-Der Hexer-
Lehrling
- Registr.
- 09. Sep. 2011
- Beiträge
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Die Realität oder die fast „Endlose“ Geschichte meiner Anhängerzulassung
Vorab – ich danke Allen hier im Forum für die Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach KFZ Brief / Detailangaben / Listen / allg. Informationen…..!
Ich habe am 22.09.2011 einen Anhänger in einer alten Gärtnerei gesehen. Dieser stand im Garten und den Witterungsbedingungen seit über 20 Jahren ausgesetzt. Er hatte noch die alte DDR Nummer DR 83-93.
Nach Rücksprache mit dem neuen Besitzer dieser Immobilie habe ich den Anhänger (Siehe Bilder in meinem Profil) für 50 Euronen erstanden.
Mit Unterstützung hier im Forum habe ich relativ gut erhaltene Reifen erstanden und habe die Instandsetzung jeden Tag voran getrieben.
Mit Fortschreiten der Arbeiten, versuchte ich schon mal in Erfahrung zu bringen, welche Unterlagen ich für eine Straßenzulassung (nicht mehr als 25 km/h) benötige.
Hier gibt es ja das Für und Wider in Bezug auf „grüne“ und „schwarze“ Kennzeichen.
Da ich meine Brockenhexe mit schwarzen Kennzeichen zugelassen habe, weil ich kein eigenes Land besitze, war klar, der Anhänger muss ein eigenes schwarzes Kennzeichen erhalten.
Die Besonderheit: Die FIN ist nicht (mehr) zu finden! Also was tun??
Auch mit Unterstützung hier im Forum, im Web und weiß der „Geier“ wo, konnte ich an keiner Stelle eine FIN finden.
Nunmehr die Zulassungsbehörde kontaktiert (mindestens 4-mal Telefonisch), die DEKRA angerufen, KBA angeschrieben (bis heute keine Antwort) kam nach diversen Telefonaten ein Mitarbeiter der DEKRA und begutachtete den Anhänger. Soweit alles klar, nur eben keine FIN gefunden.
Die Verabschiedung erfolgte mit dem Hinweis: Ich muss mal in die alten KTA Unterlagen nachsehen!
Das war es dann auch! Es findet sich nämlich nichts – nada!
KTA Unterlagen, insbesondere für ältere Fahrzeuge, wurden erst seit 1968 / 1969 geführt.
Das haben mir „DiePanzerfreunde.de“ mitgeteilt. In Ihrem Forum haben sie fast alle KTA Daten zu DDR Fahrzeugen, Anhängern, Aufliegern etc. (Ich habe 8 Übersichtslisten erhalten über die vorhandenen Daten – Wer Interesse hat, dem schicke ich diese gern zu!)
Mit dem Verweis an den DEKRA Mitarbeiter, dass ich die Suche jetzt aufgebe, wurde mir eröffnet, dass ich eine neue Nummer erhalten könnte, wenn ich vorab bei der Zulassungsbehörde Zossen eine EINSCHLAGGENEHMIGUNG besorge.
Wieder die Zulassungsbehörde angerufen, welche Unterlagen ich denn benötige.
Aufzählung:
Kaufvertrag, Brief(? – witzig), wenn nicht vorhanden eidesstattliche Erklärung, den Anhänger, das Gutachten der DEKRA
In Anbetracht der Lage (unter 25 Km/h Fahrbetrieb vorgesehen – nur eine Betriebserlaubnis notwendig) konnte ich den Anhänger zu Haus lassen. Welch FREUDE! Die gemachten Bilder reichten aus.
Und nun das Unvorstellbare! Der MA der Zulassungsstelle erstellte mir ohne viele Umstände, nach einem kurzen Telefonat mit dem DEKRA Mitarbeiter, die Einschlaggenehmigung.
Dieser Verwaltungsakt kostete mir 10,50 Euronen.
Nun habe ich tatsächlich ein Dokument, welches den DEKRA Mitarbeiter autorisiert, eine neue FIN zu erstellen und in den Rahmen des Anhängers zu schlagen, was am Dienstag nächster Woche erledigt werden soll.
Ich benötige dann nur noch die Versicherung und brauche nicht alle 2 Jahre zur Vorstellung. Wenn dies geschehen ist, hole ich mir die Kennzeichen.
Fazit!
1.) Behörden geben unterschiedliche Informationen oder KEINE!
Und immer nur brockenweise Informationen, wobei man selbst immer erst an nächster Stelle merkt – was alles fehlt.
2.) Man
braucht also gar nicht allzu viele Unterlagen um diese Hürde zu nehmen.
