MTS Steuerblock abdichten

rudi52

Traktorist
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21. Feb. 2011
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Hallo,

so nun nach dem Motor ist der siffende Hydrauliksteuerblock dran mit abdichten, Dichtsatz ist da. Bin mir nur etwas im unklaren wegen der Vorgehensweise, das Teil ist ja völlig verbaut. Die Leitungen zu den Frontladeranschlüssen sowie die Frontplatte zur Hebellage sind schon ab.
Muss das Teil komplett raus damit man alle Dichtungen verbauen kann? Hat sich schon mal jemand die Arbeit gemacht? Gibt es was besonderes zu beachten?
Über Hilfe wäre ich dankbar,
Gruß, Jürgen
 
rudi52:

Hallo,

so nun nach dem Motor ist der siffende Hydrauliksteuerblock dran mit abdichten, Dichtsatz ist da. Bin mir nur etwas im unklaren wegen der Vorgehensweise, das Teil ist ja völlig verbaut. Die Leitungen zu den Frontladeranschlüssen sowie die Frontplatte zur Hebellage sind schon ab.
Muss das Teil komplett raus damit man alle Dichtungen verbauen kann? Hat sich schon mal jemand die Arbeit gemacht? Gibt es was besonderes zu beachten?
Über Hilfe wäre ich dankbar,
Gruß, Jürgen
Hallo,

suche mal nach Steuergerät MTS 550 abdichten.
Dort hat mir Eddy_69 schon mal geantwortet.
Ich habe es nicht ausgebaut. Habe nur die Bleche raus und dann die paar Schrauben von der Schieberabdeckung runter gemacht.
Allerdings war der Dichtsatz von so minderwertiger Qualität, daß diese Halbschalen gar nicht gepaßt haben (wurden wohl in noch warmen Zustand schon aus der Form genommen und sind dann gleich wieder zusammengesackt) Die Gummi O-Ringe haben auch nur 3 Tage gehalten. Werde jetzt wohl nochmal ein paar besserer Qualität einbauen.
Also meiner Meinung nach braucht man nur die O-Ringe und die Faltenbälge über den Hebeln zu wechseln...ohne Ausbau der kompletten Einheit. Natürlich nur wenn die Hydraulik sonst noch geht und nur die Dichtigkeit nach außen hin ein Problem darstellt.

Was mir bisher noch keiner sagen konnte ist welche Hydraulikölqualität eingefüllt werden muß.

G. Roland
 
Hallo,

also bei meinen MTS 50 hab ich den damals ausgebaut. Ich glaube ich habe für die Demontage damals nicht mehr als 30 Minuten gebraucht. Ging recht unkompliziert, paar Leitungen abschrauben, Hebel abgezogen und Block rausgeschraubt.

Das Schlimmste war die Arbeitsposition. Ich glaube ich hab dann jeweils links und rechts eine Kiste (ähnlich Bierkasten) hin gelegt, damit bequemer wurde.

Ja und nachher hab ich den Block dann auf der Werkbank gereinigt und neu gedichtet. Allerdings hats auch nur ca. 1 Jahr gehalten (zumindest bei der Ackerschiene, denn die läßt wieder langsam ab).

Aber vielleicht kann ja jemand mal sagen, ob es wirklich unterschiedliche Qualitäten gibt? Wenn ja wie erkenn ich gute Qualität und wo bekomm ich diese her. (Der Preis ist meiner Meinung nach nur bedingt geeignet die Qualität abzuschätzen.)

Gruß Ulf
 
Steuerblock abdichten und absenken sind 2 verschiedene sachen.
Abgedichtet wird nur die Schieberführung nach Ausen mit Rundringen da mit das Lecköl des Steuerschiebers nich nach außen kann.
Der Abstreifring sichert das eindringen von Schmutz. O-Ringe haben ein Metrisches Maß, nicht wie beim TIH, das sind sie Zöllig.
Absenken hat etwas mit Steuerkolben und Kolbenführung zu tun und ist meist eine Alterserscheihnung.
 
Absenken hat etwas mit Steuerkolben und Kolbenführung zu tun und ist meist eine Alterserscheihnung.
Kann mann diese selbst wechseln oder muss ich da einen neuen Steuerblock nehmen?

