungen darauf aufmerksam gemacht das es fpr den ZT auch Schrott gibt!

Frage dazu nun hat jemand mal das gleiche durch und habt ihr bei einem Händler gute erfahrungen das die Dichtungen vernünftig halten??

Gruß Stephan
 
Hallo, mir erging es fast so mit nem W50, Köpfe hatten Risse am Ende, aber das nur am Rande, eigentlich müßte vor dem aufsetzen der neuen Dichtung der Buchsenüberstand gemessen, und den ggf. berichtigen, aber fass den scheiß ja nicht an, die nassen Buchsen bekommst du nie wieder dicht! Aber da wäre intressehalber mal der Fehler zu suchen, auch sollte die Buchse 90 Grad zum Zylinder stehen und gleichmäßig überstand haben!? Und ich glaub der Dichtring der Dichtung sollte keine Altersspuren/Rostblasen haben, also Finger weg von DDR Lagerware die im feuchten lag!
Hast die Köpfe Plan geschliffen und auf Risse überprüft?
 
Hallo Stephan,

hatte so ein ähnliches Problem, auch neue Kopfdichtung draufgemacht und siffte nach einer Weile wieder. Waren glaube ich die für 19,99 bei ebay. Beim 2. mal musste ich allerding den Block wegen eines Risses auch tauschen, so hab ich gleich alles neu gemacht, Kolben, Büchsen, Lager, Ventile etc.
Zuerst musst du mal deinen Büchsenüberstand messen, wenn dieser zu hoch bzw zu niedrig ist bekommste es nie Dicht. Die Büchsen kannste ruhig ziehen, einfach beim Zusammenbau wieder neue Dichtringe drauf und alles wird wieder wunderbar Dicht. Falls deine Köpfe nicht verzogen sind musste sie auchnicht planen lassen. Bei alten Traktoren empfielt sich aber die Kopfdichtung weder mit Fett oder mit Dichtmasse einzuschmieren.

Mfg
Marco
 
Hallo ,
Büchsen würden von meinem Schlosser wieder eingesetzt und ausgerichtet!Maße sollten also seiner erfahrung her Ok sein. Die Köpfe haben wir mit Sandpapier wieder ordentlich sauber geschliffen(auch vom Schlosser ausgeführt)

Köpfe nachziehen? Hat er eigentlich ausgeschlossen muss nicht sein........Dichtung ist Neuware aus meinem Kfl gewesen.

Gruß Stephan
 
Hallo Stephan,

dann müsst es aber eigentlich funktionieren. Die Köpfe kannste ruhig mit 10Nm mehr anziehen. Versuch die neue Dichtung einfach mal mit Dichtmasse oder mit Fett einzuschmieren, obs dann net besser wird.

Mfg
Marco
 
Hallo! Zylinderkopfdichtung mit Fett oder Dichtmasse......? Hm,das wäre mir neu! Bevor du alles wieder auseinander reißt zieh noch mal nach,das kenn ich eigendlich so. Hab zwar nicht im Kopf nach wievielen Stunden das gemacht werden sollte,könnte aber nachsehen.Habt ihr die orginal angegebenen kp/cm2 auch richtig in Nm umgerechnet? Sauen denn beide Blöcke oder nur einer? bei einem würd ich dann auch auf ne schiefe oder nicht richtig sitzende Buchse tippen,bei beiden eher auf ne miese Qualität der Dichtungen.
 
Also ich kann mich da nur anlschließen seit wann wird ne Kopfdichtung denn mit Fett oder Dichtmasse eingemoddert?? Vorallem wieder spricht sich Marco denn erst schreibt er:

"Kopfdichtung weder mit Fett oder mit Dichtmasse einzuschmieren."
und dann sagt er man soll sie ein schmieren!

Also nochmal NIEMALS FETT -DICHTMASSE AN DIE KOPFDICHTUNG sonst ist die danach gleich für die tonne! mfg Eric
 
da geb ich dem Eric recht.

An einer Kopfdichtung hat kein Fett oder irgendwelche Dichtmasse was zu suchen.

Oftmals ist das Problem, wenn die Dichtungen aus DDR-bestand stammen.

dann sind sie mit muss mind. 20 Jahre alt. Und bei den Kopfdichtungen ist es eigentlich so, dass sie beim Anziehen des Kopfes nachgeben. Und wenn die Dinger 20 oder 30 Jahre alt sind, sind sie eben nicht mehr elastisch.
Ich habs nun gerade nicht genau parat, aber die Kopfdichtung ist original so 1,5 mm stark und drück sich auf ca. 1,0 bis 1,2 mm zusammen.
 
Hallo, ich selbst bin nun überhaupt nicht der ZT Spezi aber wenn mein Onkel immer erzählt er war Schloßer auf ein KfL für ZTs und er sagt immer irgendwas man muss aufpassen mit der Stärken der Kopfdichtungen und mit den Beilegscheiben der Laufbuchsen.
Gruss Nico
 
Hallo, soweit ich den Marco verstanden hab soll ich von aussen ein wenig Dichtmasse ranschmieren um evtl. ein leichtes Schwitzen zu Verhindern.