Ich hoffe, dass ich hier in ganz lockerer Darstellung mal beschrieben habe, WIE es wirklich zugeht!
Gruß Der Hexer!

Vorab – ich danke Allen hier im Forum für die Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach KFZ Brief / Detailangaben / Listen / allg. Informationen…..!
Ich habe am 22.09.2011 einen Anhänger in einer alten Gärtnerei gesehen. Dieser stand im Garten und den Witterungsbedingungen seit über 20 Jahren ausgesetzt. Er hatte noch die alte DDR Nummer DR 83-93.
Nach Rücksprache mit dem neuen Besitzer dieser Immobilie habe ich den Anhänger (Siehe Bilder in meinem Profil) für 50 Euronen erstanden.
Mit Unterstützung hier im Forum habe ich relativ gut erhaltene Reifen erstanden und habe die Instandsetzung jeden Tag voran getrieben.
Mit Fortschreiten der Arbeiten, versuchte ich schon mal in Erfahrung zu bringen, welche Unterlagen ich für eine Straßenzulassung (nicht mehr als 25 km/h) benötige.
Hier gibt es ja das Für und Wider in Bezug auf „grüne“ und „schwarze“ Kennzeichen.
Da ich meine Brockenhexe mit schwarzen Kennzeichen zugelassen habe, weil ich kein eigenes Land besitze, war klar, der Anhänger muss ein eigenes schwarzes Kennzeichen erhalten.
Die Besonderheit: Die FIN ist nicht (mehr) zu finden! Also was tun??
Auch mit Unterstützung hier im Forum, im Web und weiß der „Geier“ wo, konnte ich an keiner Stelle eine FIN finden.
Nunmehr die Zulassungsbehörde kontaktiert (mindestens 4-mal Telefonisch), die DEKRA angerufen, KBA angeschrieben (bis heute keine Antwort) kam nach diversen Telefonaten ein Mitarbeiter der DEKRA und begutachtete den Anhänger. Soweit alles klar, nur eben keine FIN gefunden.
Die Verabschiedung erfolgte mit dem Hinweis: Ich muss mal in die alten KTA Unterlagen nachsehen!
Das war es dann auch! Es findet sich nämlich nichts – nada!
KTA Unterlagen, insbesondere für ältere Fahrzeuge, wurden erst seit 1968 / 1969 geführt.
Das haben mir „DiePanzerfreunde.de“ mitgeteilt. In Ihrem Forum haben sie fast alle KTA Daten zu DDR Fahrzeugen, Anhängern, Aufliegern etc. (Ich habe 8 Übersichtslisten erhalten über die vorhandenen Daten – Wer Interesse hat, dem schicke ich diese gern zu!)
Mit dem Verweis an den DEKRA Mitarbeiter, dass ich die Suche jetzt aufgebe, wurde mir eröffnet, dass ich eine neue Nummer erhalten könnte, wenn ich vorab bei der Zulassungsbehörde Zossen eine EINSCHLAGGENEHMIGUNG besorge.
Wieder die Zulassungsbehörde angerufen, welche Unterlagen ich denn benötige.
Aufzählung:
Kaufvertrag, Brief(? – witzig), wenn nicht vorhanden eidesstattliche Erklärung, den Anhänger, das Gutachten der DEKRA
In Anbetracht der Lage (unter 25 Km/h Fahrbetrieb vorgesehen – nur eine Betriebserlaubnis notwendig) konnte ich den Anhänger zu Haus lassen. Welch FREUDE! Die gemachten Bilder reichten aus.
Und nun das Unvorstellbare! Der MA der Zulassungsstelle erstellte mir ohne viele Umstände, nach einem kurzen Telefonat mit dem DEKRA Mitarbeiter, die Einschlaggenehmigung.
Dieser Verwaltungsakt kostete mir 10,50 Euronen.
Nun habe ich tatsächlich ein Dokument, welches den DEKRA Mitarbeiter autorisiert, eine neue FIN zu erstellen und in den Rahmen des Anhängers zu schlagen, was am Dienstag nächster Woche erledigt werden soll.
Ich benötige dann nur noch die Versicherung und brauche nicht alle 2 Jahre zur Vorstellung. Wenn dies geschehen ist, hole ich mir die Kennzeichen.
Fazit!
1.) Behörden geben unterschiedliche Informationen oder KEINE!
Und immer nur brockenweise Informationen, wobei man selbst immer erst an nächster Stelle merkt – was alles fehlt.
2.) Man
Ich hoffe, dass ich hier in ganz lockerer Darstellung mal beschrieben habe, WIE es wirklich zugeht!
Gruß Der Hexer!