Habe nähmlich das Problem wenn ich einen Hänger abkippe kommt immer erst die Ackeschiene bis anschlag hoch.
Oder kann mann das irgendwo einstellen?
 
Hallo,

danke für die Antworten. Den Thread zum 550 habe ich nun gefunden.

Der Steuerblock lag bis jetzt auf Eis, morgen gehts dann weiter. Hab den Dichtsatz beim hier wohl bekannten Car-P. bestellt, keine Ahnung wie die Qualität ist, die vom Motordichtsatz war in Ordnung. Er meinte aber, dass viele nach dem Dichtsatz doch einen neuen Steuerblock bestellen, das macht mich nicht gerade optimistisch...

Die Maße der Plastikrundhülsen sind auf alle Fälle etwas anders als die der originalen(?) Aluteile, hab auch schon überlegt ob ich die alten einfach wieder nehme.

Der Dichtsatz besteht ja aus x verschiedenen O-Ringen mit teilweise nur minimalen Unterschieden, hoffe dass ich da den Überblick behalte. Die Explosionszeichnungen im Handbuch/Teilekatalog sind auch nicht wirklich aufschlussreich, naja...
Ich berichte dann vom Fortschritt.

edit@Roland: im Handbuch wird normales Motorenöl empfohlen, da gab es auch hier schon hitzige Diskussionen drum. Ich halte mich einfach dran.

Beste Grüße,
Jürgen
 
Hallo,

an Ulf: also wenn Du den Ausbau wirklich in einer halben Stunde bewältigt hast - Hut ab. Bei mir hat es wesentlich länger gedauert.

Wie weiter oben schon erwähnt werde ich die originalen Alurundhülsen weiterverwenden, sie sehen noch gut aus und die Plastedinger passen sowieso nicht wirklich.

Hab das Teil heute zerlegt. Was mich verwundert: beim abschrauben des Deckels des Überstromventils tat sich... nichts. Theoretisch sollte der Deckel doch die Feder spannen und das Teil rausgepurzelt kommen, oder?! Bei mir hängts noch drin, keine Ahnung wieso, verklemmt?

Und noch eine andere Frage, wie entfernt ihr die alten Dichtungsreste? Bei mir haben sie fast eine Einheit mit dem Block gebildet. Mit einem Spachtel einfach wild drauflos kratzen will ich nicht um die Dichtfläche heil zu lassen. Gibts da irgendwelche Lösungsmittel?

Gruß,
Jürgen
 
Hallo,

also alte Dichtungen entfern ich mit einer Nylon-Bürste für die Bohrmaschine. Gibts auch auf dem Baumarkt und hat vorn statt Drähte halt Kunststofffäden.

Um die 30 Minuten zu realisieren, hab ich mir vornweg alles angeguckt und einen Schlachtplan gemacht (also was muss alles raus) und sämtliches benötigtes Werkzeug hab ich bereit gelegt.

Gruß Ulf
 
Hallo,

war ein guter Tip Ulf, hab den Dremel mit entsprechendem Aufsatz genommen und die Dichtungen geduldig mit leichtem Druck runtergeputzt.

Der Block ist nun wieder zusammengebaut, die Dichtringe lassen sich doch relativ einfach zuordnen. Die meißten sind für die Anschlußleitungen, da waren bei mir gar keine zusätzlichen Gummis verbaut, nur Kupferringe. Die werden ausgeglüht und wiederverwendet.

Nach etwas hin und her habe ich nun doch die neuen Plastehülsen verbaut, beim näheren hinsehen zeigten die Aludinger leichte Einlaufspuren, die Kugelhebel dementsprechend leider auch. Hab sie etwas poliert, mal sehen wie lange es dicht hält.

Das wichtigste am Zusammenbau ist absolute Sauberkeit. Schon durch kleinste Schmutzpartikel kann die ganze Arbeit umsonst sein. Das Innenleben des Blocks habe ich deshalb vorsichtig mit Heizöl gespült (mit dem Kompressor bei höchstens 2bar).

Die Frage zum Überstromventil hat sich erledigt, es wird durch die Dichtung einfach nur saugend festgehalten, äh hm...

Beste Grüße,
Jürgen
 
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