Ich werde auf jedenfall die Köpfe ersteinmal nachziehen und den Motor säubern und nochmals schauen. Dichtungen sind Neuprodukte,hab nur erfahren das man auch da ins Klo Greifen kann.

@Nico das was du geschrieben hast stimmt schon unter den Büchsen die richtigen Beilegscheiben drunter damit das Vorstehmaß stimmt. Ist zu viel oder zu wenig wird er nicht Dicht!
Mit den Dichtungen meinst du sicher die Blockdichtungen die in einer bestimmten anzahl und stärke dann drunter gelegt werden.

Gruß Stephan
 
Hallo,
Habe da einen Buchstaben vergessen, sollte nicht weder, sondern wieder heißen.
Das Problem ist das die Köpfe bei älteren Traktoren oft so verzogen sind das sie in der Mitte einen Bauch haben. Somit ist der Brennraum zwar abgedichtet aber nach außen Schwitzt immernoch Öl oder Wasser. Weder man lässt Kopf und Block neu Planen oder man nimmt eben Fett oder Dichtmasse.

Zum Thema Fett bzw Dichtmasse, es spricht nichts dagegen diese Hilfsmittel zu nehmen, (außer eine minimale Vergrößerung des Spaltmaßes) es müsste zwar theoretisch von alleine Dicht sein aber gerade bei älteren Dichtungen ist das nichtmehr der Fall. Haben ziemlich oft ältere Schlepper in der Werkstatt, bei denen wir das auch mit Efolg anwenden.

@ Eric
ich glaube ja nicht das du eine Kopfdichtung ein 2.mal verwenden willst? Hat sie sich einmal einer Vorm angepasst wars das. Einen Kupferring verwendet man ja auch keine zweimal bzw andere Dichtungen.
 
Marco die sache mit dem Kupferdichtringen ist aber nicht rechtens. Soeinen Ring kann man ausglühen und nochmal verwenden!

Gruß Stephan
 
Hallo Stephan,
Ja das stimmt, könnte man machen, man kann ihn aber trotzdem nicht so einbauen wie man ihn ausgebaut hat, man muss ihn also bearbeiten und er wird nie wieder 100% so sein wie ein neuer.
Ich glaube nicht das es bei einer Motorrepatur auf 0,50 Euro oder 20,00 Euro mehr für neue Kupferringe bzw eine neue Kopfdichtung ankommt.
Mfg
Marco
 
Hallo, so ich war heute mal nach mein Onkel hin weil es nicht so richtig die Ruhe gelassen hat mit deiner Kopfdichtung also es gab bei dem KfL wo er war bestimmt 100 verschiedene Ringe die unter den Laufbuchsen kamen und auch verschiedene Starke Kopfdichtungen an sich und er sagte das wurde alles bis auf dem hundertstelmilimeter ausgemessen welcher Dichtring an welcher Buchse kam und welche Kopfdichtung für welchen Block.
Gruss Nico
 
@ Marco ich habe nie behauptet das ich ne Kopfdichtung zwei mal nehmen möchte aber das was du hier erzählst ist totaler blödsinn ich kenne niemanden der an den Kopfdichtung Fett oder Dichtmasse schmiert. wenn der kopf verzogen ist dann muss er zum planen sonst hast du da eh keine Ruhe und machst ständig die Kopfdichtung neu! und ich glaube nicht das man das haben muss jedes jahr den Kopf runter zu nehmen da kann man lieber mal 120€ für das Planen ausgeben! Also am besten nimmt man nen Haarlineal und prüft man ob der Kopf verzogen ist. und zum Thema Kupferringe, klar kann ich nen Kupferring zwei mal verwenden auch wenn man den nicht ausglüht denn z.B. bei meiner Ölablassschraube vom 09 hab ich den Ring auch wieder genommen und der ist auch wieder dicht geworden!

Also Leute lasst euch nix erzählen ne Kopfdichtung wird nie mit Fett bzw. Dichtmasse eingeschmiert das lehrt jeder Schlosserlehrling im 1. Lehrjahr schon!
Und man muss ja auch nicht die Kosten in die höhe treiben in dem man alles Neu nimmt so z.B. Kupferringe
Ach und noch einen Tip wenn immer erzählt wird ne Motorspülung sei was gutes für den Motor das ist nicht immer richtig denn wenn man nen alten Motor hat dann hat sich durch die Zeit rußpartikel bzw. Ölschlamm an Dichtflächen abgesetzt und nach der Spülung wird dieser "Schmutz" abgetragen und der Motor ist dann schön undicht das hatte ich bei meinem Belli auch also mit sowas immer vorsicht wenn man sowas macht dann mussst man auch alle Dichtungen neu machen.

so hoffe das Thema Kopfdichtung mit Fett bzw. Dichtmasse ist nun geklärt. Aber wenn jemand meint da muss Fett ran dann macht das mal schön und baut ewig dran rum weil der Scheiß nicht dicht wird! mfg Eric
 
Hallo,

zu erst zu Nico, also 100 verschiedene Beilegeringe gab und gibt es nicht es gibt max. 4 verschiedene Stärken, die man dann variabel unter die Büchsen legen kann um da Überstehmaß zu erreichen. Kopfdichtungen gab es auch nur in einer Stärke, Fußdichtungen gab es in 2! Särken.

