Anhängerkupplung T150k

-BauerHarms-

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Nabend allerseits,um meinen Fuhrpark irgendwie sinnvoll zu bewegen hab ich jetzt mehrere Anhänger angeschafft.Es sind alles 2 Achs-2 Seitenkipper wie sie hier im Westen üblich sind/waren.Kann diese Anhänger nicht im Zugpendel/Zughaken vom 150er fahren.Da die Schlepper ja nicht in der BRD zu gelassen sind,hatte ich da schöpferischen Spielraum,der aber auch die hiesige Rennleitung zufrieden gestellt hat.Meine Bitte: Das ist wahrscheinlich nicht der Weisheit letzter Schluss,aber es musste schnell gehen.Andere Lösungen würden mich interessieren,vielleicht sind sie ja besser,würde den anderen dann entsprechend umrüsten.Hier mal die Heckansicht,eine Ringfeder AHK wie sie auch an unseren Container-Zügen verbaut ist.

Oben an vorhandenen Laschen mit M20 10.6 befestigt

Dann einmal mit nem 40er Bolzen auf der Traverse vom Zapfwellengetriebe verbolzt,sowie auf der Unterlenkerwelle mit Halbschalen und 20er Schrauben befestigt.Sollte die so verbaute Zapfwelle gebraucht werden,kann man das Ganze nach vorne klappen und die Traverse mit der AHK nach oben heraus ziehen.




Das Ganze hat jetzt seine Bewährung mit 22 to im Zug bestanden,aber es gibt ja vielleicht bessere Lösungen,die ich hier im Westen nicht finden werde,vielleicht mit Bildern,im Voraus schon mal Danke und schönen Sonntagabend noch.Grüsse Peter
 
Hallo Peter
Das ist Top gebaut,alles zum Schrauben und schnellen An und Abbauen bei Rep-arbeiten,was ja auch wichtig ist.Was man noch machen könnte,ein dickes Flacheisen beidseitig um das Loch der AHK zu verstärken gegen durchbiegen(Stoßbelastung),weil der 40er Bolzen mit dem Flacheisen an der Seite ist.
Gruß Tobias
 
Hallo,

als für die BRD bräuchtest Du eine Typprüfung und normalerweise auch für einen Vielzahl von EU bzw. Europaländern.

Hast Du eigentlich eine Art Schiebeplatte gebaut? Also kannst du die Kupplung samt Zugplatte nach oben rausziehen?

Irgenwie erscheint mir deine Schiebeplatte zu dünn. Man könnte das ja mal nachrechnen. Aber so auf die Lebenszeit (Anhängerkupplungen gehen entweder nach eine bestimmten Lebensdauer kaputt oder garnicht) erscheinen mir manche Sachen zu schwach dimensioniert.

Gruß Ulf
 
Hallo Peter,

prinzipiell nicht schlecht gemacht (Funktionalität), aber ich muss dann doch mal ein bisschen Kritik loswerden (Festigkeit).
Nach meiner Schätzung ist das ein 20x200mm S235-Blech auf 800mm Stützweite. Das hält statisch gerechnet, gerade mal lumpige 1,5t Zugkraft aus. Der T150K hat ja, da in der 3MP-Klasse eingeordnet, schon bereits nominal 3t Zugkraft. Wenn man nun noch die Belastungsspitzen beim Anrucken hinzurechnet, fliegt dir das Blech bei richtiger Belastung davon, aber wahrscheinlich spätestens bei einer Vollbremsung.
Das Blech braucht also noch einiges an Verstärkung. (Du kannst ja mal, als Test, die Vorderachse vom K700 und deinem Blech mit angebauter Kupplung als Unterlage ausheben. Das muss es mindestens aushalten.) Weiterer Kritikpunkt sind die nicht miteinander verbundenen Seitenführungen. Die könnte es unter Belastung soweit wegdrücken, so dass das Blech auch rausrutscht, obwohl alles noch festigkeitsmäßig im grünen Bereich liegt. Sollte man aber alles noch in den Griff bekommen können.

