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ja das war Rübentechnik (Köpflader oder Rodelader kann ich nicht genau sagen), und deren Freisitz wurde mit den Famulus-Verdecken der letzten verschrotteten Famulus "eingehaust". Ich glaube sogar mich noch erinnern zu können, daß einige Verdecke mit Scheibenwischer und die Maschinen mit Zusatzscheinwerfer ausgerüstet waren - gespeist über die Hängerdose. Der PkW "Trans" dürfte ein Skoda-Oktavia-Kombi sein. Ragt nicht auch über den Anhänger die Annahmewanne einer Kartoffellegemaschine heraus?
Schöne Bilder! Sitzt da einer auf dem Anhänger vom Zt mit Presse?
Gruß Timo
Genau, da sitzt nicht nur jemand sondern der war auch dafür zuständig , dass die von der Presse abgeschossenen Bunde auf dem Hänger blieben. So ne Art Ballenfänger als Ferienjob.
Geschwindigkeitskontrolle auf dem Feld 1971 [error_image] [/img]/member/forum/images/77/user_163177/fupl/eup-1122745002-03f6bd37909d04854386e63fcfefbb55-1414702984_big.jpg[/error_image]Strohbergung 1971
[ATTACH]14537[/ATTACH]Ein Erlkönig? im Jahre xxx4 [error_image] :-) /member/forum/images/77/user_163177/fupl/eup-1122745002-c994f6fc185b96617942b949446e63d6-1414703356_big.jpg[/error_image]
es sollte aber im Hinterkopf die viele und schwere Handarbeit nicht vergessen werden, trotz der vorhandenen Technik! Wenn ich da an unsere Frauenbrigade denke!
@Stoby - vermutlich schlecht bezahlt, da die Löhne bei den Kolchosen im Vergleich zur Industrie eh schlecht waren... Aber wenn hier Alltagsfotos auftauchen: Die Mistgabelbrigade hätte auf jeden Fall ein Denkmal verdient...
Fast alles Frauen, Rüben hackend über Felder, wo das andere Ende nicht zu sehen war, Strohdiemen bauend oder Laufställe von Schafen und Rindern ausmistend. An letzteres kann ich mich als Kind erinnern: Zu Hochzeiten standen bei uns auf dem Hof um die 130 Jungrinder in jeden Winkel. Die vormaligen richtigen Ställe hat mein Großvater (alle Viecher allein von meinem am Ende über 70 jährigen Großvater versorgt) mit der Hand ausgemistet bzw. gefüttert. Der Feldbau rückte nur zum Stroh pansen und Misten an. Nach einem Jahr standen die Rinder in den Laufställen (Scheune und Tenne) auf ca. 1m festgelatschtem Stroheinstreu - nix Maschine. THK 5 rückwärts rein und alle haben wie die Weltmeister gegabelt. Die jüngste Frau war 32, die Älteste 63 und nur der Traktorist war ein Mann. Alles Mitte der 80er Jahre in einer Vorzeigekolchose...
hier zu mittagspause bei der kartoffelernte,leider kann ich nicht genau sagen,was das für ein roder im hintergrund ist-den fotograph hat er wohl nicht so interessiert
und hier noch ein von der heuernte,leider auch nicht gut getroffen. hallo, der roder könnte ein E 671 sein...grüße georg
Auch ich kenne die Handarbeitsbrigaden sehr gut. Mit 12-14 Jahren habe ich die Frühkartoffeln , welche nach dem Siebkettenroder von Hand gelesen wurden, mit einem Famulus abgefahren. Mit meinem Freund haben wir die Strohballen, welche vom Anhänger fielen nachgesammelt.
Mit 15-16 Jahren habe ich die Strohballen mit einem Utos650 abgefahren, von der K442 zur Scheune oder zum Schober. Dort wurden von der Handarbeitsbrigade (12-15 Frauen und 2 Männer) die Strohballen manuell verstaut.
Die Handarbeitsbrigaden haben mit Sicherheit ein Denkmal verdient. Ohne sie wäre die Arbeit mit Sicherheit nicht zu bewätigen gewesen in den 50er-80er Jahren.
Mein Vater war von 1964 -1980 Brigadier der Feldbaubrigaden (2x 15-20 Frauen). Ich kenne das Ganze Programm an Arbeit, Aufgaben und auch den Spass bei der Arbeit.
Trotz der mit Sicherheit schweren Arbeit war immer Spass dabei (manchmal auch ein Likörchen) und der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe war unübertroffen.
Als junger Kerl mit GT, Famulus, Utos, Zetor50, Belarus oder ZT die Handarbeitskräfte zu untrstützen hat aber auch viel Spass gemacht.
Das Denkmal für die Handarbeitskräfte (und viele tolle und lustige Geschichten) habe ich in meinem Gedächtnis.
haben wir als Schulkinder alles noch selbst erlebt und getan, Rüben verziehen, Kartoffeln nachsammeln, Kartoffeln sortieren, Steine sammeln. Davon wurden tolle Klassenfahrten vollständig beglichen...
Hut ab vor den Menschen, die diese Arbeiten ein ganzes Leben erledigen mußten, interessanterweise sind die heute immer noch erstaunlich gesund und fidel und meine anspruchslosesten Patienten.
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