Hallo,
auch ich habe heute schon 3x mit Hand alles frei geschoben und weiß bald nicht mehr wohin mit dem Zeug. Tja zu DDR Zeiten war das alles etwas anders organisiert und es stand nicht wie heute, das Geld im Vordergrund. Damals wurden die Dorfstraßen, sowie die Busstrecken von den LPG´en geräumt. Die Fahrer hatten ihre Maschinen mit zu hause und fuhren rund um die Uhr, so wie sie es für richtig hielten. Niemand schaute dabei auf die Uhr, im Vordergrund standen freie Srassen. In extremen Notlagen wurden Betriebe geschlossen und die Belegschaft wurde in die Städte mit Schaufeln bewaffnet zum Schneeräumen geschickt. Da hat auch fast keiner gemurrt. Es wurde gemacht. Heute haben wir eine Gewerkschaft die sofort aufschreit wenn die Pausen nicht eingehalten werden oder Überstunden zu Hauf anfallen. Meiner Meinung nach sollte der Kpl. Winterdienst an private Landwirte und Spediteure vergeben werden, da diese eine andere Einstellung zur Arbeit haben wie die Staatlichen Straßenämter mit Ihren "Faulis".
Wir sehen es doch zur Zeit, was haben sie für große Reden geschwungen -wir sind für den Winter bestens gewappnet- und was war -nach 3 wochen schon das ganze Jahreskontigent an Salz verschleudert-. Beim Privaten Winterdienstmann sieht es da etwas anders aus (ich hab einen in der Nachbarschaft, der mit 3 Traktoren Tag und Nacht im Einsatz ist), die fahren ohne Pause und die Straßen in dessen Revieren sind frei. An was das wohl liegen mag??
Ich will am Montag nach Masserberg am Rennsteig, dort liegen 1,25m geschlossene Schneedecke, na da werd ich mich mal überraschen lassen wie dort geräumt ist.
MfG Jens