Gruß Matthias
 
ich teile die Meinung meiner Vorredner. Der Gedanke und Lösungsansatz ist recht gut, allerdings hätte ich bedenken, dass sich deine Schiebeführung durch die ständige Stoß und Zugbelastung bald auskauen wird. richtig kritisch wirds dann, wenn sich die Traverse tatsächlich durchbiegen würde. vllt kannst du ja an deine Schiebeführung links und rechts jeweils vorn und hinten noch eine Lasche anschweißen, durch die dann die Traverse nochmal verbolzt wird. günstig wäre auch, wenn die Lasche mit dem 40er Bolzen schräg, d.h. näher zur Mitte hin an die Traverse geschweißt wäre. auf jeden Fall würde ich auch die 20er Schrauben durch Bolzen ersetzen. Das Gewinde kaut sich sehr schnell in die Löcher und du bekommst unnötiges Spiel in deine Aufnahme.
 
Hallo Harmsi

also ich finde diese Idee erst mal recht Innovativ. Ist kein schlechter Lösungsansatz.
Ich denke, der nächste Schritt sollte einfach darin liegen, mal zu beobachten, wie sich das ganze denn in der Praxis so verhällt.......

mFg axel
 
die 22 tonnen hast du aber nur auf ebenem boden gezogen oder? Denk mal an einen berg, so 14%steigung, da wirds kritisch. Ansonsten sehr innovativ.
 
Moin zusammen.Erst mal Danke für alle Meinungen,Kritik u.ä.Erklärend sei dazuz gesagt.die Schiebeplatte ist 25mm dick und besteht aus einem CroMo5.Nach der ersten Transportfahrt über Berg und Tal hab ich mit dem Haarlineal keine Krümmung fest gestellt,kann ja noch kommen.Hintergedanke war,die Platte mit AHK schnell nach oben heraus ziehen zu können,um die Zapfwelle frei zu machen.Die Platte wird im Rücken noch verstärkt.Die zwei Seitenteile werden auch noch miteinander verbunden,war ein guter Einwand.Wird sich zeigen,wie sich das jetzt in der Praxis verhält,hab halt noch keine "normale" AHK an nem 150er gesehen,und hatte keinen Vergleich.Schönen Tach noch.Grüsse Peter
 
hast du die crmo5 platte mit absicht so gewählt oder war sie gerade verfügbar? ich sehe das problem dabei bei den schweißverbindungen. ich glaube mich erinnern zu können, dass man vergütungsstahl vorgewärmt mit dem richtigen zusatzwerkstoff schweißen musste und das fertige teil dann hinterher wärmebehandelt werden musste. mal eben mit schutzgas oder wald-und wiesenelektrode zusammenbrutzeln war da nicht.
aus welchem material sind denn die seitenteile?
 
Moin,die Platte ist aus dem Material,weils grad da war,geschweisst wird da nichts dran,wenn verstärkt wird,dann wirds geschraubt.Die zwei senkrechten hab ich jetzt unten mit einer Strebe verbunden.Das ganze hat jetzt ca.500 Transportkilometer störungsfrei gehalten.Bei der Platte ist bis jetzt kein Verzug zu erkennen.Wenn man zu zweit ist,lässt sich die Kupplung in 5 min. abbauen,bzw.nach oben herausziehen.Rechtlich ist das Ganze eine "Grauzone",bei uns werden keine Eintragungen/Abnahmen an ausländischen Fahrzeugen gemacht,und in Litauen wird nix bei Traktoren eingetragen.Was mir beim Fahren jetzt aufgefallen ist,wenn beim beladenen Anhänger die Bremse net auf Volllast steht,schiebts einen gerne mal quer auf die Kreuzung,da muss man höllisch aufpassen.

 
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