Zum Punkt Dichtheit: A&O bei einem Büchsenwechsel ist die absolute Sauberkeit der Büchsensitze und der Büchsenränder. Dies sollte mit einem kleinen Schraubenzieher oder Schaber penibelst gereinigt werden. Sind die Büchsenränder nicht 100%ig sauber kann es später auch nicht richtig dichten.(Achtung beim wiederverwenden der alten Büchse, der Sitz muß beim Einbau genau wieder so wie beim Ausbau sein- vor Ausbau mit einem leichten Körnerschlag markieren) Beim aufsetzen der Kopfdichtung ist darauf zu achten, daß die leichte Wölbung mittig nach oben zeigt (Kopfdichtungen sind immer mit einer minimalen Vorspannung hergestellt). Fett sollte man bei einer Kopfdichtung nicht verwenden, auch sollte man den Kopf oder Block nicht mit Sandpapier (wie oben beschrieben) bearbeiten, dadurch zieht man sich Kratzer und Schlieren in das Material, welche später auch zu Undichtigkeiten führen können. Wenn Sandpapier, dann nur Naßschleifpapier mit ganz feiner Körnung.

Zum Thema Dichtmassen: Natürlich sollte davon nichts zwischen Block und Kopf, aber ich habe zu LPG-Zeiten auch mitunter "Bärendreck" um die Wasserlöcher geschmiert, da diese mitunter so stark ausgefranst waren, das der Kupferring der Kopfdichtung gar nicht mehr voll dichtete.

Also machen kann man viel und nicht gleich hier von "völligem Blödsinn" usw. reden.

MfG Jens
 
Mh aber als ich in der Schlosserlehre war da wurde mir immer gesagt das Fett bzw. Dichtmasse an der Kopfdichtung nix zu suchen haben! aber ich hab heute Morgen nochmal mit meinem Großvater gefachsimpelt und der hat mir erzählt das zu DDR Zeiten so ne sachen gemacht wurden da aus Materialmangel die Köpfe nicht immer geplant wurden und um diese "Segebügel" dann dicht zu bekommen wurde sowas gemacht!
ich muss allerdings dazu sagen das ich sowas Heut zu tage nicht mehr machen würde denn 120€ palnen sind zwar erstmal ne stange Geld aber wenn man überlegt das ne Kopfdichtung auch so ca. 20€ kostet und man dann oft Probleme mit dem Kopf hat dann ist dieses Geld schnell wieder aus. Und ne Kopfdichtung wechsel ist ja nun auch nicht mal schnell in ner Stunde gemacht! Aber das muss man für sich entscheiden ich schaff meine Köpfe alle zum Planen da wird dann auch gleich Ventile eingeschliffen Ventilschaftabdichtung neu usw. und ich hab danach die Gewissheit das das dicht wird! mfg Eric
 
Hallo, Jens ich kann euch das ja nur bloß so sagen wie mein Onkel mir das erklärte aber es muss ja irgendwas wares dran sein Lügen tut er eigendlich nicht.
Gruss Nico
 
Ersma gehts hier um 2 Verschiedene Sachen!
I. Mit der Fußdichtung under dem Block wird das Kolbenvorstehmaß eingestellt.
II. Die Ringe unter dem Büchsenbund giebs in
Zehntel stärken um das Büchsenvorstehmaß einzustelle: Dazu wrd ein Joch über die Büchse gelegt 2 alte Kolbenbolzen über die Stehbolzen und mit 2Kopfmuttern leicht angezogen, nun mit der Uhr das Buchsenvorstehmaß messen.
Zu 90 Prozent sind die B. zu tief.da sie beim Zyl.K. anziehen tiefer gedrückt werden.
Zum B.ziehen nimmt man ein aus Flacheisen gebogenen Ring ( abrehen auf0,5mmm unter Büchsenmaß ) der auf einer Seite geteilt istund mit einer Spannschraube auseinander gedrückt wird . In die Büchse legen und anspannen, nun mit den Kolben gegen den Ring die Buchse leicht nach oben drücken. Beilage nach bedarf unterlegen.
Dichtung Trocken!!! auflegen.
1. Nachzug nach einer Betriebsstunde
2.Nachzug nach 8 Betriebsstunden.
3. Nachzug nach einer Woche.
Das sind die besten Erfahrungen aus 15 Jahre ACZ mit 50St W50 und 10St ZT
 
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