Hallo,
der Bernd hat schon recht. Der original Steuerschieber hat in der Nullstellung einen drucklosen Umlauf. Will heißen, wenn man keinen Hebel drückt, wird das Öl ohne großen Widerstand direkt wieder in den Hydrauliktank gepumpt. Wenn man einfach ein T-Stück einsetzt, klappt das nicht, da das Öl sich den Weg des geringsten Widerstands sucht und einfach über den Umlauf des originalen Schieber abhaut und nicht zu deinem Verbraucher am neuen Steuerschieber fließt.
Hier war sogar jemand so freundlich und hat es aufgemalt.
Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten.
1. T-Stück einbauen und ein Druckbegrenzungsventil in den Ablauf des originalen Steuerschieber bauen und damit den drucklosen zu einem druckbeaufschlagten Rücklauf machen
-> blöde Variante, da hoher Kraftstoffverbrauch und das Öl erhitzt sich wie blöd
2. Mengenteiler anstelle des T-Stück einbauen (kein Druckbegrenzungsventil nötig)
-> Nachteil: kostet ein Schweine-Geld und beide Steuerschieber werden nur mit der Hälfte des Gesamtölstroms angetrieben (alles geht langsamer)
3. Steuerschieber in Reihe schalten
-> neuen Steuerschieber an den Ablauf des originalen anschließen (vorrausgesetzt der neue hat auch einen drucklosen Umlauf, wovon ich ausgehe)
Gruß Matthias
PS: Vorsicht Maik, dein Hydraulikplan zeigt einen Steuerschieber (Wegeventil) ohne drucklosen Umlauf.