T157/2 Zapfwelle

Rs01/40

LPG-Vorsitzender
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24. Juni 2008
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Hallo,

da ich gerne meinen T157/2 etwas universeller einsetzen möchte, habe ich mir überlegt ob es nicht möglich ist einen Zapfwellenstummel anzubringen um damit eine Kreissäge zu betrieben. Nun stellt sich die Frage was Sinnvoller wäre, eine mechanische Lösung oder das ganze hydraulisch über einen Ölmotor zu machen.

Vielleicht hat ja jemand von euch so einen Umbau schon mal getätigt.

Des Weiteren wäre super wenn mir jemand die Literleistung und den maximalen Betriebsdruck des T157 mitteilen könnte. Habe gelesen das der Druck ca. 110-120Bar beträgt. Die Ölmenge sollte 40 Liter bei 1700U/min sein. Stimmt das?

Danke schonmal im voraus.

 

Gruß Marco

 
Hallo,

 Ja der Druck liegt bei 120 bar und original bei 40 Liter / Minute unter Vollast, also ca.3000 Motorumdrehungen.

Ich weiß nicht ob ich permanent das gekreische haben wollte., aber machen kann man ja vieles.

Hydraulisch ist sicher einfacher vom bauen her, aber ob es auch haltbar ist? Komt natürlich auf die Komponenten an, der Ölvorrat ist ja auch nicht sehr groß und ein Ölkühler hat er ja auch nicht...

Mechanisch musst du zumindest die Pumpe versetzen, wäre am einfachsten mit einem Zapfwellengetriebe vom 09er,

dann die Pumpe nach vorne zum Lenkgetriebe gesetzt, und schon hast du hinten die Zapfwelle frei und kannst ganz normal über Zapfwelle deine Säge antreiben.

Letztlich musst du es natürlich wissen, ich rate dir zu einem Vernünftigen E-Motor, vorrausgesetzt du hast Strom, wo du sägen willst.

MfG
 
Ich möchte die Sache mal aus meiner Sicht darlegen, ohne Euch in eure Angagement zu bremsen!

Die Gerätschaften sind in ihrer Funktionalität optimum;

"unkonventuelle" Verbindungen  benötigen höheren Energie- Zeit,-u. Personalaufwand;

auch bitte etwas an die Umwelt denken (Abgase, Lärm, Ölverluste- wo heute sehr genau hingeschaut wird;)

manny
 
Hallo,

 

vielen Dank für die Infos zur Leistung der Pumpe. Das waren natürlich auch meine Gedanken ob das Ganze mit einem Hydraulikmotor haltbar genug ist. Einfach zu realisieren wäre es aufjedenfall.

Leider habe ich dort wo ich sägen will / muss keinen Strom, bin somit auf einen Traktor mit Zapfwellenantrieb angewiesen. Könnte natürlich auch den Zt oder einen anderen Traktor nehmen aber ob das Sinn macht mit mehr als 80Ps Holz zu sägen ist wohl eine andere Frage... den Spalter muss ja auch noch eine Maschine antreiben. 

 

 

Gruß Marco

 
Hallo,

beim T 157 ist es doch schon unangenehm, hinter dem Fahrzeug an einem Arbeitsgerät zu arbeiten. Zum einen steht man direkt am Motor und hat die volle Geräuschkulisse und zum anderen bekommt man die ganzen Abgase ab. Ich habe soetwas mal an einem GT versucht, aber dann gelassen, da es nicht wirklich förderlich für die Gesundheit ist. Wie möchtest du die Kreissäge eigentlich anhängen? Das Hühnerknie hat ja keinen Dreipunkt. Als Anhänger wird das ganze sicherlich wieder beschwerlich, da man beim Umsetzen im Baggerbetrieb, jedes mal an- und abkuppeln muss. Der Säge- Spaltautomat, den ich mir immer ausleihe, treibt die Kreissäge auch über einen Hydr.-Motor an und hat auch keinen Ölkühler. Der Säge- Spaltautomat wird aber über einen eigenen Hydraulikkreislauf versorgt. Evtl. ist ein Notstromaggregat für deine Kreissäge eine Alternative?.?.?.

MfG

Tobias
 
Hallo,

an den Aspekt mit den Abgasen hab ich noch garnicht drann gedacht. Das ist natürlich ein Großes Manko da diese einem ja volle kanne ins Gesicht geblasen werden. Man könnte natürlich den Auspuff verändern...

Werde die ganze Sache wohl doch nochmal überdenken. Vielleicht fällt mir ja einer andere alternative zum Hühnerknie ein...

Unsere Säge hat ein Fahrwerk, wird also wie ein kleiner Anhänger an das Zugfahrzeug angehängt. Es wird lediglich eine Ackerschiene oder ähnliches benötigt.

Ja Gerd in meiner Gegend gibt es sehr viele solcher selbstfahrenden Sägen, gab auch sehr viele Hersteller. Viele sind heute noch in Betrieb bzw. wurden noch mit zusätzlichen Holzspaltern versehen. Die "neuste" die ich kenne wurden erst Mitte der 90iger gefertigt. Leider ist es unmöglich so eine Säge zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen...

Gruß Marco
 
Hallo,

ein Hydraulikantrieb hat halt einen schlechten Wirkungsgrad. Hinsichtlich der Haltbarkeit würde ich mir keine Sorgen machen. Der Druck ist ja recht gering und wenn das Öl sauber ist dann läuft das. Hydraulische Antriebe treiben ja die Fahrzeuge in denen diese stecken auch nicht am laufenden Band in die Werkstatt. Ich würde trotzdem eher zum mechanischen Antrieb tendieren. Einfach weil die Folgekosten geringer sind (geringer Treibstoffverbrauch, Filter-, Ölwechsel) und weil es besser für die Umwelt ist ( ;) ).
Kannst du die Säge seitlich zum Abnehmen anbauen? Dann brauchst du keine Umlenkung und schleppst das Ding auch nich immer mit.

Gruß Thomas
 
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